Christoph Schönberg (Christoff Schonbergk) teilt Nikolaus von Gersdorff (Nickel von gerßdorff), Hauptmann zu Bautzen (Budissin), mit, dass er aufgrund seiner Botschaft zum Neujahrsmarkt in Leipzig über Kunz von Günderode genannt Küchenmeister (Cuntz gunthenrade kuchenmeister genant) von Herzog Georg von Sachsen freies Geleit bis 2. Februar 1525 erhalten habe, und bittet, dass ihm Herzog Karl von Münsterberg-Oels zu Händen des Kunz Küchenmeister ebenfalls freies Geleit zu den Landtagen der Stände des Markgraftums Oberlausitz ausspricht. Ein beigefügter undatierter Papierzettel von anderer Hand enthält die Nachricht, dass in der Angelegenheit des Christoph Schönberg an Herzog Georg von Sachsen geschrieben werde, von dem man erwarte, dass er sich der Sache annehme.