Geburtsbrief: Matthäus Neher
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5203
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1657 Juli 1
Regest: Untervogt, Bürgermeister und Gericht der fürstl. Stadt Urach bekennen: Matthäus Neher, der sich in Reitlingen verehelicht hat, und sich dort bürgerlich einlassen will, ist als ehelicher Sohn des Hans Neher selig, gewesenen Wiesenknechts im vorderen Fohlenhaus +), und seiner noch lebenden Ehefrau Dorothea vor ungefähr 26 Jahren, nämlich am 8. Februar 1631, geboren und von Heinrich Müller, Bürgermeister, und Anna Maria, Ehefrau des Kellers Conrad Reylin als Paten aus der Tauf gehoben worden. Er ist seines Handwerks ein Leinenweber. Von Leibeigenschaft ist er kraft der württ. Privilegien und Freiheiten ledig und los.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 8. August 1657.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 8. August 1657.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Heinrich Hartter, amtstragender Bürgermeister, und Johann Adam Erhardt, Apotheker, des Gerichts, mit dem Insigel der Stadt Urach
Siegel (Erhaltung): dieses in Holzkapsel vorhanden
Bemerkungen: +) OA Beschr. Urach S. 576: Am Fuss des Berges stand nahe der Stadt einst ein zur Festung gehöriger Fohlen- oder Viehhof, der "vordere" genannt, im Gegensatz zu dem "hinteren" am Fuss des Gütersteins.
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): dieses in Holzkapsel vorhanden
Bemerkungen: +) OA Beschr. Urach S. 576: Am Fuss des Berges stand nahe der Stadt einst ein zur Festung gehöriger Fohlen- oder Viehhof, der "vordere" genannt, im Gegensatz zu dem "hinteren" am Fuss des Gütersteins.
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ