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Konrad von Bellersheim (Beldersheym), Propst des Michaelsklosters
bei Fulda, Dekan Dietrich und der Konvent bekunden, dass Heinrich von
Hohenberg,...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1361-1370
1363 September 7
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel (fehlen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der gegeben ist nach Cristis geburte druzenhundert iar und yn dem drye und sechzegesten iare an unser frouwen abende als sy geborn wart
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Konrad von Bellersheim (Beldersheym), Propst des Michaelsklosters bei Fulda, Dekan Dietrich und der Konvent bekunden, dass Heinrich von Hohenberg, Abt [von Fulda], als er noch lebte, dem Propst und dem Konvent ein Haus gegeben hat, das bei Gelen Kelneryn [?] liegt und zum Lorbeerbaum heißt. Von diesem Haus erhalten Konrad und der Konvent jährlich jeweils an Walpurgis [Mai 1] und an Michaelis [September 29] sieben Schilling Pfennige. Auf einem anderen Haus, das ebenfalls beim Lorbeerbaum liegt und Wigand Kulers gehörte, liegt ein jährlicher Zins von jeweils vier Pfund Hellern, zahlbar an Walpurgis und an Michaelis an Propst und Konvent. Von einer Wiese und vier Äckern (vier bete acker landes), die am (Gretzebach) liegen und auf der einen Seite an den Acker des Abtes von Fulda, auf der anderen an den Acker Johanns von Hasela angrenzen, erhalten Propst und Konvent jährlich sechs Schilling Pfennige Zins an Michaelis. Alle diese Erträge sollen zur Hälfte der Propstei und zur Hälfte dem Konvent zustehen. Sollte der Zins nicht pünktlich gezahlt werden, haben beide Parteien die Möglichkeit zu pfänden. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich Ring, Dekan von Neuenberg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ludwig von Babenberg und Johann von Babenberg, beide Konventsherren
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Konrad von Bellersheim mit dem Konvent]
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Dekan Dietrich mit dem Konvent]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.