Bergamt Celle (nach 1945) (Bestand)
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NLA HA, Nds. 541 Celle
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.13 Land Niedersachsen >> 1.13.6 Wirtschaft, Verkehr >> 1.13.6.3 Untere Landesbehörden >> 1.13.6.3.1 Bergamt
1935-1993
Enthält: Gesundheitspflege, Aufsicht über Kalibergwerk Hope und Saline Lüneburg u.a.
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Bergämter in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Bergamt" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g540 ).
Das am 1. April 1913 errichtete Bergrevier Celle war seit 1943 Bergamt. Es übernahm weitestgehend den Amtsbezirk des ehemaligen Bergreviers Hannover-Nord. Auch wurde es mit der Verwaltung des Bergreviers Schleswig-Holstein betraut. Mit Schaffung des Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld als Landesbehörde im Jahr 1947 wurde das Bergamt Celle als untere Bergbehörde diesem unterstellt. Fortan oblagen ihm die unmittelbare Bergaufsicht in Schleswig-Holstein und der Freien und Hansestadt Hamburg. Durch das Niedersächsische Gesetz zur Änderung berggesetzlicher Vorschriften vom 11. Mai 1949 wurde dem Bergamt Celle auch die Aufsicht über die Salinen in Lüneburg und Stade übertragen. Des Weiteren nahm es gemeinsam mit dem Bergamt Meppen und dem Oberbergamt die Offshore-Bergaufsicht wahr. Der niedersächsische Bezirk des Bergamts Celle erstreckte sich auf das Gebiet zwischen Elbe und Leine – Aller – Weser und umfasste vor allem die Lüneburger Heide. Zu den nutzbaren Lagerstätten und Vorkommen im Bergamtsbezirk Celle gehörten: Erdöl und -gas, Kalisalze, Steinsalz, Sole, Anhydrit, Gips, Kieselgur, Eisenerz, Braunkohle und Schwefel.
Geschichte des Bestandsbildners: Mit der Neuordnung der Bergverwaltung Ende 2001 wurden das Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld und die Bergämtern Celle, Goslar und Meppen zu einem Landesbergamt zusammengefasst, das seine Tätigkeit unter Beibehaltung der Zuständigkeit für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen zum 1. Januar 2002 aufnahm. Das Bergamt Celle existierte nicht mehr als eigenständige Behörde, sondern war von 2002 bis 2005 Außenstelle des Landesbergamtes in Clausthal-Zellerfeld. Seit dem 1. Januar 2006 ist es als „Zentrum für Tiefengeothermie“ Standort des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG).
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: 27. Juli 2015
Bearbeiter: Regina Schleuning (2015)
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Bergämter in Niedersachsen nach 1945 siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Bergamt" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g540 ).
Das am 1. April 1913 errichtete Bergrevier Celle war seit 1943 Bergamt. Es übernahm weitestgehend den Amtsbezirk des ehemaligen Bergreviers Hannover-Nord. Auch wurde es mit der Verwaltung des Bergreviers Schleswig-Holstein betraut. Mit Schaffung des Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld als Landesbehörde im Jahr 1947 wurde das Bergamt Celle als untere Bergbehörde diesem unterstellt. Fortan oblagen ihm die unmittelbare Bergaufsicht in Schleswig-Holstein und der Freien und Hansestadt Hamburg. Durch das Niedersächsische Gesetz zur Änderung berggesetzlicher Vorschriften vom 11. Mai 1949 wurde dem Bergamt Celle auch die Aufsicht über die Salinen in Lüneburg und Stade übertragen. Des Weiteren nahm es gemeinsam mit dem Bergamt Meppen und dem Oberbergamt die Offshore-Bergaufsicht wahr. Der niedersächsische Bezirk des Bergamts Celle erstreckte sich auf das Gebiet zwischen Elbe und Leine – Aller – Weser und umfasste vor allem die Lüneburger Heide. Zu den nutzbaren Lagerstätten und Vorkommen im Bergamtsbezirk Celle gehörten: Erdöl und -gas, Kalisalze, Steinsalz, Sole, Anhydrit, Gips, Kieselgur, Eisenerz, Braunkohle und Schwefel.
Geschichte des Bestandsbildners: Mit der Neuordnung der Bergverwaltung Ende 2001 wurden das Oberbergamt Clausthal-Zellerfeld und die Bergämtern Celle, Goslar und Meppen zu einem Landesbergamt zusammengefasst, das seine Tätigkeit unter Beibehaltung der Zuständigkeit für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen zum 1. Januar 2002 aufnahm. Das Bergamt Celle existierte nicht mehr als eigenständige Behörde, sondern war von 2002 bis 2005 Außenstelle des Landesbergamtes in Clausthal-Zellerfeld. Seit dem 1. Januar 2006 ist es als „Zentrum für Tiefengeothermie“ Standort des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG).
Geschichte des Bestandsbildners: Stand: 27. Juli 2015
Bearbeiter: Regina Schleuning (2015)
2,1
Bestand
Literatur: 50 Jahre Bergamt Celle 1913-1963. Celle 1963.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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