Ritter Hans von Seckendorff von Bru{o}nne und seine eheliche Hausfrau Anna verkaufen an das Alte Spital zu Nurenberg alle ihre Güter zu Mittelnsachstetten, Berlingssdachstetten und Dorfflin jedoch mit Ausnahme der Schmiede zu Mittelndachstetten, ferner eine "Schirm" (Vogt) Gilt im Gesamtbetrage von 5 1/2 Malter, 3 Metzen Haber aus Gütern zu Buche, Birckach und Lertauwer um 637 fl. - Spitalmeister: Herr Arnolt von Saunssheim. - Zur Giltzahlung verpflichtet: a) zu Buche: Herman Studener, Herman Wu{e}stendorffer, Endresslin, Rumpler, Cuntz Meckenhagen, Heintz Keppener, der Tzimer Heintz der Bucher, Heintz Kylian. - b) zu Birckeck die Schmiedin, Endres der Schmiedin Eidam, Haspel. - c) zu Lerbauwer: der Bauer Waltz Volgelt. - Bürgen: Ritter Arnolt von Seckendorff zu Czenne, Hofmeister; Ritter Leupolt von Seckendorff zu Drautz Kirchen, Ritter Jorge von Seckendorff zu Gnetzheim, Hans Puttendorffer.
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Ritter Hans von Seckendorff von Bru{o}nne und seine eheliche Hausfrau Anna verkaufen an das Alte Spital zu Nurenberg alle ihre Güter zu Mittelnsachstetten, Berlingssdachstetten und Dorfflin jedoch mit Ausnahme der Schmiede zu Mittelndachstetten, ferner eine "Schirm" (Vogt) Gilt im Gesamtbetrage von 5 1/2 Malter, 3 Metzen Haber aus Gütern zu Buche, Birckach und Lertauwer um 637 fl. - Spitalmeister: Herr Arnolt von Saunssheim. - Zur Giltzahlung verpflichtet: a) zu Buche: Herman Studener, Herman Wu{e}stendorffer, Endresslin, Rumpler, Cuntz Meckenhagen, Heintz Keppener, der Tzimer Heintz der Bucher, Heintz Kylian. - b) zu Birckeck die Schmiedin, Endres der Schmiedin Eidam, Haspel. - c) zu Lerbauwer: der Bauer Waltz Volgelt. - Bürgen: Ritter Arnolt von Seckendorff zu Czenne, Hofmeister; Ritter Leupolt von Seckendorff zu Drautz Kirchen, Ritter Jorge von Seckendorff zu Gnetzheim, Hans Puttendorffer.
Ritterorden, Urkunden 5409
Zusatzklassifikation: Verkaufsbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 16. Kommende Virnsberg
1418 August 9
Pergament
Urkunden
ger
Originaldatierung: G. 1418 uff Sant Laurencen obent dez lieben heiligen .
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit 5 Siegeln. Blattzahl: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit 5 Siegeln. Blattzahl: 1
Seckendorff, Johann v. (Brunn)
Seckendorff, Anna v.
Studener, Hermann
Wüstendorffer, Hermann
Endresslin, N
Rumpler, N
Meckenhagen, Konrad
Keppener, Heinrich
Tzimer, Heinrich
Bucher, N
Kylian, Heinrich
Schmied, N
Haspel, Endres
Volgelt, Waltz
Seckendorff, Arnold v. (zu Obernzenn)
Seckendorff, Leopold v. (zu Trautskirchen)
Seckendorff, Georg v. (zu Gnötzheim)
Puttendorf, Johann v.
Saunsheim (Seinsheim?), Arnold v. (DO-Spitalmeister zu Nürnberg)
Brunn (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Nürnberg, Altes Spital
Mitteldachstetten (Gde. Oberdachstetten, Lkr. Ansbach)
Berglein (Gde. Oberdachstetten, Lkr. Ansbach)
Dörflein (Gde. Oberdachstetten, Lkr. Ansbach)
Obernzenn (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Trautskirchen (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
Hierarchie
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