Arndt Wulff, Ghert Kroger, Nycknen Kolre, Hinrik Busch und Hans Trittelwitz, Alterleute des Gewandhauses zu Stralsund
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Rep. 7 U, Nr. 32
01.01.08. Kloster St. Jürgen am Strande Kloster St. Jürgen am Strande, Urkunden
Kloster St. Jürgen am Strande, Urkunden >> 01. 01.01.08.01.
24.07.1501
Aussteller: Arndt Wulff, Ghert Kroger, Nycknen Kolre, Hinrik Busch und Hans Trittelwitz, Alterleute des Gewandhauses zu Stralsund
Regest: Bekunden, dass ihr "medekumpan" Roloff Molre ihnen das Backhaus in der Semlowerstraße, das zur Zeit der Bäcker Jochym Frame bewohnt, und das "qwerhufs" in der "tribuseschestrate", das zur Zeit der Kupferschmied Clawes Clump bewohnt, und außerdem 200 Mark jährliche Rente angewiesen hat. Hiervon sollen täglich 13 Wecken an arme Schüler und Kranke verteilt und 4 Seelenbäder eingerichtet werden; das erste für die armen Kranken im Heilgeistkloster, das zweite den armen Kranken im "gasthuse uppe deme valde in sunte anthonius hus", das dritte den armen Kranken im St. Jürgenkloster am Sunde, das vierte für arme Kranke "in eneme grote stove in der stadt". Ferner sollen von dem Geld für Roloff Molre, seine beiden Frauen Barbara ud Magdalene, seine beiden Töchter Anneke und Geske, für Ertmer Halstene, seine Frau Taleke und Peter und Clawes, die Söhne, Messen gelesen werden.
Regest: Zeugen
Regest: Zusatz vom 02.03.1507
Regest: Zusatz vom 03.07.1556
Datumszitat: Geven und screven ... uppe sunte Jacobs avent des hylgen apostels.
Datumszitat: Zusatz 02.03.1057
Datumszitat: Zusatz 03.07.1556
Beglaubigung: 7 sehr gut erhaltene Siegel
Regest: Bekunden, dass ihr "medekumpan" Roloff Molre ihnen das Backhaus in der Semlowerstraße, das zur Zeit der Bäcker Jochym Frame bewohnt, und das "qwerhufs" in der "tribuseschestrate", das zur Zeit der Kupferschmied Clawes Clump bewohnt, und außerdem 200 Mark jährliche Rente angewiesen hat. Hiervon sollen täglich 13 Wecken an arme Schüler und Kranke verteilt und 4 Seelenbäder eingerichtet werden; das erste für die armen Kranken im Heilgeistkloster, das zweite den armen Kranken im "gasthuse uppe deme valde in sunte anthonius hus", das dritte den armen Kranken im St. Jürgenkloster am Sunde, das vierte für arme Kranke "in eneme grote stove in der stadt". Ferner sollen von dem Geld für Roloff Molre, seine beiden Frauen Barbara ud Magdalene, seine beiden Töchter Anneke und Geske, für Ertmer Halstene, seine Frau Taleke und Peter und Clawes, die Söhne, Messen gelesen werden.
Regest: Zeugen
Regest: Zusatz vom 02.03.1507
Regest: Zusatz vom 03.07.1556
Datumszitat: Geven und screven ... uppe sunte Jacobs avent des hylgen apostels.
Datumszitat: Zusatz 02.03.1057
Datumszitat: Zusatz 03.07.1556
Beglaubigung: 7 sehr gut erhaltene Siegel
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ