Durchführung und Änderung der Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht vom 3. Februar 1924 bzw. der zugehörigen badischen Ausführungsverordnungen
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 321 Nr. 241
356 Zugang 1976-45 Nr. 257
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 321 Kreisverband Heidelberg
Kreisverband Heidelberg >> 2. Wohlfahrtspflege >> 2.1. Gesetzliche Aufgaben >> 2.1.1. Durchführung und Änderung von Gesetzen und Verordnungen zur Wohlfahrtspflege
1924-1938
Enthält: Verzeichnis der am 1.4.24 auf Kosten des Landarmenverbandes Heidelberg verpflegten Kinder und Verzeichnis der frühren landarmen Kinder des Kreises Heidelberg, welche ab 1.4.24 aus der Fürsorge des Kreises ausgeschieden sind (je 2 S. handschr. Liste); Verzeichnis der in Fürsorgesachen anhängigen außer- und innerbad. Prozesse des Kreises (1936, 3 S. maschinenschriftlich); Verzeichnis v. durch den Kreis gewährten Heimatunterstützungen (1936, 2 S. maschinenschriftlich vervielf.); Verzeichnis der v. Kreis an bad. Bezirksfürsorgeverbände abgegebenen Landarmenfürsorgefälle (2 Ex., 1936, je 4 S. maschinenschriftlich vervielf.); Verzeichnis der v. Kreis an den Landesfürsorgeverband abgegebenen Fürsorgefälle (1936, 1 S. maschinenschriftlich); Übersichten über die Kreissteueranteile der Gemeinden in den Bezirksfürsorgeverbänden Heidelberg-Land, Sinsheim und Wiesloch; Pressemitteilung [Kreis Heidelberg (?), Verfasser Respizient für Wohlfahrtspflege, Kreisrat Dr. Springer (?)]. Die Organisation der Wohlfahrtspflege in Baden (7 Ex., 1924, je 2 S. maschinenschriftlich vervielf.); Pressemitteilung Kreis Karlsruhe. Die Ausführung der Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht in Baden (6 Ex., 1924, je 3 S. maschinenschriftlich vervielf.); Eingaben des Kreises Karlsruhe an bad. Landtag zur Änderung der Verordnung v. 29. März 1924 zur Ausführung der Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht v. 3. März 1925 (12 Exemplare, je 4 S. gedr.) und 11. Mai 1925 (4 Ex., je 5 S. gedr.); Fragebogen an die Kreisverbände zur Regelung des Fürsorgewesens in Baden (undatiert [1925], 2 S. maschinenschriftlich vervielf. mit handschr. Erg.); Sammlung v. Musterfällen des Wohlfahrts- und Jugendamts der Stadt Heidelberg zur Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht (1931, 6 S. maschinenschriftlich vervielf.); Denkschrift des Min. des Innern über die Regelung des Fürsorgewesens in Baden, als Beilage Nr. 91 zur Niederschrift über die 25. Sitzung des Bad. Landtages v. 19. März 1925 (31 S. gedr. Heft), dazu: Stellungnahme des Kreisrats Heidelberg (2 Ex., 1925, je 7 S. maschinenschriftlich vervielf.); Änderungsentwürfe des bad. Innenmin. zur bad. Durchführungsverordnung zur Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht v. 13. Feb. 1924 (1929, 3 S., 8 S. und 6 S., jeweils maschinenschriftlich vervielf.), bad. Innenmin. Ergänzung zu den amtl. Erläuterungen zu der Ausführungsverordnung zur Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht v. 13. Feb. 1924 (1931, 14 S. maschinenschriftlich vervielf.); Bad. Städteverband und Bad. Städtebund. Aufwendungen für die öffentl. Fürsorge. Gegenüberstellung der Fürsorgelasten der 16 verbandsfreien Städte Badens in den Rechnungsjahren 1913 und 1926 (1927, gedr. Tabelle); Auszug aus der Niederschrift über das Ergebnis des Kreisvertretertags in Karlsruhe am 22. März 1924 (3 S. maschinenschriftlich); Bad. Ges.undVerordnungsblatt, Nr. 19, 1924 (12 S. (59 - 70) gedr.); Reichsgesetzblatt Teil I, Nr. 12, 1924 (20 S. (93 - 112) gedr.); 38. dt. Fürsorgetag, 7. und 8. März 1924, Frankfurt am Main. Landesrechtliche Ausführungsbestimmungen zur Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht. Leitsätze v. Ministerialrat Dr. Maier, Dresden (1 S. gedr.) und Durchführung des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes unter ländlichen Verhältnissen. Leitsätze v. Oberreg.rat Dr. Marie Baum, Karlsruhe (1 S. gedr.); Vorschläge für reichsrechtliche Grundsätze gemäß § 6 der Verordnung über die Fürsorgepflicht v. 13. Feb. 1924, entworfen v. Dr. Polligkeit, Frankfurt am Main (5 S. gedr.); Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg e.V. Einladung zum Lehrkursus über die Neuordnung des Wohlfahrtswesens in Baden (2 Ex., undatiert [1924], je 1 S. gedr.); Einladung des Dt. Vereins für öffentl. und private Fürsorge zu einem Kursus über die Fragen der Durchführung der Reichsverordnung über die Fürsorgepflicht und des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes (1924, 2 S. gedr.); Zeitungsausschnitte: Heidelberger Tageblatt 1.April 1925; Karlsruher Zeitung (Staatsanzeiger) 29. März 1924, 30. März 1924, 9. März 1925; Okt. 1925; Volksgemeinschaft 13. Mai 1936
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:17 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) (Tektonik)
- Inneres, Soziales und Umwelt (Tektonik)
- Kreisverwaltungen (Tektonik)
- Heidelberg (Tektonik)
- Kreisverband Heidelberg (Bestand)
- 2. Wohlfahrtspflege (Gliederung)
- 2.1. Gesetzliche Aufgaben (Gliederung)
- 2.1.1. Durchführung und Änderung von Gesetzen und Verordnungen zur Wohlfahrtspflege (Gliederung)
Namensnennung 4.0 International