Hans von Andelberg, erzherzoglicher Rat und Amtmann der Herrschaften Bregenz und Hohenegg, attestiert der Anna Gmainter zu Jungensberg im Pfarrsprengel Stiefenhofen, der Tochter des verstorbenen Konrad Gmainter und der Barbara Lurz, die außerhalb der Herrschaft Bregenz "haushäblichen" sich niederzulassen entschlossen ist, auf deren Antrag hin und nach eidlichem Verhör von sieben namentlich aufgeführten, allesamt in genannter Herrschaft gesessenen Zeugen die eheliche Geburt und Abkunft von vorstehenden Eltern, einen einwandfreien Leumund, die persönliche Freiheit und die Zugehörigkeit zum "alten gefreyten österreichischen thail" der Herrschaft Bregenz, verbunden mit dem Recht des freien Zuges. Ferner wird bestätigt, dass genannte Anna "kainer vnerbern sach noch that wegen, sonder allain von pesserung irer leibsnarung willen" die Herrschaft Bregenz zu verlassen wünscht.
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Hans von Andelberg, erzherzoglicher Rat und Amtmann der Herrschaften Bregenz und Hohenegg, attestiert der Anna Gmainter zu Jungensberg im Pfarrsprengel Stiefenhofen, der Tochter des verstorbenen Konrad Gmainter und der Barbara Lurz, die außerhalb der Herrschaft Bregenz "haushäblichen" sich niederzulassen entschlossen ist, auf deren Antrag hin und nach eidlichem Verhör von sieben namentlich aufgeführten, allesamt in genannter Herrschaft gesessenen Zeugen die eheliche Geburt und Abkunft von vorstehenden Eltern, einen einwandfreien Leumund, die persönliche Freiheit und die Zugehörigkeit zum "alten gefreyten österreichischen thail" der Herrschaft Bregenz, verbunden mit dem Recht des freien Zuges. Ferner wird bestätigt, dass genannte Anna "kainer vnerbern sach noch that wegen, sonder allain von pesserung irer leibsnarung willen" die Herrschaft Bregenz zu verlassen wünscht.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 3090
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 II Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe
Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe >> Leibeigenschaftsbriefe >> 1550-1599
1573 Mai 25
21,1 x 33 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Amt Bregenz und Hohenegg
Empfänger: Anna Gmainter
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: Rückvermerk
Empfänger: Anna Gmainter
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: Rückvermerk
Andelberg, Hans von
Gmainter, Anna
Gmainter, Konrad
Lurz, Barbara
Bregenz, Vorarlberg [A]; Amt
Bregenz, Vorarlberg [A]; Herrschaft
Hohenegg, Amt
Jungensberg : Harbatshofen LI
Stiefenhofen LI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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