Schreiben an Friedrich Otto Wippermann Vogt zu Kirchheym
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A 2 c (Zünfte) Nr. A 2 c (Zünfte) Nr. 3066
A 2 c (Zünfte) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 8-11 u. 18) >> Bd. 9 Zünfte Sensenschmiede
1751 Juni 26
Regest: Die beiden Reutlinger Bürger (alt und jung Kaim) sind nicht nach der württ. Zollordnung behandelt, sondern unbillig beschuldigt worden, als ob sie den Zoll defraudiert und daher ihre Waren verwirkt hätten. Sie haben sich nicht geweigert, den Zoll zu bezahlen. Sie waren nicht bei der Fuhr. Aber der Fuhrmann hat in Metzingen den ihm angeforderten Zoll bezahlt. Wenn der Zoller einen Fehler gemacht und nicht genügend Zoll gefordert hat, so kann der Eigentümer der Ware darum nicht gefähret (= belangt, bestraft), noch weniger die Ware darum konfisziert werden. Es hätte auch nicht sogleich zur Konfiskation geschritten, sondern an die fürstliche Kanzlei berichtet werden sollen. Es wird gehofft, dass der Vogt die Strafe aufhebt. Sonst müsste höchsten Orts die Relaxation eingeholt werden.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Bürgermeister und Rat der Stadt Reutlingen
Bemerkungen: dazu zu vergleichen die Facti species unter dem gleichen Datum
Handschrift des Joh. Georg Beger
Genetisches Stadium: Konz.
Bemerkungen: dazu zu vergleichen die Facti species unter dem gleichen Datum
Handschrift des Joh. Georg Beger
Genetisches Stadium: Konz.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ