Brief von Hermann Schnitzler an Henry Regnery
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RAK 114, A 086
RAK 114 Schnitzler, Hermann (1905-1976)
Schnitzler, Hermann (1905-1976) >> 03. Korrespondenz
18. Dezember 1950
Enthält: Schnitzler spricht vom baldigen Umzug des Museums Schnütgen aus Alfter zurück nach Köln und eines geplanten Umzugs des Museums im nächsten Jahr in die Cäcilienkirche in Köln. Er spricht außerdem von einer Bekanntschaft zu General Hans Speidel und General Adolf Heusinger, die gerade von Bundeskanzler Konrad Adenauer zu militärischen Beratern ernannt wurden und dass solch eine Bekanntschaft vielleicht noch nützlich sein könnte, da Schnitzler im Zuge der Remilitarisierung nicht verpflichtet werden möchte. Mit Sorge erwähnt er den in den USA ausgerufenen Notstand [Anm. d Archivs: Ausgerufen am 16. Dezember 1950 durch Präsident Harry S. Truman]. Schnitzler reißt kurz die Situation verschiedener gemeinsamer Freunde in Deutschland an; die Maler würden sich mit graphischen Aufträgen durchschlagen, Alfred Stange bezieht seine Pension von der Universität nach seiner Entlassung 1949.
29,5 x 20 cm
Archivale
Person 2 (Funktion): Empfänger
Person 2: Regnery, Henry
Person 1 (Funktion): Absender
Person 1: Schnitzler, Hermann
Person 2: Regnery, Henry
Person 1 (Funktion): Absender
Person 1: Schnitzler, Hermann
Heusinger, Adolf - General, erster Generalinspektor der Bundeswehr
Regnery, Henry - Amerikanischer Verleger, Vater von Schnitzlers Schwiegertochter Susan
Speidel, Hans - General, Oberbefehlshaber alliierte Landstreitkräfte Mitteleuropa der NATO
Stange, Dr. Alfred - Kunsthistoriker
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ