Humboldt, Alexander Freiherr von (Bestand)
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VI. HA, Nl Humboldt, A. v.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Wissenschaftliche Beamte >> Bibliotheks-, Museums- u. a. Institutsleiter bzw. -personal, Forschungsreisende
Laufzeit: 1796 - 1857 (1917)
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1769 - 1859
Dieser kleine Teil des Nachlasses des Forschungsreisenden, Geographen und Naturwissenschaftlers Alexander von Humboldt (1769-1859) besteht hauptsächlich aus Briefen von ihm selbst an verschiedene Personen und nur ganz wenigen an ihn. Es handelt sich also um einen sog. unechten Nachlassteil. Er entstand durch die Auflösung des kleinen Familienarchivs von Humboldt, einer aus Einzelerwerbungen gebildeten Autographensammlung der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt, und der Angliederung der zunächst einzigen Verzeichnungseinheit, die als Nachlass Humboldt II geführt worden war. Er war kriegsbedingt ausgelagert worden und gelangte erst im Jahr 1993 aus Merseburg nach Berlin zurück. Weitere Erwerbungen (Nr. 12-15) sowie eine Dauerleihgabe (Nr. 2) reicherten den "Nachlass" etwas an. Andererseits wurden Briefe Alexander von Humboldts den Nachlässen oder Familienarchiven der Empfänger zugeordnet, soweit sie ganz oder teilweise im GStA PK verwahrt werden, z.B. VI. HA Nl Johann[es] Erdmann Preuß oder FA Augustin.
Auch viele andere wissenschaftliche Einrichtungen bewahren Briefe von und an Alexander von Humboldt auf (vgl. Verbundkatalog Nachlässe und Autographen Kalliope, http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de), einen eigentlichen Nachlass scheint es dagegen heute nicht mehr zu geben. Das Guts- und Familienarchiv von Humboldt, das neben Unterlagen zur Gutsverwaltung auch Nachlassschriftgut der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt enthielt, befand sich vor dem zweiten Weltkrieg auf Schloss Tegel, wurde jedoch kriegsbedingt versprengt und teilweise vernichtet.
Schriften Alexander von Humboldts (Auswahl):
- Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. Hrsg.von Ottmar Ette und Oliver Lubrich. Frankfurt 20041845-1862
- Ansichten der Natur. 1808. ND Frankfurt am Main 2004
- Studienausgabe. / Bde. erschienen in 10 Bdn. Hrsg. von Hanno Beck. Darmstadt 1987-1997
Briefeditionen (Auswahl):
- Briefe von Alexander von Humbordt an Varnhagen von Ense aus den Jahren 1827 bis 1858. Hrsg von Ludmilla Assing. Leipzig 1860
- Briefe Alexander von Humboldt's an Ignaz von Olfers, Generaldirektor der Kgl. Museen zu Berlin. Hrsg. von Ernst Werner Maria von Olfers. Nürnberg und Leipzig [1913]
- Alexander von Humboldt und das Preußische Königshaus. Hrsg. von Conrad Müller. Leipzig 1928
- Alexander von Humboldt. Vier Jahrzehnte Wissenschaftsförderung. Briefe an das preußische Kultusministerium. Hrsg, von Kurt-Reinhard Biermann (= Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung, 14). Berlin 1985
- Briefe von Alexander von Humboldt an Christian Carl Josias Bunsen. Hrsg. von Ingo Schwarz. Berlin 2006
- Alexander von Humboldt August Böckh Briefwechsel. Hrsg von Romy Werther (= Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung 33). Berlin 2011.
Literatur:
- Manfred Geier: Die Brüder Humboldt. Eine Biographie. Reinbek 2009
- Alexander von Humboldt in Berlin. Sein Einfluss auf die Entwicklung der Wissenschaften. Hrsg. von Jürgen Hamel, Eberhard Knobloch, Herbert Pieper (Algorismus. Studien zur Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften, H. 4). Augsburg 2003
Der Nachlass ist zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Alexander Freiherr von Humboldt, Nr.
Der Nachlass ist zu bestellen:
VI. HA, Nl Humboldt, A. v., Nr.
letzte vergebene Nr.
Berlin, im Januar 2012
Dr. Schnelling-Reinicke
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Humboldt, A. v.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1769 - 1859
Dieser kleine Teil des Nachlasses des Forschungsreisenden, Geographen und Naturwissenschaftlers Alexander von Humboldt (1769-1859) besteht hauptsächlich aus Briefen von ihm selbst an verschiedene Personen und nur ganz wenigen an ihn. Es handelt sich also um einen sog. unechten Nachlassteil. Er entstand durch die Auflösung des kleinen Familienarchivs von Humboldt, einer aus Einzelerwerbungen gebildeten Autographensammlung der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt, und der Angliederung der zunächst einzigen Verzeichnungseinheit, die als Nachlass Humboldt II geführt worden war. Er war kriegsbedingt ausgelagert worden und gelangte erst im Jahr 1993 aus Merseburg nach Berlin zurück. Weitere Erwerbungen (Nr. 12-15) sowie eine Dauerleihgabe (Nr. 2) reicherten den "Nachlass" etwas an. Andererseits wurden Briefe Alexander von Humboldts den Nachlässen oder Familienarchiven der Empfänger zugeordnet, soweit sie ganz oder teilweise im GStA PK verwahrt werden, z.B. VI. HA Nl Johann[es] Erdmann Preuß oder FA Augustin.
Auch viele andere wissenschaftliche Einrichtungen bewahren Briefe von und an Alexander von Humboldt auf (vgl. Verbundkatalog Nachlässe und Autographen Kalliope, http://kalliope.staatsbibliothek-berlin.de), einen eigentlichen Nachlass scheint es dagegen heute nicht mehr zu geben. Das Guts- und Familienarchiv von Humboldt, das neben Unterlagen zur Gutsverwaltung auch Nachlassschriftgut der Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt enthielt, befand sich vor dem zweiten Weltkrieg auf Schloss Tegel, wurde jedoch kriegsbedingt versprengt und teilweise vernichtet.
Schriften Alexander von Humboldts (Auswahl):
- Kosmos. Entwurf einer physischen Weltbeschreibung. Hrsg.von Ottmar Ette und Oliver Lubrich. Frankfurt 20041845-1862
- Ansichten der Natur. 1808. ND Frankfurt am Main 2004
- Studienausgabe. / Bde. erschienen in 10 Bdn. Hrsg. von Hanno Beck. Darmstadt 1987-1997
Briefeditionen (Auswahl):
- Briefe von Alexander von Humbordt an Varnhagen von Ense aus den Jahren 1827 bis 1858. Hrsg von Ludmilla Assing. Leipzig 1860
- Briefe Alexander von Humboldt's an Ignaz von Olfers, Generaldirektor der Kgl. Museen zu Berlin. Hrsg. von Ernst Werner Maria von Olfers. Nürnberg und Leipzig [1913]
- Alexander von Humboldt und das Preußische Königshaus. Hrsg. von Conrad Müller. Leipzig 1928
- Alexander von Humboldt. Vier Jahrzehnte Wissenschaftsförderung. Briefe an das preußische Kultusministerium. Hrsg, von Kurt-Reinhard Biermann (= Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung, 14). Berlin 1985
- Briefe von Alexander von Humboldt an Christian Carl Josias Bunsen. Hrsg. von Ingo Schwarz. Berlin 2006
- Alexander von Humboldt August Böckh Briefwechsel. Hrsg von Romy Werther (= Beiträge zur Alexander-von-Humboldt-Forschung 33). Berlin 2011.
Literatur:
- Manfred Geier: Die Brüder Humboldt. Eine Biographie. Reinbek 2009
- Alexander von Humboldt in Berlin. Sein Einfluss auf die Entwicklung der Wissenschaften. Hrsg. von Jürgen Hamel, Eberhard Knobloch, Herbert Pieper (Algorismus. Studien zur Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften, H. 4). Augsburg 2003
Der Nachlass ist zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Alexander Freiherr von Humboldt, Nr.
Der Nachlass ist zu bestellen:
VI. HA, Nl Humboldt, A. v., Nr.
letzte vergebene Nr.
Berlin, im Januar 2012
Dr. Schnelling-Reinicke
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Humboldt, A. v.
Umfang: 0,3 lfm (15 VE); Angaben zum Umfang: 0,3 lfm (11 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ
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