Christoff von Stettenberg zu Gamburg bekennt, seiner Schwester, der verwitweten Magdalena Marschall von Pappenheim, geb. von Stettenberg, 850 Gulden fränkischer Landeswährung schuldig zu sein, und verspricht, ihr die Hauptsumme bis Ostern kommenden Jahres zusammen mit einer Pension von 21 Gulden zurückzuzahlen. Als Unterpfand setzt er einen Gültbrief des Wolf Voit von Rieneck zu Urspingen über 1000 Gulden und einen des Philipp Gayling von Altheim zum Hauenstein über 500 Gulden ein.
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Christoff von Stettenberg zu Gamburg bekennt, seiner Schwester, der verwitweten Magdalena Marschall von Pappenheim, geb. von Stettenberg, 850 Gulden fränkischer Landeswährung schuldig zu sein, und verspricht, ihr die Hauptsumme bis Ostern kommenden Jahres zusammen mit einer Pension von 21 Gulden zurückzuzahlen. Als Unterpfand setzt er einen Gültbrief des Wolf Voit von Rieneck zu Urspingen über 1000 Gulden und einen des Philipp Gayling von Altheim zum Hauenstein über 500 Gulden ein.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 11 Nr. 13
NS 48
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 11 Varia - Urkunden
Varia - Urkunden >> Regesten
1612 Oktober 18
4 Bl. (Höhe x Breite)
Urkunden
Ausstellungsort: Karbach
Aussteller: Christoff von Stettenberg zu Gamburg
Siegler: Christoff von Stettenberg zu Gamburg; Wolff Reinhardt von Stettenberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg. (Oblate)
Beglaubigungs- und Notarzeichen: 2 Unterschriften
Aussteller: Christoff von Stettenberg zu Gamburg
Siegler: Christoff von Stettenberg zu Gamburg; Wolff Reinhardt von Stettenberg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg. (Oblate)
Beglaubigungs- und Notarzeichen: 2 Unterschriften
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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