Hans Nienborch, Ratmann zu Schleswig, verkauft mit Zustimmung seiner Frau Metteke an den Priester Johann Smok, Vikar und Dekan des Dreifaltigkeits-Kaland am Dom zu Schleswig, und an alle Vikare daselbst vier Mark jährlicher Rente aus seinen zwischen der Mühlen- und der Langenstraße neben Helmich Budelmarkers Haus belegenen Eckhaus mit der Scheune vor dem Tor für 50 Mark Lübsch unter Vorbehalt des Rückkaufs. d.d. 1464 ame daghe Benedicti des hilghen abbates.
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Hans Nienborch, Ratmann zu Schleswig, verkauft mit Zustimmung seiner Frau Metteke an den Priester Johann Smok, Vikar und Dekan des Dreifaltigkeits-Kaland am Dom zu Schleswig, und an alle Vikare daselbst vier Mark jährlicher Rente aus seinen zwischen der Mühlen- und der Langenstraße neben Helmich Budelmarkers Haus belegenen Eckhaus mit der Scheune vor dem Tor für 50 Mark Lübsch unter Vorbehalt des Rückkaufs. d.d. 1464 ame daghe Benedicti des hilghen abbates.
LASH, Urk.-Abt. 16.2 Nr. 11
Urk.-Abt. 16.2 Bistum Schleswig: Domkapitel zu Schleswig
Urk.-Abt. 16.2 Bistum Schleswig: Domkapitel zu Schleswig >> 1 Urkunden
1464
Enthält: Original, Pergament, Siegel des Ausstellers und des Schleswiger Rates (nur Bruchstück)
Verzeichnung
1464 März 21
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:51 MEZ