Oberförsterei Lüss (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA HA, Hann. 182 Lüss
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten >> 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden >> 1.12.7.2.3 Oberförstereien im Reg. Bezirk Lüneburg
1741-1955
Enthält: u.a. Bereisungen und Inspektionen, Forstamtschronik, Personalangelegenheiten, Haushalt, Forstwesen, Jagd und Fischerei
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Die Forstreviere Dalle und Weyhausen der Forstinspektion Eschede wurden auf diese Weise zur Oberförsterei Dalle ausgebaut (mit den Schutzbezirken Dalle, Weyhausen, Lüß, Hösseringen); die Forstreviere Queloh, Siedenholz und Schafstall der Forstinspektion Eschede zur Oberförsterei Schafstall (mit den Schutzbezirken Queloh, Siedenholz, Hermannsburg und Dohnsen)(vgl. Staatshandbuch für Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874, 1880). 1881 wird die Oberförsterei Schafstall in Eschede umbenannt (Staatshandbuch für Hannover 1881). 1887 werden die beiden Oberförstereien Dalle und Eschede zusammengefasst zur Oberförsterei Eschede, die nun aus den Schutzbezirken Dalle, Weyhausen, Lüß, Queloh und Siedenholz besteht. 1898 wird daraus die Oberförsterei Lüß, bestehend aus den Schutzbezirken Dalle, Weyhausen, Lüß, Siedenholz, Unterlüß und Queloh (die Benennung der Förstereien wechselt noch einige Male geringfügig; vgl. Staatshandbuch für Hannover, u.a. Jahrgänge 1898, 1913 sowie Deutsches Forsthandbuch 1937).
1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (vgl. Ministerialbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Lüß.
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Lüß (bis 1945) sind bislang folgende Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Lüß eingegangen:
Acc. 1/92
Acc. 2009/058
Der Bestand beinhaltet auch ältere Akten der Forstinspektion Eschede (vgl. Bestand Hann. 82a Eschede) sowie Akten der Amtsvogtei/ des Amtes Beedenbostel, der Burgvogtei Celle und der Amtsvogtei bzw. des Amtes Hermannsburg.
Forstkarten zur Oberförsterei Lüß finden sich in der Kartenabteilung unter den Signaturen Mappe 1088, Mappe 1102, Mappe 1167 und Mappe 1168.
Forstakten mit einer Laufzeit nach 1945 finden sich im Bestand Nds. 660 Lüß.
Stand: November 2009
Bearbeiter: Christiane Drewes (2009)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
Geschichte des Bestandsbildners: Nach Einführung der preußischen Verwaltungsorganisation im Jahre 1867 und Zugrundelegung eines mit Kabinettsordre vom 31.10.1868 genehmigten Normalplans traten an die Stelle der bisherigen Forstinspektionen die aus den Forstrevieren gebildeten Oberförstereien (vgl. Hann. 122a Nr. 1559). Die Forstreviere Dalle und Weyhausen der Forstinspektion Eschede wurden auf diese Weise zur Oberförsterei Dalle ausgebaut (mit den Schutzbezirken Dalle, Weyhausen, Lüß, Hösseringen); die Forstreviere Queloh, Siedenholz und Schafstall der Forstinspektion Eschede zur Oberförsterei Schafstall (mit den Schutzbezirken Queloh, Siedenholz, Hermannsburg und Dohnsen)(vgl. Staatshandbuch für Hannover, Jahrgänge 1867, 1870, 1874, 1880). 1881 wird die Oberförsterei Schafstall in Eschede umbenannt (Staatshandbuch für Hannover 1881). 1887 werden die beiden Oberförstereien Dalle und Eschede zusammengefasst zur Oberförsterei Eschede, die nun aus den Schutzbezirken Dalle, Weyhausen, Lüß, Queloh und Siedenholz besteht. 1898 wird daraus die Oberförsterei Lüß, bestehend aus den Schutzbezirken Dalle, Weyhausen, Lüß, Siedenholz, Unterlüß und Queloh (die Benennung der Förstereien wechselt noch einige Male geringfügig; vgl. Staatshandbuch für Hannover, u.a. Jahrgänge 1898, 1913 sowie Deutsches Forsthandbuch 1937).
1934 wurden die Oberförstereien in Forstämter umbenannt (vgl. Ministerialbl. d. Preuß. Landwirtschaftsministeriums u. d. Landesforstverw.1934, Nr. 35 S. 617 ff.); somit wurde aus der Oberförsterei das Forstamt Lüß.
Bestandsgeschichte: In den vorliegenden Bestand Hann. 182 Lüß (bis 1945) sind bislang folgende Ablieferungen des staatlichen Forstamtes - vormals Oberförsterei - Lüß eingegangen:
Acc. 1/92
Acc. 2009/058
Der Bestand beinhaltet auch ältere Akten der Forstinspektion Eschede (vgl. Bestand Hann. 82a Eschede) sowie Akten der Amtsvogtei/ des Amtes Beedenbostel, der Burgvogtei Celle und der Amtsvogtei bzw. des Amtes Hermannsburg.
Forstkarten zur Oberförsterei Lüß finden sich in der Kartenabteilung unter den Signaturen Mappe 1088, Mappe 1102, Mappe 1167 und Mappe 1168.
Forstakten mit einer Laufzeit nach 1945 finden sich im Bestand Nds. 660 Lüß.
Stand: November 2009
Bearbeiter: Christiane Drewes (2009)
Zusatzinformationen: Hinweis: Die Akten sind teilweise durch Beschädigungen, Pilzbefall und Verunreinigungen geschädigt und können daher nur eingeschränkt zur Benutzung vorgelegt werden.
1,5
Bestand
Literatur: Walter Kremser, Niedersächsische Forstgeschichte - eine integrierte Kulturgeschichte des nordwestdeutschen Forstwesens (Rotenburger Schriften Sonderband 32), Rotenburg (Wümme) 1990
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliche Bestände (Tektonik)
- 1.12 Preußische Provinz Hannover (Tektonik)
- 1.12.7 Landwirtschaft, Domänen, Forsten (Tektonik)
- 1.12.7.2 Untere Provinzialbehörden (Tektonik)
- 1.12.7.2.3 Oberförstereien im Reg. Bezirk Lüneburg (Tektonik)