Lemmer, Ernst (CDU) (geb. 28.04.1898 Remscheid - gest. 18.08.1970 Berlin); Politiker; MdR 1924 bis 1933; Korrespondent ausländischer Zeitungen in Berlin 1933 bis 1945; an der Gründung der CDU in der DDR beteiligt 1945; deren 2. Vorsitzender 1947; von der sowjetischen Militärverwaltung abgesetzt 1948; Lizenzträger und Chef des "Kurier" seit 1949; in West-Berlin Fraktionsvorsitzender der CDU im Abgeordnetenhaus von Berlin 1950 bis 1956; Landesvorsitzender der CDU 1956 bis 1961; MdB 1952 bis 1970; Bundespostminister 1956 bis 1957; Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen 1957 bis 1962; Bundesvertriebenenminister 1964 bis 1965; Sonderbeauftragter des Bundeskanzlers für Berlin 1966 bis 1969; (rechts)
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Lemmer, Ernst (CDU) (geb. 28.04.1898 Remscheid - gest. 18.08.1970 Berlin); Politiker; MdR 1924 bis 1933; Korrespondent ausländischer Zeitungen in Berlin 1933 bis 1945; an der Gründung der CDU in der DDR beteiligt 1945; deren 2. Vorsitzender 1947; von der sowjetischen Militärverwaltung abgesetzt 1948; Lizenzträger und Chef des "Kurier" seit 1949; in West-Berlin Fraktionsvorsitzender der CDU im Abgeordnetenhaus von Berlin 1950 bis 1956; Landesvorsitzender der CDU 1956 bis 1961; MdB 1952 bis 1970; Bundespostminister 1956 bis 1957; Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen 1957 bis 1962; Bundesvertriebenenminister 1964 bis 1965; Sonderbeauftragter des Bundeskanzlers für Berlin 1966 bis 1969; (rechts)
F Rep. 290 (04) Nr. 0101560
Registratursignatur: F Rep. 290 (04) Nr. K01143
F Rep. 290 (04) Allgemeine Fotosammlung der Landesbildstelle Berlin
F Rep. 290 (04) Allgemeine Fotosammlung der Landesbildstelle Berlin
5. Dezember 1964
Enthält: 40jähriges Jubiläum als Parlamentarier; Siegfried Aufhäuser gratuliert; 2. von links: Senator Neubauer; Rathaus Schöneberg, Ratskeller; John-F.-Kennedy-Platz
Negativ s/w
Archivale
Fotograf / Agentur: Sass, Bert
Format: 6 x 6
Aufhäuser, Siegfried
Lemmer, Ernst
Neubauer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:06 MEZ