Oberamtsberichte, Bd. 70
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 514 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1793
Enthält u. a.: Ermordung des Ziegelstreichers Rolle in Neschwitz (Bl. 19-22).- Gerichtsgebührenordnung (Bl. 23-43).- Salzmangel in Bautzen (Bl. 44-59).- Konzessionsgesuch für eine Lotterie zum Bau einer Kirche in Cunewalde (Bl. 70-74).- Gewerbesteuerabgabe in Neugersdorf (Bl. 89-101).- Überwachung der aus der Oberlausitz stammenden und in meißnischen Dörfern agierenden Bettler (Bl. 122-124).- Verbot des Feilbietens Königsbrücker Leineweber-, Stricker- und Schuhmacherwaren auf dem Weihnachtsmarkt in Pulsnitz (Bl. 151-160).- Gestellung von Pferden und Knechten zur Mobilmachung und Aufstellung eines Korps (Bl. 160-162).- Herausgabe eines Fortsetzungsbandes des Codex Augusteus (Bl. 196-197).- Übergreifen der schlesischen Weberunruhen auf die Oberlausitz (Bl. 248-251).- Lehnsangelegenheiten des Ritterguts Rattwitz (Bl. 255-259).- Strittige Militärprästanda [Militärleistungen] in Wehrsdorf (Bl. 271-276).- Antrag des Rates Rumburg (heute Rumburk, Tschechien) an den Rat zu Zittau auf Auslieferung der nach Seifhennersdorf geflüchteten Rekrutierungskandidaten (Bl. 284-286).- Hadersammeln für die Bautzener Papiermühle im Zittauer Jurisdiktionsbereich (Bl. 290-304).- Einziehung erteilten Branntweinkonzessionen in Hainewalde (Bl. 314-319).- Ausbreitung der schlesischen Weberunruhen (Bl. 341-344).- Verbreitung eines in der Mainzer Republik verfassten Schreiben (Bl. 345-347).- Mandat gegen streunende und tollwütige Hunde (Bl. 400-403).- Entdeckung von Drohschriften in Bautzen und Gersdorf bei Görlitz (Bl. 404-409).- Maßnahmen zur Verbesserung des Medizinalwesens (Bl. 424).- Hutungsgrenzstreitigkeiten der Rittergüter Steinitz und Weißig (Bl. 483-492).- Anspruch des Domstifts St. Petri Bautzen auf das Jur Consistorii [Konstistorialrecht] über die protestantischen Untertanen in der Oberlausitz (Bl. 573-585).- Wegfall des öffentlichen Anschlages [Aushang am Burgtor] bei Verkauf von Burglehnhäusern an Personen bürgerlichen Standes (Bl. 586-594).- Einschränkung der Kompetenzen des Klostervogts von St. Marienthal (Bl. 629-646).- Ernteergebnisse (Bl. 683-684).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:35 MEZ
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