Nachträglich gebundenes Amtsbuch aus dem Nachlaß Gerhard Rensings mit Texten vorwiegend juristischer Art
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AEK, Priesterseminar I, Ohne Signatur
AEK, Priesterseminar I Priesterseminar 1
Priesterseminar 1 >> 1.3.4.4. Handakten und private Unterlagen einzelner Familienmitglieder der Familie Rensing
16. Jh.- um 1709
Enthält: U.a. - Entscheidungen der Rota Romana betr. Dekanat an der Stifts- kirche in Düsseldorf, 1648, und des Kölnischen Vikariats, 1652 (Drucke)- Felonieprozeß gegen den Grafen von Cronenberg/Cronenburg bezüglich eines Straßburger Lehens, o.D.- Abschriften päpstlicher Urkunden u.a. an den Erzbischof von Köln und den Herzog von Neuburg zu diversen Rechts fällen, u.a. betr. Eherecht, Fastengebot, Visitationen, 1621-1631- Besetzung eines Kanonikats an der Kollegiatkirche zu Düssel- dorf (Nachfolge des Kanonikus Steingens), u.a. mit Korrespon- denz zwischen A. Robertz und der Regierung in Kleve, um 1709- Wahlkapitulation für die künftige Äbtissin des Stifts Essen, 1578- Urteil des Senatsgerichts in Sachen Andreas Metternich gegen Michael Rath, 1635- Juristische Gutachten in einer Eheangelegenheit (erwähnt u.a.: Johannes Suerdt, Antonius Kopgens/Kolpgens), o.D.- Wahl des Franz Heinrich v. Pützfeld zum Abt des Benediktiner- klosters St. Cornelius an der Inde (Kornelimünster), o.D.- Testamentsangelegenheit Gail gegen Beiweg, (um 1634)- Juristisches Gutachten im Erbstreit Stoltz/Sengerstorff, 1631- Rechtsstreit Michael Krauß gegen Johann Renier (erwähnt u.a.: Hospital St. Katharina, Thomas Beyweg), ca. 1640/1641- Getreidezehnten der Stiftskirche in A. (Aachen?) aus Gymnich, Inden und Altdorf ("Altorpen") mit historischen Ausführungen bis in das Jahr 1301, nach 1646- Vorgedruckter Passierschein des Kölner Domkapitels für Gerhard Rensing, 1697 (lose)- Mahnung Kaiser Karls V. an seine Untertanen, nicht an feindse- ligen Handlungen gegen ihn mitzuwirken, 1535 (gedrucktes Rundschreiben)- "Brevis Informatio et deductio Causae in Camera Imperiali indi- cise pendentis intitulatae" Arnsberg [bzw. "Arnburgh"] "contra Mohr", o. J. (Druck)- Informationsschrift für das Generalkapitel des Prämonstratenser- ordens betr. den Konvent des Klosters Knechtsteden (hier u.a. Leonard Teveren) und das Kloster Huisbergen, Druck, Köln 1637- Rechtsstreit zwischen Johann Salm und seinem Schwager Wie- denfeldt wegen einer Weinlieferung, o.D.- Desgl. zwischen dem/den Aedilen von St. Maria Ablaß in Köln und Heinrich Jordans wegen Caducität der Aedilen, o.D.- Rechtliche Erörterung der Veräußerung kirchlichen Immobilien- besitzes im Erzbistum Köln anhand eines konkreten Falles (Lu- dovicus v. Lülßhorst in "Lynn" [Linnich]), um 1590- Diverse andere juristische Erörterungen und konkrete Fälle ins- besondere zum Erbrecht (erwähnt u.a.: Wilhelm von Blüttersdorf/ Plittersdorf, Freiherr v. Kirchheim, Katterbach)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ