Gültbrief
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A 2 b (Verfassung u.a.) Nr. A 2 b (Verfassung u.a.) Nr. 2368
A 2 b (Verfassung u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 7 u. 20)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 7 u. 20) >> Bd. 7 Bechtenpflege
1413 Dezember 24, Heiliger Abend zu Wihenächten
Regest: Heinz Schmid von Lausingen (= Lonsingen), Bürger zu Rütlingen, vergicht (= erklärt) für sich und alle seine Erben, daß er und alle seine Erben Aberlin Bekk, Bürger zu Rütlingen, und allen seinen Erben geben sollen 1 Pfund guter, genehmer Heller stätes, jährliches Geld jährlich auf St. Martins Tag aus seinem Haus und Garten, die er von ihm (Bekk) gekauft hat und die gelegen sind zu Rütlingen in der Neuen Stadt in dem nächsten Gäßlein unter Kutzenbachs Badstub auf der einen Seite an dem Haus, das früher Bentz selig, dem alten Nelle, gehört hat, und auf der andern Seite an des Gukers selig Scheuer. Der Aberlin Bek hat das Pfund Heller in das Haus gelegt, als er (Schmid) es von ihm kaufte. Vormals geht nicht mehr Geld daraus als 1 Schilling. Heinz Schmid, alle seine Erben und der jeweilige Inhaber von Haus und Garten haben das Recht, das Pfund auszulösen jederzeit mit 14 italigen (= echten, vollwertigen) rhein. Gulden.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Zeugen: Wernher Ungelter und Volker Hurmbog, Richter zu Rütlingen
Insigel der Stadt Rütlingen
Siegel (Erhaltung): 1 Siegel abg.
Bemerkungen: Bem.: Schenkung Frida Vogel (Berlin) 1954
Genetisches Stadium: Or.
Verweis: ASig.: Nr. 9
Insigel der Stadt Rütlingen
Siegel (Erhaltung): 1 Siegel abg.
Bemerkungen: Bem.: Schenkung Frida Vogel (Berlin) 1954
Genetisches Stadium: Or.
Verweis: ASig.: Nr. 9
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ