Museen Stuttgart - Wien, 1951 - 1959
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A013_IV_077
A013 Galerie Michael Hertz
Galerie Michael Hertz
Die Akte beinhaltet die chronologisch sortierte Geschäftskorrespondenz Hertz' zu Stuttgarter und Wiener Museen zwischen 1951 und 1959 (s.u.). Sie ist durch Registerblätter mit den Aufschriften Wien und Stuttgart gegliedert.
Inhalt der Schreiben sind zumeist Verkaufsangebote, Lieferscheine, Leihanfragen, Preislisten, Bestellscheine, Rechnungen, Mahnungen und Fragen bezüglich verschiedener Ausstellungsorganisationen.
Die Akte bezeugt die ab 1955 neu einsetzenden Geschäftsbeziehungen zur Vereinigung bildender Künstler – Wiener Secession.
In einem Brief vom 20.12.1954 an Prof. Musper, den ehemaligen Direktor der Württembergischen Staatsgalerie Stuttgart, schreibt Hertz, dass Picasso keine Fassung aus der Serie der Sylvette-Bilder verkaufen will. Er glaubt, Picasso zeige ein immer stärker werdendes Desinteresse an Geschäften.
Nach einer Ausleihe diverser Giacometti-Güsse an den Württembergischen Kunstverein, wurden Beschädigungen an den Objekten (wahrscheinlich durch den Transport) festgestellt, was zu einem längeren Briefwechsel mit Frau Widensohler führt.
In der Akte finden sich weiterhin Preisverzeichnisse zu Werken Giacomettis und Lagerlisten der Graphiken Joan Mirós.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Grilichess, Michel: Paris
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Kahnweiler, Deniel-Henry: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Maeght, Galerie: Paris
Welz, Galerie: Salzburg
enthält Künstler/innen:
Baumeister, Willi
Braque, Georges
Calder, Alexander
Cézanne, Paul
Chagall, Marc
Delacroix; Eugène
Ernst, Max
Giacometti, Alberto
Gris, Juan
Klee, Paul
Léger, Fernand
Laurens, Henri
Masson, André
Matisse, Henri
Miró, Joan
Nay, Ernst Wilhelm
Nolde, Emil
Picasso, Pablo Ruiz
enthält Sammler/innen:
Sammlung Haubrich
enthält Kritiker:
Haftmann, Dr. Werner
enthält Museen/Institutionen:
Bremen, Kunsthalle
Documenta
Dortmund, Museum am Ostwall
Freiburg, Kunstverein
Krefeld, Kaiser-Wilhelm-Museum
Köln , Wallraf-Richartz-Museum
Köln, Eigelsteintorburg
Linz, Neue Galerie (jetzt Lentos Kustmuseum)
München, Städtische Galerie (Lenbachgalerie)
Paris, Musée d`Art Moderne
Stuttgart, Württembergische Staatsgalerie. Graphische Sammlung (Briefwechsel mit ehem. Direktor Dr. Petermann)
Stuttgart, Württembergischer Kunstverein
Stuttgart, Galerieverein (Briefwechsel mit Dieter Keller)
Wien, Graphische Sammlung Albertina (Briefwechsel mit Prof. Dr. Otto Benesch)
Wien, Vereinigung bildender Künstler Wiener Secession (Briefwechsel mit Prof. Paul Meissner und Dr. Werner Hofmann)
darin sonstige Personen/ Körperschaften:
Musper, Dr. Heinrich
Pée, Dr. Herbert
Inhalt der Schreiben sind zumeist Verkaufsangebote, Lieferscheine, Leihanfragen, Preislisten, Bestellscheine, Rechnungen, Mahnungen und Fragen bezüglich verschiedener Ausstellungsorganisationen.
Die Akte bezeugt die ab 1955 neu einsetzenden Geschäftsbeziehungen zur Vereinigung bildender Künstler – Wiener Secession.
In einem Brief vom 20.12.1954 an Prof. Musper, den ehemaligen Direktor der Württembergischen Staatsgalerie Stuttgart, schreibt Hertz, dass Picasso keine Fassung aus der Serie der Sylvette-Bilder verkaufen will. Er glaubt, Picasso zeige ein immer stärker werdendes Desinteresse an Geschäften.
Nach einer Ausleihe diverser Giacometti-Güsse an den Württembergischen Kunstverein, wurden Beschädigungen an den Objekten (wahrscheinlich durch den Transport) festgestellt, was zu einem längeren Briefwechsel mit Frau Widensohler führt.
In der Akte finden sich weiterhin Preisverzeichnisse zu Werken Giacomettis und Lagerlisten der Graphiken Joan Mirós.
enthält Galerien, Kunsthändler/innen:
Grilichess, Michel: Paris
Hertz, Galerie Michael: Bremen
Kahnweiler, Deniel-Henry: Paris
Leiris, Galerie Louise: Paris
Maeght, Galerie: Paris
Welz, Galerie: Salzburg
enthält Künstler/innen:
Baumeister, Willi
Braque, Georges
Calder, Alexander
Cézanne, Paul
Chagall, Marc
Delacroix; Eugène
Ernst, Max
Giacometti, Alberto
Gris, Juan
Klee, Paul
Léger, Fernand
Laurens, Henri
Masson, André
Matisse, Henri
Miró, Joan
Nay, Ernst Wilhelm
Nolde, Emil
Picasso, Pablo Ruiz
enthält Sammler/innen:
Sammlung Haubrich
enthält Kritiker:
Haftmann, Dr. Werner
enthält Museen/Institutionen:
Bremen, Kunsthalle
Documenta
Dortmund, Museum am Ostwall
Freiburg, Kunstverein
Krefeld, Kaiser-Wilhelm-Museum
Köln , Wallraf-Richartz-Museum
Köln, Eigelsteintorburg
Linz, Neue Galerie (jetzt Lentos Kustmuseum)
München, Städtische Galerie (Lenbachgalerie)
Paris, Musée d`Art Moderne
Stuttgart, Württembergische Staatsgalerie. Graphische Sammlung (Briefwechsel mit ehem. Direktor Dr. Petermann)
Stuttgart, Württembergischer Kunstverein
Stuttgart, Galerieverein (Briefwechsel mit Dieter Keller)
Wien, Graphische Sammlung Albertina (Briefwechsel mit Prof. Dr. Otto Benesch)
Wien, Vereinigung bildender Künstler Wiener Secession (Briefwechsel mit Prof. Paul Meissner und Dr. Werner Hofmann)
darin sonstige Personen/ Körperschaften:
Musper, Dr. Heinrich
Pée, Dr. Herbert
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
25.04.2025, 10:35 MESZ