"Dekoration der Trinkstube und des Vorplatzes in dem Schloss Lichtenstein"
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Nr. 92
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 97 Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart
Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart >> 3. Entwürfe, Pläne und Aufrisse zu einzelnen Bauten der Schlossanlage >> 3.1 Kernschloss >> 3.1.6 Entwürfe von Georg Eberlein für die Wand- und Deckenmalereien sowie Türen und Fenstern im Kernschloss >> 3.1.6.1 Trinkstube (Hirschstube)
1840 (Datierung siehe oben)
Enthält:
Sorgfältige, fast filigran ausgeführte Federzeichnungen der Wandaufrisse, -vertäfelungen und -gemälde der Trinkstube des Kernschlosses und des Vorplatzes von Schloss Lichtenstein; Wandaufriss der Trinkstube mit der erhöhten Sitzecke hinter der Kanzel (oberste Reihe, ganz links): Stufen, die zu der erhöhten Sitzecke führen, Holzvertäfelungen an den Wänden und Wandbänke beiderseits der Stufen und der erhöhten Sitzecke, Spruch "Hie gut Württemberg alleweg" auf der Holzvertäfelung, dreigeteiltes gotisches Arkadenfenster mit Maßwerk über der Sitzecke, Wandmalereien mit Pflanzenornamenten (v. a. Ranken) über dem Arkadenfenster und den Holzvertäfelungen; Wandaufriss der Trinkstube (oberste Reihe, Mitte): zwei gotische Fenster mit Maßwerk, Wandbänke und Holzvertäfelungen zwischen den Fenstern, Wandmalereien mit Trinkszenen und Pflanzenornamenten (v. a. Ranken) über den Fenstern und Holzvertäfelungen; Zeichnungen der Holzvertäfelungen der Decke (oberste Reihe, rechts) und der Malereien an den Fensterleibungen (Fensterlaibungen), die u. a. einen Jäger mit einem erlegten Hasen, einen Dudelsackpfeifer und Pflanzenornamente (v. a. Ranken) darstellen (oberste Reihe, ganz rechts), die Abbildung des Dudelsackpfeifers in Anlehnung an den Dudelsackpfeifer von Albrecht Dürer in Kaiser Maximilians I. Gebetbuch; Wandaufriss der Trinkstube mit Tür (zweite Reihe von oben, links): Treppe, die zu der Tür führt, beiderseits der Tür und Treppe Holzvertäfelungen und Wandbänke, über den Holzvertäfelungen und der Tür Wandmalereien, die den Pfeifer von Hardt (Figur aus Wilhelm Hauffs Roman "Lichtenstein"), das Stammwappen des Hauses Württemberg und Pflanzenornamente darstellen; Wandaufriss der Trinkstube (zweite Reihe von oben, Mitte): Wandbänke, gotisches Fenster mit Kielbogen (Eselsrücken), neben dem Fenster ein Kachelofen, Holzvertäfelungen an den Wänden, über den Holzvertäfelungen Hirschgeweihe; Holzvertäfelung der Decke (rechts unten), in der Zeichnung der Holzvertäfelungen wurden von Wilhelm Graf von Württemberg, dem späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach, nachträglich die Namen "Georg von Frundsberg" und "Götz von Berlichingen" mit Bleistift eingetragen; Wandaufriss im Bereich des Vorplatzes (dritte Reihe von oben, links): zwei Arkadenfenster mit reichem Maßwerk und Abbildungen des Stammwappens des Hauses Württemberg, zwischen den Fenstern ein Brustharnisch mit zwei Hellebarden, darüber Hirschgeweih, über den Fenstern Rundbogenfries, unterhalb der Fenster sind Teile des Felsens zu sehen, auf dem das Kernschloss gebaut wurde, rechts neben dem Fenster Madonna mit Jesuskind (Skulptur im Stil der Gotik); Wandaufriss im Bereich des Vorplatzes (dritte Reihe von oben, Mitte): spitzbogige Tür, rechts davon zwei Hirschgeweihe, rechts neben den Hirschgeweihen ein Helm und ein Jagdhorn, die mit Hellebarden bestückt sind, rechts neben dem Helm ebenfalls ein Hirschgeweih, neben diesem ein weiterer Brustharnisch, der mit Hellebarden und einem Banner mit dem Stammwappen des Hauses Württemberg bestückt ist; Wandaufriss im Bereich des Vorplatzes (untere Reihe, links): spitzbogige Tür, darüber Jahreszahl "1840", rechts und links über der Tür jeweils eine Skulptur in einer spitzbogigen Nische (wahrscheinlich eine Heiligenfigur), neben der Skulpur auf der linken Seite ein Hirschgeweih, über den Skulpturen Rundbogenfries, am rechten Rand über dem Felsen ein Hirschgeweih; Wandaufriss im Bereich des Vorplatzes (untere Reihe, Mitte): am linken Rand Madonnenfigur mit Jesuskind (Skulptur im Stil der Gotik), rechts davon eine Skulptur, einen Soldaten mit Hellebarde darstellend, in einer Nische, rechts davon eine Tür, rechts von der Tür eine Skulptur, wahrscheinlich ein Mönch (?) in einer Kutte, rechts neben dem Mönch (?) ein Helm mit Hellebarden und Horn, oberhalb der Skulpturen und der Tür Rundbogenfries; auf der Rückseite Bleistiftskizzen des Wilhelm Graf von Württemberg, des späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach: spitzbogige Fenster mit Maßwerk, zwei Allianzwappen von Graf Eberhard IV. dem Jüngeren von Württemberg und Henriette Gräfin von Mömpelgard aus dem Hause Montfaucon, Grundriss vermutlich der Trinkstube (?).
Originalmaßstab und moderner Maßstab: Linearmaßstab, [Maßstab von 30 württembergischen Fuß (= Schuh)], 30 württembergische Fuß = 19,4 cm, [1 : 44], [unter Zugrundelegung eines württembergischen Fußes = 28,649 cm umgerechnet].
Literatur:
- Bidlingmaier, Rolf: Schloß Lichtenstein. Die Baugeschichte eines romantischen Symbols. In: Reutlinger Geschichtsblätter NF Nr. 33 (1994) S. 113-152.
- Hild, Katharina und Nikola: Lichtenstein. Reutlingen 2000. S. 82-90.
Sorgfältige, fast filigran ausgeführte Federzeichnungen der Wandaufrisse, -vertäfelungen und -gemälde der Trinkstube des Kernschlosses und des Vorplatzes von Schloss Lichtenstein; Wandaufriss der Trinkstube mit der erhöhten Sitzecke hinter der Kanzel (oberste Reihe, ganz links): Stufen, die zu der erhöhten Sitzecke führen, Holzvertäfelungen an den Wänden und Wandbänke beiderseits der Stufen und der erhöhten Sitzecke, Spruch "Hie gut Württemberg alleweg" auf der Holzvertäfelung, dreigeteiltes gotisches Arkadenfenster mit Maßwerk über der Sitzecke, Wandmalereien mit Pflanzenornamenten (v. a. Ranken) über dem Arkadenfenster und den Holzvertäfelungen; Wandaufriss der Trinkstube (oberste Reihe, Mitte): zwei gotische Fenster mit Maßwerk, Wandbänke und Holzvertäfelungen zwischen den Fenstern, Wandmalereien mit Trinkszenen und Pflanzenornamenten (v. a. Ranken) über den Fenstern und Holzvertäfelungen; Zeichnungen der Holzvertäfelungen der Decke (oberste Reihe, rechts) und der Malereien an den Fensterleibungen (Fensterlaibungen), die u. a. einen Jäger mit einem erlegten Hasen, einen Dudelsackpfeifer und Pflanzenornamente (v. a. Ranken) darstellen (oberste Reihe, ganz rechts), die Abbildung des Dudelsackpfeifers in Anlehnung an den Dudelsackpfeifer von Albrecht Dürer in Kaiser Maximilians I. Gebetbuch; Wandaufriss der Trinkstube mit Tür (zweite Reihe von oben, links): Treppe, die zu der Tür führt, beiderseits der Tür und Treppe Holzvertäfelungen und Wandbänke, über den Holzvertäfelungen und der Tür Wandmalereien, die den Pfeifer von Hardt (Figur aus Wilhelm Hauffs Roman "Lichtenstein"), das Stammwappen des Hauses Württemberg und Pflanzenornamente darstellen; Wandaufriss der Trinkstube (zweite Reihe von oben, Mitte): Wandbänke, gotisches Fenster mit Kielbogen (Eselsrücken), neben dem Fenster ein Kachelofen, Holzvertäfelungen an den Wänden, über den Holzvertäfelungen Hirschgeweihe; Holzvertäfelung der Decke (rechts unten), in der Zeichnung der Holzvertäfelungen wurden von Wilhelm Graf von Württemberg, dem späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach, nachträglich die Namen "Georg von Frundsberg" und "Götz von Berlichingen" mit Bleistift eingetragen; Wandaufriss im Bereich des Vorplatzes (dritte Reihe von oben, links): zwei Arkadenfenster mit reichem Maßwerk und Abbildungen des Stammwappens des Hauses Württemberg, zwischen den Fenstern ein Brustharnisch mit zwei Hellebarden, darüber Hirschgeweih, über den Fenstern Rundbogenfries, unterhalb der Fenster sind Teile des Felsens zu sehen, auf dem das Kernschloss gebaut wurde, rechts neben dem Fenster Madonna mit Jesuskind (Skulptur im Stil der Gotik); Wandaufriss im Bereich des Vorplatzes (dritte Reihe von oben, Mitte): spitzbogige Tür, rechts davon zwei Hirschgeweihe, rechts neben den Hirschgeweihen ein Helm und ein Jagdhorn, die mit Hellebarden bestückt sind, rechts neben dem Helm ebenfalls ein Hirschgeweih, neben diesem ein weiterer Brustharnisch, der mit Hellebarden und einem Banner mit dem Stammwappen des Hauses Württemberg bestückt ist; Wandaufriss im Bereich des Vorplatzes (untere Reihe, links): spitzbogige Tür, darüber Jahreszahl "1840", rechts und links über der Tür jeweils eine Skulptur in einer spitzbogigen Nische (wahrscheinlich eine Heiligenfigur), neben der Skulpur auf der linken Seite ein Hirschgeweih, über den Skulpturen Rundbogenfries, am rechten Rand über dem Felsen ein Hirschgeweih; Wandaufriss im Bereich des Vorplatzes (untere Reihe, Mitte): am linken Rand Madonnenfigur mit Jesuskind (Skulptur im Stil der Gotik), rechts davon eine Skulptur, einen Soldaten mit Hellebarde darstellend, in einer Nische, rechts davon eine Tür, rechts von der Tür eine Skulptur, wahrscheinlich ein Mönch (?) in einer Kutte, rechts neben dem Mönch (?) ein Helm mit Hellebarden und Horn, oberhalb der Skulpturen und der Tür Rundbogenfries; auf der Rückseite Bleistiftskizzen des Wilhelm Graf von Württemberg, des späteren Wilhelm (I.) Herzog von Urach: spitzbogige Fenster mit Maßwerk, zwei Allianzwappen von Graf Eberhard IV. dem Jüngeren von Württemberg und Henriette Gräfin von Mömpelgard aus dem Hause Montfaucon, Grundriss vermutlich der Trinkstube (?).
Originalmaßstab und moderner Maßstab: Linearmaßstab, [Maßstab von 30 württembergischen Fuß (= Schuh)], 30 württembergische Fuß = 19,4 cm, [1 : 44], [unter Zugrundelegung eines württembergischen Fußes = 28,649 cm umgerechnet].
Literatur:
- Bidlingmaier, Rolf: Schloß Lichtenstein. Die Baugeschichte eines romantischen Symbols. In: Reutlinger Geschichtsblätter NF Nr. 33 (1994) S. 113-152.
- Hild, Katharina und Nikola: Lichtenstein. Reutlingen 2000. S. 82-90.
36,5 x 47,5 (Höhe x Breite); Trägerformat: 36,5 x 47,5 cm (Höhe x Breite)
Autor/Fotograf: Georg Eberlein
Karten und Pläne
Schaden: Stockflecken, etwas angestaubt
Ausführung: Federzeichnung
Entstehungsstufe: Reinzeichnung
Originalmaßstab: siehe oben
Maßstab: siehe oben
Blattzahl: 1
Ausführung: Federzeichnung
Entstehungsstufe: Reinzeichnung
Originalmaßstab: siehe oben
Maßstab: siehe oben
Blattzahl: 1
Hardt; siehe Pfeifer von Hardt
Muttergottes; Darstellung
Pfeifer von Hardt; Figur in Hauffs Roman "Lichtenstein"
Württemberg, Haus; Wappen
Grafschaft Mömpelgard; Wappen
Lichtenstein RT; Schloss, Figurenschmuck, siehe Skulpturen
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Grundrisse
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Jägerstube (Trinkstube, auch Hirschstube)
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Trinkstube (Jägerstube, auch Hirschstube)
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Vorplatz
Lichtenstein RT; Schloss, Kernschloss, Wandmalereien
Lichtenstein RT; Schloss, Maßwerk
Lichtenstein RT; Schloss, Möbel
Lichtenstein RT; Schloss, Skulpturen
Lichtenstein RT; Schloss, Wappenschmuck
Lichtenstein RT; Schloss; Kernschloss, Hirschstube (Trinkstube, Jägerstube)
Madonnendarstellung
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 3:21 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Archiv der Herzöge von Urach (Archival tectonics)
- Pläne und Ansichten des Schlosses Lichtenstein mit Plänen zum Palais Urach (vormals Palais Taubenheim) in Stuttgart (Archival holding)
- 3. Entwürfe, Pläne und Aufrisse zu einzelnen Bauten der Schlossanlage (Classification)
- 3.1 Kernschloss (Classification)
- 3.1.6 Entwürfe von Georg Eberlein für die Wand- und Deckenmalereien sowie Türen und Fenstern im Kernschloss (Classification)
- 3.1.6.1 Trinkstube (Hirschstube) (Classification)