Abt. 326.2 Domänen-Rent- und Bauamt Meldorf (Bestand)
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Abt. 326.2
Landesarchiv Schleswig-Holstein (Archivtektonik) >> Gliederung >> Preußische Verwaltung 1867 bis 1946 >> Abt. 326 Domänen-Rent- und Bauämter
1841-1934
Enthält: Domänen-, Rechnungs- und Kassenwesen; Amts- und Gutsvorsteher.
Beschreibung: Den Überlieferungsschwerpunkt dieses Bestands bilden die Unterlagen über die Unterhaltung des domänenfiskalischen Besitzes, über das Rechnungs- und Kassenwesen sowie über die Geschäfte des Amts- und Gutsvorstehers.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Behörde des für die Süderdithmarscher Domänengrundstücke zuständigen Domäneninspektors, die im Zuge der preußischen Verwaltungsreform die Aufgaben des bisherigen Deichinspektorats übertragen bekam, hieß bis 1902 "Domäneninspektorat bei Marne im Friedrichskoog", danach "Domänen-Rentamt bei Marne" (im Friedrichskoog) und wurde 1908 nach Marne verlegt. Bis zur Aufhebung der Gutsbezirke 1928 war der dortige Domäneninspektor bzw. Domänenrentmeister auch gleichzeitig Gutsvorsteher der domänenfiskalischen Gutsbezirke "Marner Vorlande" und "Meldorfer Vorlande" im Friedrichskoog. 1929 wurde die zuvor in "Domänen-Rent- und Bauamt" umbenannte Behörde von Marne nach Meldorf verlegt und war seitdem zusätzlich für die Elbsande im Kreise Pinneberg zuständig. 1936 wurde das Domänen-Rent- und Bauamt Meldorf in das neu errichtete Marschenbauamt Heide eingegliedert.
Bestandsgeschichte: Im August 1963 sonderte das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Akten der Domänenabteilung der ehemaligen Regierung in Schleswig aus. Weitere Akten wurden im Zuge der Neuordnung des Dithmarscher Archivwesens 1973 und 1985 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning an das Landesarchiv abgegeben.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 326.2 Nr. 1
Beschreibung: Den Überlieferungsschwerpunkt dieses Bestands bilden die Unterlagen über die Unterhaltung des domänenfiskalischen Besitzes, über das Rechnungs- und Kassenwesen sowie über die Geschäfte des Amts- und Gutsvorstehers.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Behörde des für die Süderdithmarscher Domänengrundstücke zuständigen Domäneninspektors, die im Zuge der preußischen Verwaltungsreform die Aufgaben des bisherigen Deichinspektorats übertragen bekam, hieß bis 1902 "Domäneninspektorat bei Marne im Friedrichskoog", danach "Domänen-Rentamt bei Marne" (im Friedrichskoog) und wurde 1908 nach Marne verlegt. Bis zur Aufhebung der Gutsbezirke 1928 war der dortige Domäneninspektor bzw. Domänenrentmeister auch gleichzeitig Gutsvorsteher der domänenfiskalischen Gutsbezirke "Marner Vorlande" und "Meldorfer Vorlande" im Friedrichskoog. 1929 wurde die zuvor in "Domänen-Rent- und Bauamt" umbenannte Behörde von Marne nach Meldorf verlegt und war seitdem zusätzlich für die Elbsande im Kreise Pinneberg zuständig. 1936 wurde das Domänen-Rent- und Bauamt Meldorf in das neu errichtete Marschenbauamt Heide eingegliedert.
Bestandsgeschichte: Im August 1963 sonderte das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Akten der Domänenabteilung der ehemaligen Regierung in Schleswig aus. Weitere Akten wurden im Zuge der Neuordnung des Dithmarscher Archivwesens 1973 und 1985 vom Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning an das Landesarchiv abgegeben.
Zusatzinformationen: Zitierweise: Sigle des Landesarchivs, Abteilungsbezeichnung und laufende Nummer, also zum Beispiel LASH Abt. 326.2 Nr. 1
5 lfd. M.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 09:51 MEZ