Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet, dass er er seinen Getreuen Otto von Hirschhorn, Ritter, Kaspar und Melchior von Hirschhorn, Brüder, bewilligt hat, 125 Gulden jährlicher Gülte auf den Dörfern Siegelsbach, Obergimpern und Untergimpern um 2.500 Gulden Hauptgeld an Hans Ramung zu Daisbach, Ritter, und dessen Schwester Margarethe, Ehefrau des Hans von Gemmingen genannt Giener, wiederlöslich zu verkaufen. Den darüber ausgestellten Kaufbrief hat der Pfalzgraf besiegelt, da die hirschhornschen Anteile an den Dörfern von der Pfalzgrafschaft zu Mannlehen rühren. Darunter Vermerk, dass die Herren von Hirschhorn am gleichen Tag ihren Reversbrief gegeben haben und dieser in das Gewölbe auf der Burg zu Heidelberg gebracht worden ist, wo es durch den Schreiber Paul [?] registriert wurde.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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