Zeugnisse, Ernennungsurkunden u. a.
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4-27-0 Lehr, Robert. Persönliche und private Papiere, 4-27-0-2.0000
4-27-0 Lehr, Robert. Persönliche und private Papiere Lehr, Robert. Persönliche und private Papiere
Lehr, Robert. Persönliche und private Papiere
1912-1953
Enthält u. a.: Ernennung zum Gerichtsassessor im Oberlandesgerichtsbezirk Kassel (04.03.1912) mit Patent (11.03.1912) [Bl. 1-2]; Bewilligung einer informatorischen Beschäftigung bei der Stadtverwaltung Rheydt (1912) [Bl. 4]; Dienstbescheinigung der Stadtverwaltung Rheydt (1913) [Bl. 7]; Zeugnis über Beschäftigung als juristischer Hilfsarbeiter bei der Stadtverwaltung Düsseldorf (1914) [Bl. 12]; Unabkömmlichkeitsbescheinigung zur Aufrechterhaltung der kommunalen Zivilverwaltung in Düsseldorf (1914) [Bl. 16]; Wahl zum besoldeten Beigeordneten der Stadt Düsseldorf (09.12.1914) [Bl. 17], Bestätigung durch das Königliche Staatsministerium (06.01.1915) [Bl. 20] sowie Anstellungsurkunde (12.01.1915 [Bl. 24]; Beitritt in den Bezirksausschuß für Jugendpflege im Regierungsbezirk Düsseldorf und beabsichtigte Berufung in die Reichsstelle für Schuhversorgung (1916-1918) [Bl. 25-28]; Anfrage wegen Tätigkeit für die Fürst Leopold-Akademie für Verwaltungswissenschaften, Detmold (1920) [Bl. 31]; Wahl zum Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf (06.06.1924), Bestätigung durch das Preußische Staatsministerium des Innern (07.07.1924), Amtseinführung sowie Anstellungsurkunde (12.07.1924) mit Anstellungsbedingungen [Bl. 33-40]; Kommissarische Beauftragung (02.10.1945) und Ernennung zum Oberpräsidenten der Nord-Rheinprovinz (25.10.1945) [Bl. 40-42] sowie Urkunde über die Versetzung in den Ruhestand (1947) [Bl. 42c]; Bestätigung der Amtszeit als Bürgermeister von Oberbrügge, Ehringhausen und Bollwerk (1945) [Bl. 43-47]; Ehrenmitgliedschaft im Verband Reisender Kaufleute Deutschlands (1947) [Bl. 48-51]; Bestellung zum Treuhänder für die Deutsche Bank im Gebiet NRW (1948) [Bl. 52-53]; Dankschreiben für Glückwünsche zur Wahl in den Bundestag und zum 66. Geburtstag (1949) [Bl. 54], anläßlich der Ernennung zum Bundesinnenminister (1950) [Bl. 55] und für Glückwünsche zum 70. Geburtstag (1953) [Bl. 56]; Dankschreiben von Bundeskanzler Adenauer anläßlich des Ausscheidens aus dem Amt des Bundesinnenministers (26.10.1953) [Bl. 58-60]. Enthält auch: Umschlag mit Legitimationskarten, u. a. Dauerkartei für die "Gesolei" (1926); drei Einträge in biographischen Lexika.
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Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:14 MEZ