Ruprecht, Graf zu Virneburg und Neuenahr, Herr zu Saffenburg, erklärt, daß er mit seinem Bruder, Graf Wilhelm von Virneburg, Herr zu Falkenstein, ihre Lande, Leute, Schlösser und alles Zubehör geteilt hat. Die Schuldforderung, die ihnen gegenüber ihrem Herrn von Burgund (Burgonien) von ihren Vorfahren (äldern) her zustand, sollten beide Brüder gemeinsam erhalten und miteinander teilen. Da ihnen Philipp, Herzog von Burgund, Brabant und Limburg, 11000 Gulden wegen ihrer frawen von Bayern, Herzogin von Luxemburg, und des Landes von Luxemburg schuldig gewesen ist und der Herzog auf Bitten Graf Ruprechts dessen Schulden in gleicher Höhe bezahlt hat, übergibt Ruprecht seinem Bruder Wilhelm als Ersatz die heuff-, scholt brieve und Verschreibungen des Erzbischofs von Köln, die dieser ihm versichert hat. Von der Hauptsumme von 6400 oberländischen rheinischen Gulden stehen noch 3900 Gulden aus. Diesen Rest und den Hauptbrief tritt Ruprecht an seinen Bruder ab und bittet den Erzbischof und die Bürgen, seinem Bruder und dessen Erben wegen der Schuld und der Bürgschaft nachzukommen. Sr.: Ausst. und (erbeten) Heinrich Beissel von Gymnich und Elias von Gummersbach. unbegl. Abschr. Pap., XVI. - Rv.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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