Anspruch auf die im Vest Recklinghausen auf kurköln. Gebiet liegenden Bauernhöfe Nordhellen, Endemann und Breil (bei Ekel; Kr. Recklinghausen). Als der Abt zu Deutz darüber als Mannlehen verfügen wollte, erhob der Appellant dagegen Klage. Die Güter wurden von den Vorinstanzen dem Appellaten zugesprochen, doch sollte dieser 1/4 der gesamten Gerichtskosten selbst tragen. Nach Einleitung der RKG-Appellation beantragt der Appellat wegen der ihm auferlegten Gerichtskosten Revision vor dem kurköln. Hofrat.
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Anspruch auf die im Vest Recklinghausen auf kurköln. Gebiet liegenden Bauernhöfe Nordhellen, Endemann und Breil (bei Ekel; Kr. Recklinghausen). Als der Abt zu Deutz darüber als Mannlehen verfügen wollte, erhob der Appellant dagegen Klage. Die Güter wurden von den Vorinstanzen dem Appellaten zugesprochen, doch sollte dieser 1/4 der gesamten Gerichtskosten selbst tragen. Nach Einleitung der RKG-Appellation beantragt der Appellat wegen der ihm auferlegten Gerichtskosten Revision vor dem kurköln. Hofrat.
AA 0627, 5315 - S 1835/6666
AA 0627 Reichskammergericht, Teil VIII: S-T
Reichskammergericht, Teil VIII: S-T >> 1. Buchstabe S
1764 - 1775 (1621 - 1773)
Enthaeltvermerke: Kläger: Franz von Siegen, Dekan der Stiftskirche zu Rees; seit 1765 K[arl] L[udwig] von Spittael und M[arie] E[leonora] von Spittael; seit 1773 Jan Dirich Nordhelle, Friedrich Endeman und Heinrich Klein als Lehnsleute, (Kl.) Beklagter: Prälat der Abtei zu Deutz, (Bekl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Johann Albert Ruland 1764 - Subst.: Lic. Johann Friedrich Lange - Dr. Johann Albert Ruland 1765 - Subst.: Johann Paul Besserer - Lic. Lukas Andreas von Bostell 1773 - Subst.: Caesar Scheurer Prokuratoren (Bekl.): Lic. Jakob Loskant 1763 - Subst.: Lic. Gabriel Niderer Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Dr. Parmentier als Kommissar des Offizialats zu Köln (? - 1759) - 2. Offizial zu Köln (? - 1763) - 3. RKG 1764 - 1775 (1621 - 1773) Beweismittel: Acta priora (Bd. 2). Stammbaum der Familie Horst, 1764 (Q 14). Beschreibung: 2 Bde., 12 cm; Bd. 1: 251 Bl., teilweise geb., Q 1-43, Q 45-51, 2 Beilagen; Bd. 2: verschlossen, Q 44. Lit.: Joseph Milz, Studien zur mittelalterlichen Wirtschafts- und Verfassungsgeschichte der Abtei Deutz, Köln 1970 (= Veröffentl. des Köln. Geschichtsvereins, Bd. 30), S. 258.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:20 MESZ