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Kaiser Ludwig verleiht dem Kloster Fulda auf den durch Mönche
übersandten Bericht des Abtes Hrabanus Maurus, dass die Mönche sehr
großen Mangel an...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 750-900
836 Februar 4
Ausfertigung, Pergament, durchgedrücktes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Data II Nonas Februarii anno Christo propitio XXIII imperii domni Hludouuici piissimi augusti indictione XIIII; actum Aquisgrani palatio regio
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Ludwig verleiht dem Kloster Fulda auf den durch Mönche übersandten Bericht des Abtes Hrabanus Maurus, dass die Mönche sehr großen Mangel an Kleidung litten, und auf Fürsprache Drogos das Recht, im ganzen Reich Handel zu treiben und dessen Handelsleuten Zollfreiheit zu Wasser und zu Land. Dem Kloster werden Gebetsleistungen für die kaiserliche Familie und das Reich auferlegt. Siegelankündigung. Handlungsort: Pfalz Aachen. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Rekognoszent: Diakon Hirmino in Vertretung des Hugo
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, Kopiare Fulda: K 430, f. 15-17; StaM, Kopiare Fulda: K 431, f. 16b
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: MGH D LdF Nr. 362; BM2 954; Codex diplomaticus Fuldensis, Nr. 489
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/0836-02-04_1_0_1_1_0_2067_954)
Die Fürsprache Drogos ist in tironischen Noten im Rekognitionszeichen vermerkt, Auflösung nach Kaiserurkunden in Abbildungen Lfg. III, Tafel 6.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.