Der Hofrichter Primissel, Herzog zu Teschen, vidimiert die Urkunde König Karls IV. d.d. 1349 November 16 (KA/A 20), in welcher der König den Ratsleuten und Bürgern Nürnbergs den Abbruch von bestimmten Judenhäusern und der Judenschule und statt letzterer den Bau einer Kapelle zu Ehren der Hl. Maria gestattet. - Siegler: das kaiserliche Hofgericht.
Vollständigen Titel anzeigen
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden 77/a
KA/A Nr. 20; BayHStA Reichsstadt Nürnberg Urkunden Nr. 3018
Zusatzklassifikation: Vidimus
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Kaiserliche Privilegien, Urkunden >> Losungamt, 39 Laden >> Kaiserliche und Königliche Privilegien >> Karl IV. als Römischer König (Lade KA/A)
1371 Oktober 25
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Pirna
Originaldatierung: Der geben ist zu Pyrn (1371) an dem nechsten samstag vor Symonis vnd Jude der heiligen zwelfbothen.
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1371
Monat: 10
Tag: 25
Äußere Beschreibung: Ausf., dt., Perg. (32,2 x 56,4cm, Plica 5,5cm) mit an Pressel anh. Hofgerichtssiegel (besch., mit Rücksg.).
Originaldatierung: Der geben ist zu Pyrn (1371) an dem nechsten samstag vor Symonis vnd Jude der heiligen zwelfbothen.
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1371
Monat: 10
Tag: 25
Äußere Beschreibung: Ausf., dt., Perg. (32,2 x 56,4cm, Plica 5,5cm) mit an Pressel anh. Hofgerichtssiegel (besch., mit Rücksg.).
Kopiert im N. Schwb. I f. 52{r} und 53.
Teschen, Primissel Herzog von
Karl IV., Kaiser
Nürnberg, Judenhäuser
Nürnberg, Frauenkirche
Pirna (Sachsen), Ausstellungsort
Hofgericht, kaiserliches
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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