Jobst von Reden, Schatzrat des Herzogtum Calenberg, Erbgesessener zu Pattensen, Sohn des verstorbenen Godehard v. Reden, belehnt als ältester von Reden Heinrich Altena, Landhauptmann zu Celle, auch für seinen Bruder Hartwig, Söhne des Jürgen Altena, mit dem halben Zehnten zu Belsen, Kirchspiel Bergen samt allem Zubehör, wie es seine Vettern zu Lehen trugen und früher die Drallen seinem Vorfahren Johann Altena aufgetragen haben. Ankündigung der Unterschrift und Petschaft des Ausstellers Der gegeben Dingstages post Invocavit wahr der 21.02.1643 Unterschrift Jobst von Reden manu propria
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Jobst von Reden, Schatzrat des Herzogtum Calenberg, Erbgesessener zu Pattensen, Sohn des verstorbenen Godehard v. Reden, belehnt als ältester von Reden Heinrich Altena, Landhauptmann zu Celle, auch für seinen Bruder Hartwig, Söhne des Jürgen Altena, mit dem halben Zehnten zu Belsen, Kirchspiel Bergen samt allem Zubehör, wie es seine Vettern zu Lehen trugen und früher die Drallen seinem Vorfahren Johann Altena aufgetragen haben. Ankündigung der Unterschrift und Petschaft des Ausstellers Der gegeben Dingstages post Invocavit wahr der 21.02.1643 Unterschrift Jobst von Reden manu propria
L 4 G, 92
L 4 G Familienarchiv von Donop, Wöbbel
Familienarchiv von Donop, Wöbbel >> 1. Urkundenregesten
1643 Februar 21
Donop, von, Wöbbel
Pergament
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:18 MEZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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- 1.3.3. Guts-, Hofes- und Familienarchive (Tektonik)
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