Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd mit Wirtschaftsschule und Kindergarten (mit Vorakten aus Gerlachsheim) - Verwaltungs- und Schulunterlagen (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 485
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) >> Kultur >> Schulen >> Taubstummenanstalt Heidelberg / Hör-Sprachzentrum Heidelberg / Neckargemünd
1871-2013
Überlieferungsgeschichte
Zur Geschichte des Hör-Sprachzentrums Heidelberg/Neckargemünd
Die Geschichte des heutigen Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd beginnt im Jahr 1902, als am 11. August das badische Gesetz über die Erziehung und den Unterricht nicht vollsinniger - also tauber oder blinder - Kinder verabschiedet wurde und deren Schulpflicht festlegt. Bis dato wurden viele taubstumme Kinder frühzeitig aus der Schule genommen, oder blieben komplett unbeschult - primär aufgrund finanzieller Lage der Eltern. Eine achtjährige Schulpflicht wurde festgelegt, ebenso Verpflegung der Kinder in der Schule als auch die unentgeltliche Erteilung des Unterrichts.
Zu diesem Zeitpunkt existieren in Baden zwei Anstalten zur Ausbildung von hörgeschädigten Kindern, die Badische Taubstummenanstalt, damals im Schloss Meersburg, und die Taubstummenanstalt Gerlachsheim. Diese beiden Einrichtungen alleine hätten die übrigen unbeschulten taubstummen Kinder aus Baden nicht aufnehmen können, weshalb man die Errichtung einer dritten Anstalt in Heidelberg beschloss. Diese sollte eine Sonderanstalt für Taubstumme mit noch verwertbaren Hörresten werden.
Am 20. Oktober 1902 wurden die Taubstummenkurse Heidelberg vorerst in provisorisch zugewiesenen Räumen eröffnet. 1906 wurden die Kurse bereits von 27 Kindern verteilt auf drei Klassen besucht, die aus Spätertauben, Hörrestigen, hochgradig Schwerhörigen und hörenden Sprachgebrechlichen bestanden.
Mit Ernennung des Reallehrers August Wiedemer zum Rektor wurden die Kurse ab 1912 offiziell als selbstständige Anstalt anerkannt, die zu einer achtklassigen Vollanstalt ausgebaut werden sollte.
Ein eigenes Schulgebäude musste her: Auf dem noch 1912 erworbenen Grundstück wurde der Rohbau bis Ende 1914 fertiggestellt. Bis 1915 folgten Ausbauarbeiten. Am 10. Januar 1916 das Anstaltsgebäude mit insgesamt 70 Zöglingen in fünf Klassen bezogen werden.
Bis 1915 verlor sich der Sondercharakter, der bis dahin die Unterrichtsmethoden der Anstalt prägte. Eltern von volltauben Kindern aus Heidelberg protestierten massiv, da diese ihre Kinder nicht in die weitergelegenen Anstalten in Meersburg oder Gerlachsheim schicken wollten.
So stieg die Schülerzahl während des ersten Weltkrieges stetig, bis 1918 waren es bereits 91 Schüler in sieben Klassen, doch es kam zu einem Lehrermangel. Die jungen Lehrkräfte wurden zum Kriegsdienst einberufen und jene übriggebliebene mussten täglich in einem Heidelberger Lazarett Sprachkurse für gehör- und sprachkranke Kriegsteilnehmer geben. Trotzdem schaffte es die Gehörlosenschule den Unterricht während des ganzen Krieges ohne Unterbrechung fortzusetzen.
1936 bekam die Gehörlosenschule weiteren Zuwachs. Die Taubstummenanstalt Gerlachsheim wurde geschlossen, alle Schüler und Lehrer wurden nach Heidelberg versetzt.
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 war es den über die Sommerferien heimgereisten Zöglingen nicht mehr erlaubt, in das Anstaltsgebäude zurückzukehren. Noch im selben Jahr wurde dieses zur Einrichtung eines Reservelazaretts konfisziert, welches bis Kriegsende fortbestand. Komplett aufgegeben wurde der Unterricht während dieser Zeit nicht, die Kinder wurden stattdessen in verschiedenen badischen Kleinstädten unterrichtet.
Im Zuge des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wurden auch in Baden zahlreiche Taubstumme, deren Hörschädigung (vermeintlich) erblich war, zwangssterilisiert. Dabei galten Sterilisationsanträge nicht nur Erwachsenen bzw. Volljährigen, sondern auch Kindern und Jugendlichen. Nach Ende des Krieges 1945 wurde das Anstaltsgebäude von der amerikanischen Besatzungsmacht als Wehrmachtsobjekt beschlagnahmt und später baulich verändert, um als amerikanische Elementarschule genutzt zu werden.
Von der Gehörlosenschule blieb kaum etwas übrig. Schule, Heim und die in anderen Orten untergebrachten Klassen waren aufgelöst. Der damalige Direktor Edwin Singer machte sich an den Wiederaufbau und konnte bereits 1946 von der Militärregierung die Lizenz zur Neugründung des Vereins für badische Taubstumme erhalten. Nach und nach wurden in verschiedenen Orten Badens wieder Klassen für Taubstumme eröffnet. 1949 wurde an der Universität Heidelberg das Studienseminar für Taubstummenlehrer eingeführt.
Nach langen Bemühungen und Ersuchen bei amerikanischen Behörden wurde das Heidelberger Anstaltsgebäude am 10. Juni 1952 wieder für die Gehörlosenschule freigegeben und konnte in der letzten Oktoberwoche 1952 wieder bezogen werden.
In den darauffolgenden Jahren wurde der Platz in der Staatlichen Gehörlosenschule Heidelberg zunehmend unzureichend, obwohl verschiedene Einrichtungen der Taubstummenbildung nach Neckargemünd ausgelagert wurden, wie ein 1955 eröffneter Kindergarten: Außerdem hat sich der Zustand des Gebäudes seit 1970 wegen Baufälligkeit weiter verschlechtert. Deshalb wurde der Beschluss gefasst, in Neckargemünd ein neues umfangreiches Gehörlosenzentrum zu bauen, in dem eine Grund- und Hauptschule sowie ein Kindergarten ihren Sitz finden.
Die ersten Pläne für eine Raumprogrammplanung entstanden bereits 1965.
1967 konnte die Dreijährige kaufmännische Berufsfachschule - Wirtschaftsschule für Hörgeschädigte eröffnet werden und machte eine schulische Weiterbildung für Hörgeschädigte nach der Pflichtschulzeit möglich. So startete sie mit neun Schülern und war knapp zehn Jahre später auf drei verschiedene Züge mit jeweils zwei Parallelklassen à 10 Schüler angewachsen, die nicht nur aus Süddeutschland, sondern auch aus dem Norden Deutschlands stammten, um den mittleren Bildungsabschluss zu erreichen. Bundesweit erregte die neue Wirtschaftsschule Aufsehen, da zuvor in der deutschen Bildungspolitik keine zwingende Notwendigkeit für schulische Weiterbildungsmöglichkeit für Hörgeschädigte gesehen worden war.
Im Sommer 1975 stimme der Gemeinderat von Neckargemünd dem Neubau für die Staatliche Gehörlosenschule endlich zu. Zehn Jahre später konnte im Frühjahr 1985 der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden, dessen Kosten sich auf 32 Millionen DM beliefen. Bis zur Fertigstellung des zweiten und letzten Bauabschnittes 1991 beliefen sich die Kosten auf insgesamt 50 Millionen DM. Im Jahr 1993 erhielt die Staatliche Schule für Hör-Sprachgeschädigte Heidelberg-Neckargemünd eine Auszeichnung guter Bauten 1993 vom Bund Deutscher Architekten.
Auf Elterninitiative wurde 1990 der Förderkreis der Staatlichen Schule für Gehörlose, Schwerhörige und Sprachbehinderte e.V. Neckargemünd ins Leben gerufen. Seit Mitte/Ende der 1990er bietet das Hör-Sprachzentrum in einer Kooperation mit der Julius-Springer-Schule Heidelberg, einer kaufmännischen Schule, die Möglichkeit, ein Berufskolleg zu besuchen. Hier werden hörgeschädigte Schüler nachdem Abschluss ihrer mittleren Reife gemeinsam mit den Bewerbern ohne handicap in jeweils eine Klasse des BK I und BK II aufgenommen. Nach erfolgreichem Abschluss des BK II können die Schüler im Anschluss auch an einer Fachhochschule studieren.
Heute befindet sich im Altbau der Gehörlosenschule Heidelberg eine Grundschule für Hörgeschädigte Kinder. Der Schulkindergarten sowie die anderen Schulabteilungen, darunter die Kaufmännische Sonder-Berufsfachschule, und das Internat sind im Neubau in Neckargmünd untergebracht.
Alicia Heredia
(Januar 2018)
Inhalt und Bewertung
Provenienz auch: Taubstummenanstalt Gerlachsheim
Zur Geschichte des Hör-Sprachzentrums Heidelberg/Neckargemünd: Die Geschichte des heutigen Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd beginnt im Jahr 1902, als am 11. August das badische Gesetz über die Erziehung und den Unterricht nicht vollsinniger - also tauber oder blinder - Kinder verabschiedet wurde und deren Schulpflicht festlegt. Bis dato wurden viele taubstumme Kinder frühzeitig aus der Schule genommen, oder blieben komplett unbeschult - primär aufgrund finanzieller Lage der Eltern. Eine achtjährige Schulpflicht wurde festgelegt, ebenso Verpflegung der Kinder in der Schule als auch die unentgeltliche Erteilung des Unterrichts. Zu diesem Zeitpunkt existieren in Baden zwei Anstalten zur Ausbildung von hörgeschädigten Kindern, die Badische Taubstummenanstalt, damals im Schloss Meersburg, und die Taubstummenanstalt Gerlachsheim. Diese beiden Einrichtungen alleine hätten die übrigen unbeschulten taubstummen Kinder aus Baden nicht aufnehmen können, weshalb man die Errichtung einer dritten Anstalt in Heidelberg beschloss. Diese sollte eine Sonderanstalt für Taubstumme mit noch verwertbaren Hörresten werden. Am 20. Oktober 1902 wurden die Taubstummenkurse Heidelberg vorerst in provisorisch zugewiesenen Räumen eröffnet. 1906 wurden die Kurse bereits von 27 Kindern verteilt auf drei Klassen besucht, die aus Spätertauben, Hörrestigen, hochgradig Schwerhörigen und hörenden Sprachgebrechlichen bestanden. Mit Ernennung des Reallehrers August Wiedemer zum Rektor wurden die Kurse ab 1912 offiziell als selbstständige Anstalt anerkannt, die zu einer achtklassigen Vollanstalt ausgebaut werden sollte. Ein eigenes Schulgebäude musste her: Auf dem noch 1912 erworbenen Grundstück wurde der Rohbau bis Ende 1914 fertiggestellt. Bis 1915 folgten Ausbauarbeiten. Am 10. Januar 1916 das Anstaltsgebäude mit insgesamt 70 Zöglingen in fünf Klassen bezogen werden. Bis 1915 verlor sich der Sondercharakter, der bis dahin die Unterrichtsmethoden der Anstalt prägte. Eltern von volltauben Kindern aus Heidelberg protestierten massiv, da diese ihre Kinder nicht in die weitergelegenen Anstalten in Meersburg oder Gerlachsheim schicken wollten. So stieg die Schülerzahl während des ersten Weltkrieges stetig, bis 1918 waren es bereits 91 Schüler in sieben Klassen, doch es kam zu einem Lehrermangel. Die jungen Lehrkräfte wurden zum Kriegsdienst einberufen und jene übriggebliebene mussten täglich in einem Heidelberger Lazarett Sprachkurse für gehör- und sprachkranke Kriegsteilnehmer geben. Trotzdem schaffte es die Gehörlosenschule den Unterricht während des ganzen Krieges ohne Unterbrechung fortzusetzen. 1936 bekam die Gehörlosenschule weiteren Zuwachs. Die Taubstummenanstalt Gerlachsheim wurde geschlossen, alle Schüler und Lehrer wurden nach Heidelberg versetzt. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 war es den über die Sommerferien heimgereisten Zöglingen nicht mehr erlaubt, in das Anstaltsgebäude zurückzukehren. Noch im selben Jahr wurde dieses zur Einrichtung eines Reservelazaretts konfisziert, welches bis Kriegsende fortbestand. Komplett aufgegeben wurde der Unterricht während dieser Zeit nicht, die Kinder wurden stattdessen in verschiedenen badischen Kleinstädten unterrichtet. Im Zuge des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wurden auch in Baden zahlreiche Taubstumme, deren Hörschädigung (vermeintlich) erblich war, zwangssterilisiert. Dabei galten Sterilisationsanträge nicht nur Erwachsenen bzw. Volljährigen, sondern auch Kindern und Jugendlichen. Nach Ende des Krieges 1945 wurde das Anstaltsgebäude von der amerikanischen Besatzungsmacht als Wehrmachtsobjekt beschlagnahmt und später baulich verändert, um als amerikanische Elementarschule genutzt zu werden. Von der Gehörlosenschule blieb kaum etwas übrig. Schule, Heim und die in anderen Orten untergebrachten Klassen waren aufgelöst. Der damalige Direktor Edwin Singer machte sich an den Wiederaufbau und konnte bereits 1946 von der Militärregierung die Lizenz zur Neugründung des Vereins für badische Taubstumme erhalten. Nach und nach wurden in verschiedenen Orten Badens wieder Klassen für Taubstumme eröffnet. 1949 wurde an der Universität Heidelberg das Studienseminar für Taubstummenlehrer eingeführt. Nach langen Bemühungen und Ersuchen bei amerikanischen Behörden wurde das Heidelberger Anstaltsgebäude am 10. Juni 1952 wieder für die Gehörlosenschule freigegeben und konnte in der letzten Oktoberwoche 1952 wieder bezogen werden. In den darauffolgenden Jahren wurde der Platz in der Staatlichen Gehörlosenschule Heidelberg zunehmend unzureichend, obwohl verschiedene Einrichtungen der Taubstummenbildung nach Neckargemünd ausgelagert wurden, wie ein 1955 eröffneter Kindergarten: Außerdem hat sich der Zustand des Gebäudes seit 1970 wegen Baufälligkeit weiter verschlechtert. Deshalb wurde der Beschluss gefasst, in Neckargemünd ein neues umfangreiches Gehörlosenzentrum zu bauen, in dem eine Grund- und Hauptschule sowie ein Kindergarten ihren Sitz finden. Die ersten Pläne für eine Raumprogrammplanung entstanden bereits 1965. 1967 konnte die Dreijährige kaufmännische Berufsfachschule - Wirtschaftsschule für Hörgeschädigte eröffnet werden und machte eine schulische Weiterbildung für Hörgeschädigte nach der Pflichtschulzeit möglich. So startete sie mit neun Schülern und war knapp zehn Jahre später auf drei verschiedene Züge mit jeweils zwei Parallelklassen à 10 Schüler angewachsen, die nicht nur aus Süddeutschland, sondern auch aus dem Norden Deutschlands stammten, um den mittleren Bildungsabschluss zu erreichen. Bundesweit erregte die neue Wirtschaftsschule Aufsehen, da zuvor in der deutschen Bildungspolitik keine zwingende Notwendigkeit für schulische Weiterbildungsmöglichkeit für Hörgeschädigte gesehen worden war. Im Sommer 1975 stimme der Gemeinderat von Neckargemünd dem Neubau für die Staatliche Gehörlosenschule endlich zu. Zehn Jahre später konnte im Frühjahr 1985 der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden, dessen Kosten sich auf 32 Millionen DM beliefen. Bis zur Fertigstellung des zweiten und letzten Bauabschnittes 1991 beliefen sich die Kosten auf insgesamt 50 Millionen DM. Im Jahr 1993 erhielt die Staatliche Schule für Hör-Sprachgeschädigte Heidelberg-Neckargemünd eine Auszeichnung guter Bauten 1993 vom Bund Deutscher Architekten. Auf Elterninitiative wurde 1990 der Förderkreis der Staatlichen Schule für Gehörlose, Schwerhörige und Sprachbehinderte e.V. Neckargemünd ins Leben gerufen. Seit Mitte/Ende der 1990er bietet das Hör-Sprachzentrum in einer Kooperation mit der Julius-Springer-Schule Heidelberg, einer kaufmännischen Schule, die Möglichkeit, ein Berufskolleg zu besuchen. Hier werden hörgeschädigte Schüler nachdem Abschluss ihrer mittleren Reife gemeinsam mit den Bewerbern ohne handicap in jeweils eine Klasse des BK I und BK II aufgenommen. Nach erfolgreichem Abschluss des BK II können die Schüler im Anschluss auch an einer Fachhochschule studieren. Heute befindet sich im Altbau der Gehörlosenschule Heidelberg eine Grundschule für Hörgeschädigte Kinder. Der Schulkindergarten sowie die anderen Schulabteilungen, darunter die Kaufmännische Sonder-Berufsfachschule, und das Internat sind im Neubau in Neckargmünd untergebracht. Alicia Heredia (Januar 2018)
Zur Geschichte des Hör-Sprachzentrums Heidelberg/Neckargemünd
Die Geschichte des heutigen Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd beginnt im Jahr 1902, als am 11. August das badische Gesetz über die Erziehung und den Unterricht nicht vollsinniger - also tauber oder blinder - Kinder verabschiedet wurde und deren Schulpflicht festlegt. Bis dato wurden viele taubstumme Kinder frühzeitig aus der Schule genommen, oder blieben komplett unbeschult - primär aufgrund finanzieller Lage der Eltern. Eine achtjährige Schulpflicht wurde festgelegt, ebenso Verpflegung der Kinder in der Schule als auch die unentgeltliche Erteilung des Unterrichts.
Zu diesem Zeitpunkt existieren in Baden zwei Anstalten zur Ausbildung von hörgeschädigten Kindern, die Badische Taubstummenanstalt, damals im Schloss Meersburg, und die Taubstummenanstalt Gerlachsheim. Diese beiden Einrichtungen alleine hätten die übrigen unbeschulten taubstummen Kinder aus Baden nicht aufnehmen können, weshalb man die Errichtung einer dritten Anstalt in Heidelberg beschloss. Diese sollte eine Sonderanstalt für Taubstumme mit noch verwertbaren Hörresten werden.
Am 20. Oktober 1902 wurden die Taubstummenkurse Heidelberg vorerst in provisorisch zugewiesenen Räumen eröffnet. 1906 wurden die Kurse bereits von 27 Kindern verteilt auf drei Klassen besucht, die aus Spätertauben, Hörrestigen, hochgradig Schwerhörigen und hörenden Sprachgebrechlichen bestanden.
Mit Ernennung des Reallehrers August Wiedemer zum Rektor wurden die Kurse ab 1912 offiziell als selbstständige Anstalt anerkannt, die zu einer achtklassigen Vollanstalt ausgebaut werden sollte.
Ein eigenes Schulgebäude musste her: Auf dem noch 1912 erworbenen Grundstück wurde der Rohbau bis Ende 1914 fertiggestellt. Bis 1915 folgten Ausbauarbeiten. Am 10. Januar 1916 das Anstaltsgebäude mit insgesamt 70 Zöglingen in fünf Klassen bezogen werden.
Bis 1915 verlor sich der Sondercharakter, der bis dahin die Unterrichtsmethoden der Anstalt prägte. Eltern von volltauben Kindern aus Heidelberg protestierten massiv, da diese ihre Kinder nicht in die weitergelegenen Anstalten in Meersburg oder Gerlachsheim schicken wollten.
So stieg die Schülerzahl während des ersten Weltkrieges stetig, bis 1918 waren es bereits 91 Schüler in sieben Klassen, doch es kam zu einem Lehrermangel. Die jungen Lehrkräfte wurden zum Kriegsdienst einberufen und jene übriggebliebene mussten täglich in einem Heidelberger Lazarett Sprachkurse für gehör- und sprachkranke Kriegsteilnehmer geben. Trotzdem schaffte es die Gehörlosenschule den Unterricht während des ganzen Krieges ohne Unterbrechung fortzusetzen.
1936 bekam die Gehörlosenschule weiteren Zuwachs. Die Taubstummenanstalt Gerlachsheim wurde geschlossen, alle Schüler und Lehrer wurden nach Heidelberg versetzt.
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 war es den über die Sommerferien heimgereisten Zöglingen nicht mehr erlaubt, in das Anstaltsgebäude zurückzukehren. Noch im selben Jahr wurde dieses zur Einrichtung eines Reservelazaretts konfisziert, welches bis Kriegsende fortbestand. Komplett aufgegeben wurde der Unterricht während dieser Zeit nicht, die Kinder wurden stattdessen in verschiedenen badischen Kleinstädten unterrichtet.
Im Zuge des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wurden auch in Baden zahlreiche Taubstumme, deren Hörschädigung (vermeintlich) erblich war, zwangssterilisiert. Dabei galten Sterilisationsanträge nicht nur Erwachsenen bzw. Volljährigen, sondern auch Kindern und Jugendlichen. Nach Ende des Krieges 1945 wurde das Anstaltsgebäude von der amerikanischen Besatzungsmacht als Wehrmachtsobjekt beschlagnahmt und später baulich verändert, um als amerikanische Elementarschule genutzt zu werden.
Von der Gehörlosenschule blieb kaum etwas übrig. Schule, Heim und die in anderen Orten untergebrachten Klassen waren aufgelöst. Der damalige Direktor Edwin Singer machte sich an den Wiederaufbau und konnte bereits 1946 von der Militärregierung die Lizenz zur Neugründung des Vereins für badische Taubstumme erhalten. Nach und nach wurden in verschiedenen Orten Badens wieder Klassen für Taubstumme eröffnet. 1949 wurde an der Universität Heidelberg das Studienseminar für Taubstummenlehrer eingeführt.
Nach langen Bemühungen und Ersuchen bei amerikanischen Behörden wurde das Heidelberger Anstaltsgebäude am 10. Juni 1952 wieder für die Gehörlosenschule freigegeben und konnte in der letzten Oktoberwoche 1952 wieder bezogen werden.
In den darauffolgenden Jahren wurde der Platz in der Staatlichen Gehörlosenschule Heidelberg zunehmend unzureichend, obwohl verschiedene Einrichtungen der Taubstummenbildung nach Neckargemünd ausgelagert wurden, wie ein 1955 eröffneter Kindergarten: Außerdem hat sich der Zustand des Gebäudes seit 1970 wegen Baufälligkeit weiter verschlechtert. Deshalb wurde der Beschluss gefasst, in Neckargemünd ein neues umfangreiches Gehörlosenzentrum zu bauen, in dem eine Grund- und Hauptschule sowie ein Kindergarten ihren Sitz finden.
Die ersten Pläne für eine Raumprogrammplanung entstanden bereits 1965.
1967 konnte die Dreijährige kaufmännische Berufsfachschule - Wirtschaftsschule für Hörgeschädigte eröffnet werden und machte eine schulische Weiterbildung für Hörgeschädigte nach der Pflichtschulzeit möglich. So startete sie mit neun Schülern und war knapp zehn Jahre später auf drei verschiedene Züge mit jeweils zwei Parallelklassen à 10 Schüler angewachsen, die nicht nur aus Süddeutschland, sondern auch aus dem Norden Deutschlands stammten, um den mittleren Bildungsabschluss zu erreichen. Bundesweit erregte die neue Wirtschaftsschule Aufsehen, da zuvor in der deutschen Bildungspolitik keine zwingende Notwendigkeit für schulische Weiterbildungsmöglichkeit für Hörgeschädigte gesehen worden war.
Im Sommer 1975 stimme der Gemeinderat von Neckargemünd dem Neubau für die Staatliche Gehörlosenschule endlich zu. Zehn Jahre später konnte im Frühjahr 1985 der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden, dessen Kosten sich auf 32 Millionen DM beliefen. Bis zur Fertigstellung des zweiten und letzten Bauabschnittes 1991 beliefen sich die Kosten auf insgesamt 50 Millionen DM. Im Jahr 1993 erhielt die Staatliche Schule für Hör-Sprachgeschädigte Heidelberg-Neckargemünd eine Auszeichnung guter Bauten 1993 vom Bund Deutscher Architekten.
Auf Elterninitiative wurde 1990 der Förderkreis der Staatlichen Schule für Gehörlose, Schwerhörige und Sprachbehinderte e.V. Neckargemünd ins Leben gerufen. Seit Mitte/Ende der 1990er bietet das Hör-Sprachzentrum in einer Kooperation mit der Julius-Springer-Schule Heidelberg, einer kaufmännischen Schule, die Möglichkeit, ein Berufskolleg zu besuchen. Hier werden hörgeschädigte Schüler nachdem Abschluss ihrer mittleren Reife gemeinsam mit den Bewerbern ohne handicap in jeweils eine Klasse des BK I und BK II aufgenommen. Nach erfolgreichem Abschluss des BK II können die Schüler im Anschluss auch an einer Fachhochschule studieren.
Heute befindet sich im Altbau der Gehörlosenschule Heidelberg eine Grundschule für Hörgeschädigte Kinder. Der Schulkindergarten sowie die anderen Schulabteilungen, darunter die Kaufmännische Sonder-Berufsfachschule, und das Internat sind im Neubau in Neckargmünd untergebracht.
Alicia Heredia
(Januar 2018)
Inhalt und Bewertung
Provenienz auch: Taubstummenanstalt Gerlachsheim
Zur Geschichte des Hör-Sprachzentrums Heidelberg/Neckargemünd: Die Geschichte des heutigen Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd beginnt im Jahr 1902, als am 11. August das badische Gesetz über die Erziehung und den Unterricht nicht vollsinniger - also tauber oder blinder - Kinder verabschiedet wurde und deren Schulpflicht festlegt. Bis dato wurden viele taubstumme Kinder frühzeitig aus der Schule genommen, oder blieben komplett unbeschult - primär aufgrund finanzieller Lage der Eltern. Eine achtjährige Schulpflicht wurde festgelegt, ebenso Verpflegung der Kinder in der Schule als auch die unentgeltliche Erteilung des Unterrichts. Zu diesem Zeitpunkt existieren in Baden zwei Anstalten zur Ausbildung von hörgeschädigten Kindern, die Badische Taubstummenanstalt, damals im Schloss Meersburg, und die Taubstummenanstalt Gerlachsheim. Diese beiden Einrichtungen alleine hätten die übrigen unbeschulten taubstummen Kinder aus Baden nicht aufnehmen können, weshalb man die Errichtung einer dritten Anstalt in Heidelberg beschloss. Diese sollte eine Sonderanstalt für Taubstumme mit noch verwertbaren Hörresten werden. Am 20. Oktober 1902 wurden die Taubstummenkurse Heidelberg vorerst in provisorisch zugewiesenen Räumen eröffnet. 1906 wurden die Kurse bereits von 27 Kindern verteilt auf drei Klassen besucht, die aus Spätertauben, Hörrestigen, hochgradig Schwerhörigen und hörenden Sprachgebrechlichen bestanden. Mit Ernennung des Reallehrers August Wiedemer zum Rektor wurden die Kurse ab 1912 offiziell als selbstständige Anstalt anerkannt, die zu einer achtklassigen Vollanstalt ausgebaut werden sollte. Ein eigenes Schulgebäude musste her: Auf dem noch 1912 erworbenen Grundstück wurde der Rohbau bis Ende 1914 fertiggestellt. Bis 1915 folgten Ausbauarbeiten. Am 10. Januar 1916 das Anstaltsgebäude mit insgesamt 70 Zöglingen in fünf Klassen bezogen werden. Bis 1915 verlor sich der Sondercharakter, der bis dahin die Unterrichtsmethoden der Anstalt prägte. Eltern von volltauben Kindern aus Heidelberg protestierten massiv, da diese ihre Kinder nicht in die weitergelegenen Anstalten in Meersburg oder Gerlachsheim schicken wollten. So stieg die Schülerzahl während des ersten Weltkrieges stetig, bis 1918 waren es bereits 91 Schüler in sieben Klassen, doch es kam zu einem Lehrermangel. Die jungen Lehrkräfte wurden zum Kriegsdienst einberufen und jene übriggebliebene mussten täglich in einem Heidelberger Lazarett Sprachkurse für gehör- und sprachkranke Kriegsteilnehmer geben. Trotzdem schaffte es die Gehörlosenschule den Unterricht während des ganzen Krieges ohne Unterbrechung fortzusetzen. 1936 bekam die Gehörlosenschule weiteren Zuwachs. Die Taubstummenanstalt Gerlachsheim wurde geschlossen, alle Schüler und Lehrer wurden nach Heidelberg versetzt. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 war es den über die Sommerferien heimgereisten Zöglingen nicht mehr erlaubt, in das Anstaltsgebäude zurückzukehren. Noch im selben Jahr wurde dieses zur Einrichtung eines Reservelazaretts konfisziert, welches bis Kriegsende fortbestand. Komplett aufgegeben wurde der Unterricht während dieser Zeit nicht, die Kinder wurden stattdessen in verschiedenen badischen Kleinstädten unterrichtet. Im Zuge des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wurden auch in Baden zahlreiche Taubstumme, deren Hörschädigung (vermeintlich) erblich war, zwangssterilisiert. Dabei galten Sterilisationsanträge nicht nur Erwachsenen bzw. Volljährigen, sondern auch Kindern und Jugendlichen. Nach Ende des Krieges 1945 wurde das Anstaltsgebäude von der amerikanischen Besatzungsmacht als Wehrmachtsobjekt beschlagnahmt und später baulich verändert, um als amerikanische Elementarschule genutzt zu werden. Von der Gehörlosenschule blieb kaum etwas übrig. Schule, Heim und die in anderen Orten untergebrachten Klassen waren aufgelöst. Der damalige Direktor Edwin Singer machte sich an den Wiederaufbau und konnte bereits 1946 von der Militärregierung die Lizenz zur Neugründung des Vereins für badische Taubstumme erhalten. Nach und nach wurden in verschiedenen Orten Badens wieder Klassen für Taubstumme eröffnet. 1949 wurde an der Universität Heidelberg das Studienseminar für Taubstummenlehrer eingeführt. Nach langen Bemühungen und Ersuchen bei amerikanischen Behörden wurde das Heidelberger Anstaltsgebäude am 10. Juni 1952 wieder für die Gehörlosenschule freigegeben und konnte in der letzten Oktoberwoche 1952 wieder bezogen werden. In den darauffolgenden Jahren wurde der Platz in der Staatlichen Gehörlosenschule Heidelberg zunehmend unzureichend, obwohl verschiedene Einrichtungen der Taubstummenbildung nach Neckargemünd ausgelagert wurden, wie ein 1955 eröffneter Kindergarten: Außerdem hat sich der Zustand des Gebäudes seit 1970 wegen Baufälligkeit weiter verschlechtert. Deshalb wurde der Beschluss gefasst, in Neckargemünd ein neues umfangreiches Gehörlosenzentrum zu bauen, in dem eine Grund- und Hauptschule sowie ein Kindergarten ihren Sitz finden. Die ersten Pläne für eine Raumprogrammplanung entstanden bereits 1965. 1967 konnte die Dreijährige kaufmännische Berufsfachschule - Wirtschaftsschule für Hörgeschädigte eröffnet werden und machte eine schulische Weiterbildung für Hörgeschädigte nach der Pflichtschulzeit möglich. So startete sie mit neun Schülern und war knapp zehn Jahre später auf drei verschiedene Züge mit jeweils zwei Parallelklassen à 10 Schüler angewachsen, die nicht nur aus Süddeutschland, sondern auch aus dem Norden Deutschlands stammten, um den mittleren Bildungsabschluss zu erreichen. Bundesweit erregte die neue Wirtschaftsschule Aufsehen, da zuvor in der deutschen Bildungspolitik keine zwingende Notwendigkeit für schulische Weiterbildungsmöglichkeit für Hörgeschädigte gesehen worden war. Im Sommer 1975 stimme der Gemeinderat von Neckargemünd dem Neubau für die Staatliche Gehörlosenschule endlich zu. Zehn Jahre später konnte im Frühjahr 1985 der erste Bauabschnitt abgeschlossen werden, dessen Kosten sich auf 32 Millionen DM beliefen. Bis zur Fertigstellung des zweiten und letzten Bauabschnittes 1991 beliefen sich die Kosten auf insgesamt 50 Millionen DM. Im Jahr 1993 erhielt die Staatliche Schule für Hör-Sprachgeschädigte Heidelberg-Neckargemünd eine Auszeichnung guter Bauten 1993 vom Bund Deutscher Architekten. Auf Elterninitiative wurde 1990 der Förderkreis der Staatlichen Schule für Gehörlose, Schwerhörige und Sprachbehinderte e.V. Neckargemünd ins Leben gerufen. Seit Mitte/Ende der 1990er bietet das Hör-Sprachzentrum in einer Kooperation mit der Julius-Springer-Schule Heidelberg, einer kaufmännischen Schule, die Möglichkeit, ein Berufskolleg zu besuchen. Hier werden hörgeschädigte Schüler nachdem Abschluss ihrer mittleren Reife gemeinsam mit den Bewerbern ohne handicap in jeweils eine Klasse des BK I und BK II aufgenommen. Nach erfolgreichem Abschluss des BK II können die Schüler im Anschluss auch an einer Fachhochschule studieren. Heute befindet sich im Altbau der Gehörlosenschule Heidelberg eine Grundschule für Hörgeschädigte Kinder. Der Schulkindergarten sowie die anderen Schulabteilungen, darunter die Kaufmännische Sonder-Berufsfachschule, und das Internat sind im Neubau in Neckargmünd untergebracht. Alicia Heredia (Januar 2018)
302 Akten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ
Hierarchie
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- Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) (Tektonik)
- Kultur (Tektonik)
- Schulen (Tektonik)
- Taubstummenanstalt Heidelberg / Hör-Sprachzentrum Heidelberg / Neckargemünd (Tektonik)
- Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd mit Wirtschaftsschule und Kindergarten (mit Vorakten aus Gerlachsheim) - Verwaltungs- und Schulunterlagen (Bestand)