Vertrag zwischen Herzog Albrecht I. von Sachsen und Herzog Albrecht I. von Braunschweig über das Gebiet zwischen Hitzacker und Geesthacht, unter Vermittlung des Markgrafen Johann I. von Brandenburg. Die Bruchgegend zwischen Bleckede und Hachede (Geesthacht) sollen beide Kontrahenten gemeinsam zum Urbarmachen austun, dies Land selbst mit Einkünften und Gericht unter sich teilen wie auch das Land Feldan mit Zehnten. Der Herzog von Sachsen erhält die Orte Bleckede und Artlenburg, für die er dem Herzog von Braunschweig sein Lehen in den Städten Allendorf und Witzenhausen auflässt. Letzterer soll sich bemühen, die Besitzer auf dem Darzing fortzuschaffen und gibt für sich und seine Erben alle Ansprüche auf des Schloss Hitzacker auf. Für künftigen Streit wird ein Schiedsgericht ernannt. Zeugen: Heinrich, Graf von Ascharien [= Fürst Heinrich II. von Anhalt-Aschersleben], Graf Adolf von Dannenberg, Konrad von Boldensel, Heinrich von Homburg, Gebhard von Bortfeld, Heno von Wrnethen, Burchard von Zwegen, Gerhard von Kerkow, Gerhard von Alvensleben, Johann von Krackow, die Brüder Georg und Dietrich von Hitzacker, Jerricus von Berskampe, Friedrich Barvoth, Winand, Truchseß Annae (!), Erich von Gardelegen. Actum et datum in villa Bredenfelde, anno 1258, 2 Cal. Martii.