1582 April 6.Der altte Hans, Dorfmann zu Obervorschütz (Obernvorschutze), und seine Frau Anna verkaufen für sich und ihre Erben dem Hospital zu Gudensberg eine jährliche Rente von 2 Reichstalern und 3 Albus, zahlbar zu Michaelis (September 29), für eine bereits erhaltene Hauptsumme von 42 Reichstalern, den Reichstaler zu 31 Albus. Bei nicht erfolgender Rentenzahlung darf das Hospital seine Zinsen und Unkosten aus ihrer "behaussung zwischen Reinhard [?] Thieling und dem Seussche“ sowie aus einer halben Hube Landes „zinset den deuttschen hern, in und vur Vurschutze gelegen" beziehen. Die Aussteller haben das Recht, die Hauptsumme jährlich vor Ostern und nach Zahlung aller Zinsen und Unkosten wieder auszulösen. Auf Bitten der Aussteller kündigt Hans Hirsch, der Schultheiß von Gudensberg, sein Siegel an unter Ausschluss jeder Haftung durch und jedes Schadens für den Siegler oder den Landesfürsten.Original, Pergament, deutsch

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Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck. Landeskirchliches Archiv
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