Vor Vogt und Schöffen des Landgerichts Gummersbach, Amt Neustadt, bekunden die Eheleute Elis Wirth (Wirdth) zu Grimlinghausen (Grimmelkhusen) und Anna Kattwinkel (Katwinckelß), dass sie zur Befreiung ihrer an Peter Linden in der Wetten verschriebenen Erbgüter von Prior und Konventualen des Klosters Marienheide 40 Reichstaler empfangen haben. Bis zur Ablöse, die Elis und seinen Erben mit vierteljähriger Kündigungsfrist gestattet wird, ist das Kapital jährlich auf St. Apostel Jacobi [25. Juli] oder binnen 14 Tagen danach mit 5 Prozent [2 Reichstalern] zu verzinsen. Als Sicherheit setzen die Eheleute ihre bei Grimlinghausen (Grimmelingkusen) gelegene, beinahe zwei Malderscheid große Wiese zu Unterpfand, woran sich das Kloster für rückständige Zahlungen und andere Schäden schadlos halten kann. - Ankündigung des aufgedrückten Gerichtssiegels. Also geschehen Gummerßbach den acht undt zwentzigsten Julii Anno 1673.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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