Jakob Braun, Bauer in Mussingen [Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis], bekennt, dass ihm der Ulmer Bürgermeister Johann Jakob Schad einen Hof in Mussingen, den zuvor sein verstorbener Vater Jakob Braun bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit verliehen hat. Dazu gehören Haus, Stadel und Garten im Dorf sowie Äcker und Wiesmähder. Er verpflichtet sich, den Hof persönlich zu bewirtschaften und nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen. Er wird davon künftig jährlich 4 Pfund Heller Heugeld, 8 Schilling von einer Mahd, 0,5 Imi Öl oder dafür 1 Pfund und 4 Schilling Heller, 15 Schilling Heller von 1 Tagwerk Mahd sowie 20 Imi Roggen und 20 Imi Hafer Ulmer Maß, 2 Fastnachtshühner, 7 Herbsthühner und 200 Eier nach Ulm liefern.
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Jakob Braun, Bauer in Mussingen [Gde. Illerkirchberg/Alb-Donau-Kreis], bekennt, dass ihm der Ulmer Bürgermeister Johann Jakob Schad einen Hof in Mussingen, den zuvor sein verstorbener Vater Jakob Braun bewirtschaftet hat, auf Lebenszeit verliehen hat. Dazu gehören Haus, Stadel und Garten im Dorf sowie Äcker und Wiesmähder. Er verpflichtet sich, den Hof persönlich zu bewirtschaften und nichts von seinen Zugehörungen zu verpfänden oder zu verkaufen. Er wird davon künftig jährlich 4 Pfund Heller Heugeld, 8 Schilling von einer Mahd, 0,5 Imi Öl oder dafür 1 Pfund und 4 Schilling Heller, 15 Schilling Heller von 1 Tagwerk Mahd sowie 20 Imi Roggen und 20 Imi Hafer Ulmer Maß, 2 Fastnachtshühner, 7 Herbsthühner und 200 Eier nach Ulm liefern.
E Schad Urkunden, 086
M 11 Lade 2; E Schad Urkunden 2, Nr. 86
E Schad Urkunden Patrizierarchiv Schad Urkunden
Patrizierarchiv Schad Urkunden >> 07. Grund- und Lehenbesitz >> 07.10. Mussingen
1645 Juli 1.
Archivale
Ort: Ulm
Siegler: Der Propst des Augustinerchorherrenstifts St. Michael zu den Wengen in Ulm Jakob [Mick] auf Bitte des Beständners
Kanzleivermerke: E (18./19. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: In Blechkapsel an Pergamentstreifen anhängend, rotes Wachs und unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (17. Jh.)
Datum: Der geben ist zu Vlm den ersten monatstag iulii 1645
Siegler: Der Propst des Augustinerchorherrenstifts St. Michael zu den Wengen in Ulm Jakob [Mick] auf Bitte des Beständners
Kanzleivermerke: E (18./19. Jh.)
Sprache: Deutsch
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: In Blechkapsel an Pergamentstreifen anhängend, rotes Wachs und unbeschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (17. Jh.)
Datum: Der geben ist zu Vlm den ersten monatstag iulii 1645
Braun, Jakob - Mussingen
Schad, Patrizierfamilie - Johann Jacob (1574-1653)
Mussingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
08.04.2025, 13:21 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International