Ülversheim: Hans Becker, Einwohner zu Ülversheim, und seine Ehefrau Anna verkaufen dem St. Josten-Altar in der oberen Pfarrkirche St. Nazarius 5 f...
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A 2 Ülversheim, 1595-05-24 / 1595-06-03
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 18 Orte, Buchstabe U >> 18.2 Ülversheim
1595 Mai 24 / 1595 Juni 3
Ülversheim, Pfarrkirche St. Nazarius
Original - Pergament, etwas löcherig, Gerichtssiegel zerstört
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Gebenn vnnd geschehen denn 24ten tag May ... 1595
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ülversheim: Hans Becker, Einwohner zu Ülversheim, und seine Ehefrau Anna verkaufen dem St. Josten-Altar in der oberen Pfarrkirche St. Nazarius 5 fl. Wiederkaufsgült, fällig an Pfingsten, für 100 fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand vor dem Gericht (Friederich Starck, Schultheiß, Jörg Colman, Claus Münch, Jörg Beüdel, Hanns Rump, Hans Becker, Bart Weber und Hanns Hoffman, Schöffen) folgende Eigengüter: 1/2 Morgen Acker bey der Schultheissenklauer (Angrenzer Pfarrgut, Debus Lotz), 1/2 Zweiteil Acker am Weinolssheimer Weg (Angrenzer Jacob Weigandt zu Weinolsheim, Debus Lotz), 1/2 Zweiteil Acker hinder dem Wickgartenn (Angrenzer Debus Lotz, Schollen Kettgen), 1 M. Acker dabei (Angrenzer Hanss Franckensteins Gut), 1/2 Morgen bey Klays clauer (Angrenzer Debus Lotz, Pfarrgut), 1/2 Morgen vff dem Cransperg (Angrenzer Jörg Colman, Cunradt Becker), 1 Zweiteil Acker am Bergweg (Angrenzer Cunradt Becker, Pfarrgut), 1/2 M. Acker bey dem Rippelssbaum (Angrenzer Hans Riess, Fritz Seitzen), 1/2 Zweiteil hinder dem Heringstall (Angrenzer Caspar Stalmans Erben, Joachim Rump)
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ülversheim: Hans Becker, Einwohner zu Ülversheim, und seine Ehefrau Anna verkaufen dem St. Josten-Altar in der oberen Pfarrkirche St. Nazarius 5 fl. Wiederkaufsgült, fällig an Pfingsten, für 100 fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand vor dem Gericht (Friederich Starck, Schultheiß, Jörg Colman, Claus Münch, Jörg Beüdel, Hanns Rump, Hans Becker, Bart Weber und Hanns Hoffman, Schöffen) folgende Eigengüter: 1/2 Morgen Acker bey der Schultheissenklauer (Angrenzer Pfarrgut, Debus Lotz), 1/2 Zweiteil Acker am Weinolssheimer Weg (Angrenzer Jacob Weigandt zu Weinolsheim, Debus Lotz), 1/2 Zweiteil Acker hinder dem Wickgartenn (Angrenzer Debus Lotz, Schollen Kettgen), 1 M. Acker dabei (Angrenzer Hanss Franckensteins Gut), 1/2 Morgen bey Klays clauer (Angrenzer Debus Lotz, Pfarrgut), 1/2 Morgen vff dem Cransperg (Angrenzer Jörg Colman, Cunradt Becker), 1 Zweiteil Acker am Bergweg (Angrenzer Cunradt Becker, Pfarrgut), 1/2 M. Acker bey dem Rippelssbaum (Angrenzer Hans Riess, Fritz Seitzen), 1/2 Zweiteil hinder dem Heringstall (Angrenzer Caspar Stalmans Erben, Joachim Rump)
Nach Rückvermerk späterer Inhaber Heinrich Driess / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ