600 Taler zu je 31 Weißpfennigen und die Besitzungen des Klosters Hersfeld zu Ulfen [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.], Iba [Stadtteil von ...
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Urk. 14, 1258
A I u, von Baumbach sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Baumbach, Nr. 5
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe B >> Ba >> Baumbach, von >> 1600-1659
1617 September 23
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 600 Taler zu je 31 Weißpfennigen und die Besitzungen des Klosters Hersfeld zu Ulfen [Stadtteil von Sontra, Werra-Meißner-Kr.], Iba [Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und Tannenbergisch-Hasel [Oberhasel, Wüstung auf der Gemarkung Weißenhasel, Gem. Nentershausen, Lkr. Hersfeld-Rotenburg]. Davon ausgenommen sind Einkünfte von zweieinhalb Vierteln Hafer, einem Scheffel Korn, sieben Weißpfennigen und vier Hellern aus Tannenbergisch-Hasel, die ehemals der verstorbene Jost von Baumbach pfandweise innehatte. Im Gegenzug hatten die Brüder Ludwig, braunschweigischer Hofmeister, Reinhard und Philipp Ludwig von Baumbach dem Kloster Hersfeld alle ihre Besitzungen zu Meintz (Mantz) [Wüstung im ehemaligen Gericht Landeck], zu (Spicht) mit dem Fischwasser an dem Rohrbach bei Reilos [Ortsteil der Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] und der (Lachen) zu (Spicht) neben Friedlos [Ortsteil der Gem. Ludwigsau, Lkr. Hersfeld-Rotenburg], wie diese Lehnsstücke die Zensiten der von Baumbach zu Meckbach, Mecklar, Friedlos und Reilos innehatten, abgetreten. Für die 600 Taler gaben Reinhard und Philipp Ludwig von Baumbach für ihren Anteil, nämlich 300 Taler, ihr Gut zu Lüdersdorf [Stadtteil von Bebra, Lkr. Hersfeld-Rotenburg] im Amt Rotenburg als Sicherheit und trugen es zu Lehen auf. Adam und Hermann von Baumbach gaben für ihren Anteil, nämlich 300 Taler, ihr erbliches Eigengut zu Tannenbergisch-Hasel, das Cyriak (Cuba) bewohnte, als Sicherheit und trugen es zu Lehen auf. [Ehemals Lehen des Klosters Hersfeld]
Vermerke (Urkunde): Siegler: Asmus von Baumbach der Mittlere
Vermerke (Urkunde): Siegler: Asmus von Baumbach der Mittlere
Belehnte/r: Philipp Ludwig und Ewald Jost von Baumbach, Söhne des verstorbenen Philipp Ludwig von Baumbach, Asmus der Mittlere und Joachim Reinhard von Baumbach, Söhne des verstorbenen Reinhard von Baumbach, Asmus der Ältere und Oswald von Baumbach, Söhne des verstorbenen Adam von Baumbach des Jüngeren, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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