Wolfgang Widenman, Kaplan der Domkirche St. Peter und des St. Erasmi-Altars in der Pfarrei St. Kassian in Regensburg, bekundet, dass Abt Blasius von St. Emmeram ihm den Weingarten am Berg in Schwabelweis, genannt der Sigennhofer, zusammen mit dem watscharn als Lehen sowie eine Rieb, genannt Ubernagl, auf den Pfäffl als Zinslehen verliehen hat, die zuvor die verstorbene Barbara Sittauerin, Bürgerin von Regensburg, als Lehen innegehabt und laut eines ubergab brieffs dem Ulrich Förl, Kaplan der St. Erasmi-Messe bei St. Kassian, übergeben hat. Dafür leistet er dem Abt Lehenspflicht. S: Laurentius Lay, Kanoniker der Alten Kapelle, Pfarrer von St. Kassian in Regensburg
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Wolfgang Widenman, Kaplan der Domkirche St. Peter und des St. Erasmi-Altars in der Pfarrei St. Kassian in Regensburg, bekundet, dass Abt Blasius von St. Emmeram ihm den Weingarten am Berg in Schwabelweis, genannt der Sigennhofer, zusammen mit dem watscharn als Lehen sowie eine Rieb, genannt Ubernagl, auf den Pfäffl als Zinslehen verliehen hat, die zuvor die verstorbene Barbara Sittauerin, Bürgerin von Regensburg, als Lehen innegehabt und laut eines ubergab brieffs dem Ulrich Förl, Kaplan der St. Erasmi-Messe bei St. Kassian, übergeben hat. Dafür leistet er dem Abt Lehenspflicht. S: Laurentius Lay, Kanoniker der Alten Kapelle, Pfarrer von St. Kassian in Regensburg
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden, BayHStA, Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden 3550
KU Regensburg-St. Emmeram F. 255
Registratursignatur/AZ: Kasten 9, Schublade Nr. 11, Nr. 7
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden >> IV. 1501-1600
1571 Februar 2
Kloster St. Emmeram Regensburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: ein an Pressel anhängendes Sekretsiegel in Holzkapsel
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Beschechen an unnser lieben Frauen liechtmesstag den andern februarii nach unnsers lieben herrn unnd haylanndts Jesu Cristi gebuerth taussent funfhundert und im ainunndsibentzigisten jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1571
Monat: 2
Tag: 2
Äußere Beschreibung: 27x28 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: Beschechen an unnser lieben Frauen liechtmesstag den andern februarii nach unnsers lieben herrn unnd haylanndts Jesu Cristi gebuerth taussent funfhundert und im ainunndsibentzigisten jare.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1571
Monat: 2
Tag: 2
Äußere Beschreibung: 27x28 cm
Widenman: Wolfgang, Kaplan von St. Jakob im Dom und von St. Erasmi in St. Kassian in Regensburg
Baumgartner: Blasius, Abt von St. Emmeram
Sitauer: Barbara, Bürgerin von Regensburg
Förl: Ulrich s. Vörll
Vörll: Ulrich, Kaplan der St. Erasmi-Messe bei St. Kassian in Regensburg
Lay: Lorenz, Chorherr der Alten Kapelle von Regensburg, Pfarrer von St. Kassian in Regensburg
Regensburg (krfr.St.), St. Emmeram (Reichsstift): Äbte \ Blasius Baumgartner
Schwabelweis (krfr.St. Regensburg): Weinberg \ Sigenhofer
Schwabelweis (krfr.St. Regensburg): Weinberg \ Rieb auf dem Pfäffl, genannt Ubernagl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:27 MESZ
CC0 1.0 Universell