Güter und Untertanen zu Steinbühl.
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E 11/II Nr. 1954
E 11/II Behaim/Akten und Bände
Behaim/Akten und Bände
1615 - 1812
Enthält:
1) Hanns Schopper, Bauersmann zu Stainpühl und seine Ehewirtin Dorothea, beide hinter Hanns Sigmunt Fürer uf Haimendorff, des innern Rats allhier verherrt, geben diesem ihre bisher zu Eigen besessenen Güter, nämlich 1 1/2 Tagwerk Wiesmad, "die Beckenwiese" und 2 Tagwerk Wiese, "die Nestlerin" zu Steinbühl, gegenüber seinem Gut gelegen, und 3 Morgen Acker, "der Tafel- oder Blutacker" daselbst, welche zum Teil 1529 dem alten Christoph Fürer selig in den genannten Hof "vergeißelt" gewesen sind, so auf, daß diese Stücke künftig zu dem Hof gehören, der mit der Eigenschaft dem Herrn Fürer zusteht.
Zeugen: Jacob Welser, Nicolaus Albrecht Rieter, des innern Rats allhier.
2) Einstand der Eva Maria Merzin, Schuhmachermeisterswitwe, auf das Söldengütlein zu Steinbühl, das sie zur Hälfte besitzt und das zur anderen Hälfte von Georg Wolfgang Bammes zwangsversteigert worden ist.
3) Verkauf von 4 1/2 Morgen Acker "auf der "Sandreut" (von insgesamt 9 Morgen, die andere Hälfte besitzt Georg Adam Hofmann zu Gibitzenhof) durch Johann Schober, Untertan zu Geismannshof, an dessen Stiefschwester Kunigunda Schoberin und deren Verlobten Conrad Leizmann von Gibitzenhof.
4) Schuld des Andreas Hön, Bleistiftmachers zu Steinbühl, gegen den Spezereihändler Paul Christoph Riedner zu Nürnberg über 134 fl. 35 xr.
5) Aufnahme eines Darlehens von 75 fl. durch die Witwe des Georg Andreas Gottfried Hön zu Steinbühl zwecks Bezahlung des Handlohns.
1) Hanns Schopper, Bauersmann zu Stainpühl und seine Ehewirtin Dorothea, beide hinter Hanns Sigmunt Fürer uf Haimendorff, des innern Rats allhier verherrt, geben diesem ihre bisher zu Eigen besessenen Güter, nämlich 1 1/2 Tagwerk Wiesmad, "die Beckenwiese" und 2 Tagwerk Wiese, "die Nestlerin" zu Steinbühl, gegenüber seinem Gut gelegen, und 3 Morgen Acker, "der Tafel- oder Blutacker" daselbst, welche zum Teil 1529 dem alten Christoph Fürer selig in den genannten Hof "vergeißelt" gewesen sind, so auf, daß diese Stücke künftig zu dem Hof gehören, der mit der Eigenschaft dem Herrn Fürer zusteht.
Zeugen: Jacob Welser, Nicolaus Albrecht Rieter, des innern Rats allhier.
2) Einstand der Eva Maria Merzin, Schuhmachermeisterswitwe, auf das Söldengütlein zu Steinbühl, das sie zur Hälfte besitzt und das zur anderen Hälfte von Georg Wolfgang Bammes zwangsversteigert worden ist.
3) Verkauf von 4 1/2 Morgen Acker "auf der "Sandreut" (von insgesamt 9 Morgen, die andere Hälfte besitzt Georg Adam Hofmann zu Gibitzenhof) durch Johann Schober, Untertan zu Geismannshof, an dessen Stiefschwester Kunigunda Schoberin und deren Verlobten Conrad Leizmann von Gibitzenhof.
4) Schuld des Andreas Hön, Bleistiftmachers zu Steinbühl, gegen den Spezereihändler Paul Christoph Riedner zu Nürnberg über 134 fl. 35 xr.
5) Aufnahme eines Darlehens von 75 fl. durch die Witwe des Georg Andreas Gottfried Hön zu Steinbühl zwecks Bezahlung des Handlohns.
Umfang/Beschreibung: 1) Gleichzeitige Abschrift, 2 Bl. Papier (2°)
2) Protokoll, 2 Bl. Papier (2°)
3) Protokoll, 2 Bl. Papier (2°)
4) Protokoll und Quittung, 2 Bl. Papier (2°)
5) 1 Bl. Papier (4°)
2) Protokoll, 2 Bl. Papier (2°)
3) Protokoll, 2 Bl. Papier (2°)
4) Protokoll und Quittung, 2 Bl. Papier (2°)
5) 1 Bl. Papier (4°)
Archivale
Indexbegriff Person: Bammes, Georg Wolfgang
Indexbegriff Person: Fürer, Christof
Indexbegriff Person: Fürer, Hans Sigmunt
Indexbegriff Person: Hön, Andreas
Indexbegriff Person: Hön, Georg Andreas Gottfried
Indexbegriff Person: Hofmann, Georg Adam
Indexbegriff Person: Leizmann, Conrad
Indexbegriff Person: Merz, Eva Maria
Indexbegriff Person: Riedner, Paul Christof
Indexbegriff Person: Rieter, Nicolaus Albrecht
Indexbegriff Person: Schober, Johann
Indexbegriff Person: Schober, Kunigunda
Indexbegriff Person: Schopper, Dorothea
Indexbegriff Person: Schopper, Hans
Indexbegriff Person: Welser, Jacob
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: III Grundherschaft und Vermögensverwaltung
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 3) Grundherschaft (Eigengüter, Lehen), Vermögen der Familie, der Familienstiftungen, Familienstammvermögen
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: b) Einzelne Orte
Indexbegriff Person: Fürer, Christof
Indexbegriff Person: Fürer, Hans Sigmunt
Indexbegriff Person: Hön, Andreas
Indexbegriff Person: Hön, Georg Andreas Gottfried
Indexbegriff Person: Hofmann, Georg Adam
Indexbegriff Person: Leizmann, Conrad
Indexbegriff Person: Merz, Eva Maria
Indexbegriff Person: Riedner, Paul Christof
Indexbegriff Person: Rieter, Nicolaus Albrecht
Indexbegriff Person: Schober, Johann
Indexbegriff Person: Schober, Kunigunda
Indexbegriff Person: Schopper, Dorothea
Indexbegriff Person: Schopper, Hans
Indexbegriff Person: Welser, Jacob
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: III Grundherschaft und Vermögensverwaltung
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: 3) Grundherschaft (Eigengüter, Lehen), Vermögen der Familie, der Familienstiftungen, Familienstammvermögen
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: b) Einzelne Orte
Gaismannshof
Gibitzenhof
Haimendorf
Sandreuth
Steinbühl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ