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Hermann [IV. von Hessen], Erzbischof von Köln, Erzkanzler des
Heiligen Römischen Reichs für Italien und Kurfürst, Herzog von Westfalen
und von Eng...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1481-1490
1485 November 13
Ausfertigung, Papier, aufgedrücktes Papiersiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben zu Lynne uff Sontag nach Martini anno Domini millesimoquadringentesimooctuagesimoquinto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann [IV. von Hessen], Erzbischof von Köln, Erzkanzler des Heiligen Römischen Reichs für Italien und Kurfürst, Herzog von Westfalen und von Engern und Vormund seines Vetters, Wilhelm [III. der Jüngere], Landgraf von [Ober-]Hessen, Graf von Katzenelnbogen, von Dietz, von Ziegenhain und von Nidda, bekundet, dass er dessen Räte und Getreue Anton (Antonien) von Bibra, Amtmann in Rockenstuhl (Rockenstall), sowie Johann von Lüder (Hans von Ludder), angewiesen hat, in der Buchen für den Landgrafen die Huldigung anzunehmen (uffzunemen). Des Weiteren ermächtigt er seine Boten, für die Einhaltung des Burgfriedens, den er derzeit als Vormund mit Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, gewährleistet hat und worüber es eine Verschreibung von Konrad [III. von Dhaun], Erzbischof von Mainz, Ludwig [I.], Landgraf von Hessen, und Johann [von Merlau], Abt von Fulda, von 1427 Dezember 8 in Frankfurt (zu Ffranckfort uff unser lieben frauwen tag concepcionis nach Cristi gebort viertzehenhundert sibenundzwentzig iar) gibt, zu sorgen, den Burgfrieden zu beschwören und anzunehmen. Ausstellungsort: Linn [Burg bei Krefeld]. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Papiersiegel)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hermann, Erzbischof zu Köln
Vgl. die Urkunde des Frankfurter Friedens, Nr. 818.
Vgl. zu Anton von Bibra, Amtmann in Rockenstuhl, Demandt, Personenstaat, S. 53, Nr. 188.
Vgl. zu Johann von Lüder Demandt, Personenstaat, S. 535, Nr. 1916.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.