Crafft Riedesel bekundet, daß Eberhard von Eppstein, Herr zu Königstein, und Wernher von Eppstein, Herr zu Münzenberg, ihn zu Burglehen belehnt mit 11 Huben Land 'Monster' Erbe, im Hüttenberg bei Pohlgöns, die ihnen von + Heinrich Riedesel heimgefallen zu Mannlehen sowie mit 4 1/2 Huben Land und Wiesen von Münzenberg im Gericht Trais Münzenberg (Dreißer Gericht), die er mit seiner Hausfrau Gude dort im Gericht von den Vögten, Nachbarn und Hausgenossen aufgetragen und zu Lehen empfangen, die jedoch Gude als Wittum bleiben sollen. Siegler: Aussteller.
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Crafft Riedesel bekundet, daß Eberhard von Eppstein, Herr zu Königstein, und Wernher von Eppstein, Herr zu Münzenberg, ihn zu Burglehen belehnt mit 11 Huben Land 'Monster' Erbe, im Hüttenberg bei Pohlgöns, die ihnen von + Heinrich Riedesel heimgefallen zu Mannlehen sowie mit 4 1/2 Huben Land und Wiesen von Münzenberg im Gericht Trais Münzenberg (Dreißer Gericht), die er mit seiner Hausfrau Gude dort im Gericht von den Vögten, Nachbarn und Hausgenossen aufgetragen und zu Lehen empfangen, die jedoch Gude als Wittum bleiben sollen. Siegler: Aussteller.
121, U Riedesel 1439 April 23
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 18 Anfangsbuchstabe R >> 18.28 Riedesel
1439 April 23
Ausfertigung, Pergament, Siegel am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1439 ipso die beati Georii martiris
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ