E 203 Familienarchiv Schweickhardt (Bestand)
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E 203
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen
1575-1970
Form und Inhalt: Der Bestand wurde dem Stadtarchiv in den Jahren 1971/72 als Depositum übergeben und enthält Schriftwechsel und persönliche Dokumente verschiedener Mitglieder der Familie Schweickhardt in Tübingen, wobei der Schwerpunkt der Überlieferung auf der Zeit um und nach 1848 liegt. Hervorzuheben sind die Archivalien aus dem schriftlichen Nachlass des Landtagsabgeordneten Heinrich Schweickhardt (1798-1855), der wegen seiner politischen Gesinnung zwischen 1852 und 1854 auf dem Hohenasperg inhaftiert war (Prozessakten, Tagebuchaufzeichnungen). Im Anhang befinden sind auch zwei Bände der Tübinger Handelslade: ein Handelsregister, 1696-1819, und ein Lehrjungenbuch, 1809-1829.
Auf Anregung von Herrn Eberhard Sieber, Metzingen, der im Rahmen der Arbeiten für seine Dissertation den Nachlaß Schweickhardt herangezogen hatte, übergab Herr Fritz Schweickhardt, Tübingen, in den Jahren 1971 und 1972 die Archivalien, die sich bei der Familie noch befinden, dem Stadtarchiv Tübingen als Depositum.
Der Bestand wurde im Herbst 1972 von Herrn Paul Hofer, Kirchheim u.T., verzeichnet. Die Benutzung ist gemäß den Absprachen mit der Familie Schweickhardt frei, soweit dadurch direkte Ineressen der Familie nicht berührt werden; in allen strittigen Fragen der Benutzung soll die Genehmigung der Familie eingeholt werden. Das Eigentumsrecht der Familie bleibt auch nach der Eingliederung in die Reihe der Bestände des Stadtarchivs voll anerkannt. Zur Einführung in die Familiengeschichte dient der unter Nr. 1 verzeichnete maschinenschriftliche Entwurf einer Familiengeschichte Schweickhardt, von dem nach einem im Familienbesitz verbliebenen Exemplar eine Kopie erstellt wurde.
Der Bestand wurde im Juli 2015 in säurefreie Umschläge und Kartons verpackt. Dabei wurden die neuen Umschläge mit der Bestandssignatur E 203 und der im Findbuch von 1973 vergebenen Nummern beschriftet. Ein paar Faszikel trugen zuvor abweichende Nummern, die bei dieser Aktion wieder rückgängig gemacht und im Findbuch gestrichen wurden.
Auf Anregung von Herrn Eberhard Sieber, Metzingen, der im Rahmen der Arbeiten für seine Dissertation den Nachlaß Schweickhardt herangezogen hatte, übergab Herr Fritz Schweickhardt, Tübingen, in den Jahren 1971 und 1972 die Archivalien, die sich bei der Familie noch befinden, dem Stadtarchiv Tübingen als Depositum.
Der Bestand wurde im Herbst 1972 von Herrn Paul Hofer, Kirchheim u.T., verzeichnet. Die Benutzung ist gemäß den Absprachen mit der Familie Schweickhardt frei, soweit dadurch direkte Ineressen der Familie nicht berührt werden; in allen strittigen Fragen der Benutzung soll die Genehmigung der Familie eingeholt werden. Das Eigentumsrecht der Familie bleibt auch nach der Eingliederung in die Reihe der Bestände des Stadtarchivs voll anerkannt. Zur Einführung in die Familiengeschichte dient der unter Nr. 1 verzeichnete maschinenschriftliche Entwurf einer Familiengeschichte Schweickhardt, von dem nach einem im Familienbesitz verbliebenen Exemplar eine Kopie erstellt wurde.
Der Bestand wurde im Juli 2015 in säurefreie Umschläge und Kartons verpackt. Dabei wurden die neuen Umschläge mit der Bestandssignatur E 203 und der im Findbuch von 1973 vergebenen Nummern beschriftet. Ein paar Faszikel trugen zuvor abweichende Nummern, die bei dieser Aktion wieder rückgängig gemacht und im Findbuch gestrichen wurden.
Schweickhardt
42 lfd. m
Bestand
Schüle, Henriette
Schweickhardt, Frieda
Schweickhardt, Friedrike
Schweickhardt, Gustav
Schweickhardt, Heinrich
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.04.2025, 8:21 AM CEST