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Organisation des Medizinal-Wesens im Generalgouvernement Vol. I
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AA 0635 Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein (AA 0635)
Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein (AA 0635) >> 2. Generalgouvernement vom Nieder- und Mittelrhein >> 2.3. II. Sektion: Polizei >> 2.3.2. Administrative Polizei >> 2.3.2.1. Gesundheits– und Medizinalpolizei
1814 - 1816
Enthaeltvermerke: Instruktionen für die mit der Visitation des Medizinalpolizeiwesens im Generalgouvernement beauftragten Doktoren Boelling und Merrem; Untersuchungen gegenüber einzelnen Quacksalberinnen und Apothekern; Skizze einer Medizinalverfassung auf dem platten Lande mit besonderer Rücksicht auf den Kanton Brühl, von Scholl, Bürgermeister und Arzt in Hürth, Kanton Brühl; Genehmigungspflicht bei Anlage oder Transferierung einer Apotheke; Prüfung des Medizinalpersonals; Formulare für die Diplome eines Apothekers, eines Wundarztes und einer Hebamme; Gesuch des Apothekers Cornelius Crott zu Bergheim um Schließung der zweiten Apotheke in Bergheim, der des Conrad Harff; Vorschläge zur Bildung eines Vereins der praktischen Ärzte am Mittelrhein, entworfen von LP. Heyman, Distriktsarzt von Remagen im Rhein- und Moseldepartement; Entwurf einer Medizinalordnung für das Großherzogtum Niederrhein von Dr. Karl Theodor Merrem, königlich preußischem Commissarius der medizinischen Polizei, Trier, August 1815
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.