Kenzingen Amt (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 150
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften >> Kenzingen, Amt
1491, 1532-1831
Überlieferungsgeschichte
Seit 1785 war Kenzingen Sitz eines vorderösterreichischen Obervogteiamtes. Zum Amtsbezirk - der alten Herrschaft Kürnberg (Kirnburg) - gehörten die Orte Bombach (EM), Herbolzheim (EM), Niederhausen und Oberhausen (EM). Nach dem Anfall des Breisgaus an Baden gab Kenzingen zwar kurzfristig die Funktion des Verwaltungsmittelpunkts an Endingen ab, blieb jedoch auf Dauer Sitz eines Amtes, zu dem die Gemeinden Amoltern, Bleichheim, Bombach (EM), Broggingen, Endingen, Forchheim (EM), Hecklingen, Herbolzheim (EM), Kenzingen, Niederhausen, Nordweil, Oberhausen (EM), Riegel, Tutschfelden, Wagenstadt, Weisweil (EM) und Wyhl gehörten.
Inhalt und Bewertung
Im Bestand finden sich hauptsächlich vorderösterreichische Provenienzen.
Behörden- und Bestandsgeschichte: Seit 1785 war Kenzingen Sitz eines vorderösterreichischen Obervogteiamtes. Zum Amtsbezirk - der alten Herrschaft Kirnberg - gehörten die Orte Bombach (EM), Herbolzheim (EM), Niederhausen und Oberhausen (EM). Nach dem Anfall des Breisgaus an Baden gab Kenzingen zwar kurzfristig die Funktion des Verwaltungsmittelpunkts an Endingen ab, blieb jedoch auf Dauer Sitz eines Amtes, zu dem die Gemeinden Amoltern, Bleichheim, Bombach (EM), Broggingen, Endingen, Forchheim (EM), Hecklingen, Herbolzheim (EM), Kenzingen, Niederhausen, Nordweil, Oberhausen (EM), Riegel, Tutschfelden, Wagenstadt, Weisweil (EM) und Wyhl gehörten. Im Bestand finden sich hauptsächlich vorderösterreichische Provenienzen. Das erste Findbuch erstellte Julius Kastner 1954. Die Überarbeitung und Aufbereitung zum Online-Findmittel 2020 übernahm Gabriele Wüst.
Benutzungshinweise: Im Rahmen eines Archivalienaustausches mit dem Staatsarchiv Freiburg im Jahr 2000 wurden aus dem ursprünglich 78 Akten umfassenden Bestand 34 Akten abgegeben und erhielten dort neue Signaturen, die im Findbuch des Generallandesarchivs an der entsprechenden Stelle eingetragen wurden.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 289, mit Stand vor Abgabe von 34 Faszikeln ans Staatsarchiv Freiburg.
Seit 1785 war Kenzingen Sitz eines vorderösterreichischen Obervogteiamtes. Zum Amtsbezirk - der alten Herrschaft Kürnberg (Kirnburg) - gehörten die Orte Bombach (EM), Herbolzheim (EM), Niederhausen und Oberhausen (EM). Nach dem Anfall des Breisgaus an Baden gab Kenzingen zwar kurzfristig die Funktion des Verwaltungsmittelpunkts an Endingen ab, blieb jedoch auf Dauer Sitz eines Amtes, zu dem die Gemeinden Amoltern, Bleichheim, Bombach (EM), Broggingen, Endingen, Forchheim (EM), Hecklingen, Herbolzheim (EM), Kenzingen, Niederhausen, Nordweil, Oberhausen (EM), Riegel, Tutschfelden, Wagenstadt, Weisweil (EM) und Wyhl gehörten.
Inhalt und Bewertung
Im Bestand finden sich hauptsächlich vorderösterreichische Provenienzen.
Behörden- und Bestandsgeschichte: Seit 1785 war Kenzingen Sitz eines vorderösterreichischen Obervogteiamtes. Zum Amtsbezirk - der alten Herrschaft Kirnberg - gehörten die Orte Bombach (EM), Herbolzheim (EM), Niederhausen und Oberhausen (EM). Nach dem Anfall des Breisgaus an Baden gab Kenzingen zwar kurzfristig die Funktion des Verwaltungsmittelpunkts an Endingen ab, blieb jedoch auf Dauer Sitz eines Amtes, zu dem die Gemeinden Amoltern, Bleichheim, Bombach (EM), Broggingen, Endingen, Forchheim (EM), Hecklingen, Herbolzheim (EM), Kenzingen, Niederhausen, Nordweil, Oberhausen (EM), Riegel, Tutschfelden, Wagenstadt, Weisweil (EM) und Wyhl gehörten. Im Bestand finden sich hauptsächlich vorderösterreichische Provenienzen. Das erste Findbuch erstellte Julius Kastner 1954. Die Überarbeitung und Aufbereitung zum Online-Findmittel 2020 übernahm Gabriele Wüst.
Benutzungshinweise: Im Rahmen eines Archivalienaustausches mit dem Staatsarchiv Freiburg im Jahr 2000 wurden aus dem ursprünglich 78 Akten umfassenden Bestand 34 Akten abgegeben und erhielten dort neue Signaturen, die im Findbuch des Generallandesarchivs an der entsprechenden Stelle eingetragen wurden.
Literatur: Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 289, mit Stand vor Abgabe von 34 Faszikeln ans Staatsarchiv Freiburg.
44 Faszikel
Bestand
Rainer Brüning/Gabriele Wüst (Bearb.), Die Bestände des Generallandesarchivs Karlsruhe, Teil 6, Bestände des Alten Reiches, insbesondere Generalakten (71-228), Stuttgart 2006, S. 289, mit Stand vor Abgabe von 34 Faszikeln ans Staatsarchiv Freiburg.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
03.04.2025, 11:03 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
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- Ämter, Zenten und Waldgenossenschaften (Archival tectonics)
- Kenzingen, Amt (Archival tectonics)
- Kenzingen Amt (Archival holding)