Graf Karl v. Solms und Gräfin Sophia Charlotte zu Dohna-Schlobitten bekunden, dass sie einen Ehevertrag des Inhalts geschlossen haben, dass ein He...
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NACHWEIS
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 12 1751-1810
1759 Dezember 11, Großen-Buseck und 1759 Dezember 17, Kassel
Ausf., Papierlibell, 4 aufgedr. Sg., Unterschriften
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Karl v. Solms und Gräfin Sophia Charlotte zu Dohna-Schlobitten bekunden, dass sie einen Ehevertrag des Inhalts geschlossen haben, dass ein Heiratsgeld von 10000 Reichstalern, eine Morgengabe von 1000 Rtlr., sowie ein Geschenk von jährlich 250 Gulden festgesetzt werden. Letztere soll jährlich 1200 Rtlr. oder 800 Gulden Nadelgeld erhalten. Der Witwensitz wird in den Grafschaften Hohensolms und Lich freigestellt. Das Wittum beträgt jährlich 4000 Rtlr.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Herzog Georg Ludwig v. Schleswig-Hofstein, Stiefvater der Aussteller 2, sowie Sophia Charlotte, verheiratete Herzogin v. Schleswig-Holstein-Gottorp, geb. Prinzessin v. Schleswig-Holstein-Beck, Mutter der Aussteller 2, sowie Aussteller 1 und Aussteller 2
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden Kasten 3
Vermerke (Urkunde): Siegler: Herzog Georg Ludwig v. Schleswig-Hofstein, Stiefvater der Aussteller 2, sowie Sophia Charlotte, verheiratete Herzogin v. Schleswig-Holstein-Gottorp, geb. Prinzessin v. Schleswig-Holstein-Beck, Mutter der Aussteller 2, sowie Aussteller 1 und Aussteller 2
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Lich, Licher Urkunden Kasten 3
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ