Eingabe von Schultheiß und Gemeindepfleger zu Sulmingen an die Äbtissin von Kl. Heggbach, Schriftwechsel zwischen dem Heggbacher Oberamtmann Gilm v. Rosenegg und dem salem. geistl. Rat und Sekretär Caspar Öxle, Schreiben Gilms an den Abt von Salem und des Paters Simon sowie Stehles an P. Öxle, "Untertänigstes Promemoria" Gilms, "Konventions-Punktation" zwischen Salem (namens der Sulminger Kirchenfabrik) und Kl. Heggbach (namens der Gde. Sulmingen) und "Ratifikations-Instrument" der Äbtissin dazu über Erbauung und Möblierung eines neuen Mesner- und Schulhauses in Sulmingen: Baufälligkeit des alten Mesner- und Schulhausgebäudes und Errichtung eines Neubaus auf einem Kasimir Hagel gehörigen Platz; Zuwendung von 4 Louisdors an die beim Hausbau fronenden Taglöhner durch Salem und vergebliche Forderung Sulmingens auf Herausgabe eines angeblich in Schemmerberg verzinslich angelegten Kapitals zum "solatium" jener "armen Tröpfe"; Meinungsverschiedenheit zwischen der Gde. Sulmingen und der Pflege Schemmerberg über die Pflicht zur Ausstattung der neuen Schule mit Bänken und Tafeln und Gutachten des Kanzlers v. Seyfried (Schemmerberg nicht verpflichtet!), des salem. Rates und Oberamtmanns Felder (Kirchenfabrik [= Salem resp. Schemmerberg] ist verpflichtet) und des P. Leopold (Kirchenfabrik vertraglich verpflichtet!) über die Streitfrage
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Eingabe von Schultheiß und Gemeindepfleger zu Sulmingen an die Äbtissin von Kl. Heggbach, Schriftwechsel zwischen dem Heggbacher Oberamtmann Gilm v. Rosenegg und dem salem. geistl. Rat und Sekretär Caspar Öxle, Schreiben Gilms an den Abt von Salem und des Paters Simon sowie Stehles an P. Öxle, "Untertänigstes Promemoria" Gilms, "Konventions-Punktation" zwischen Salem (namens der Sulminger Kirchenfabrik) und Kl. Heggbach (namens der Gde. Sulmingen) und "Ratifikations-Instrument" der Äbtissin dazu über Erbauung und Möblierung eines neuen Mesner- und Schulhauses in Sulmingen: Baufälligkeit des alten Mesner- und Schulhausgebäudes und Errichtung eines Neubaus auf einem Kasimir Hagel gehörigen Platz; Zuwendung von 4 Louisdors an die beim Hausbau fronenden Taglöhner durch Salem und vergebliche Forderung Sulmingens auf Herausgabe eines angeblich in Schemmerberg verzinslich angelegten Kapitals zum "solatium" jener "armen Tröpfe"; Meinungsverschiedenheit zwischen der Gde. Sulmingen und der Pflege Schemmerberg über die Pflicht zur Ausstattung der neuen Schule mit Bänken und Tafeln und Gutachten des Kanzlers v. Seyfried (Schemmerberg nicht verpflichtet!), des salem. Rates und Oberamtmanns Felder (Kirchenfabrik [= Salem resp. Schemmerberg] ist verpflichtet) und des P. Leopold (Kirchenfabrik vertraglich verpflichtet!) über die Streitfrage
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Nr. 109
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Salem betr. Heggbach
Salem betr. Heggbach >> 1. Titelaufnahmen
1788-1790
Enthält auch: Bedenken Gilms ("Oberamtmann und nicht Rat") gegen eine von der "allvermögenden" Bursiererin des Klosters Heggbach unter "Anführung" des schreib- und leseunkundigen Schultheißen von Mietingen ungeachtet der "standhaften Remonstration" Gilms zustande gebrachte Feuerassekuranzgesellschaft von vier Heggbacher Dorfschaften wegen der unvermeidlichen Insolvenz dieser "Duodez-Sozietät" im Falle einer größeren Feuersbrunst (1790 März)
1 Faszikel (Abschriften, Ausfertigungen, Konzepte; Beilagen)
Archivale
Felder, Johann Baptist; Aktuar, Oberamtmann, Salem
Gilm von Rosenegg, Ferdinand Gottlieb; Oberamtmann
Hagel, Kasimir; Sulmingen
Leopold; Pater, Salem
Öxle, Kaspar; Pater, Salem
Öxle, P. Kaspar
Seyfried, von; salemischer Kanzler
Simon; Pater, Salem
Mietingen BC
Sulmingen, Maselheim BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ