Schmitt, Michael (1876-1961) (Bestand)
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Rep. 70 NLT 117
>> Sammlungen und Nachlässe >> Nachlässe und Nachlassteile
[1235; 1865] 1883 - 1961 [1972]
Vorwort: 1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Michael Schmitt (1876-1961) wurden 1988 bei der Deponierung des Pfarrarchivs Pottenstein im Archiv des Erzbistums Bamberg entdeckt und in den Bestand Nachlassteile eingeordnet.
Der Bestand umfasst 98 Nummern und enthält neben der Forschungsarbeit zu P. Johannes Baptist Reus (1868-1947) v.a. Druckschriften und Bücher mit Randbemerkungen aus den Bereichen Schulwesen, Erziehung und Familie sowie Predigtsammlungen und Ansprachen des Papstes. Hingewiesen sei auch auf zwei Darstellungen zur Pottensteiner Ortsgeschichte. Außerdem sind auch Unterlagen zu verschiedenen katholischen Vereinen und Gebetsgemeinschaften überliefert, in denen Pfarrer Schmitt Mitglied war.
Zeitungsbeilagen aus den Jahren 1922 und 1923 ohne Randbemerkungen, z.B. die “Sonntagsbeilage - Religion. Wissenschaft. Kunst Unterhaltung” und die “Literarische Beilage zur Augsburger Postzeitung” wurden kassiert.
Aus dem Nachlassteil wurden die Nachlassteile der Geistlichen Johann Windisch (1873-1947, NLT 253) und Josef Höckmayr (1878-1946; NLT 251) entnommen.
2. Zur Person
Michael Schmitt wurde am 14. April 1876 in Elbersberg geboren. Am 30 Juli 1899 wurde er von Erzbischof Joseph von Schork zum Priester geweiht. An folgenden Stationen wirkte er als Seelsorger: Schönfeld (1899), Lichtenfels (1901), Lauf (1904), Neunkirchen a Sand (1908), Scheßlitz (1910), Hemmersheim (1917) und Etzelskirchen (1925). Seinen Ruhestand verbrachte er seit 1941 in Pottenstein.
Hier leistete er große Arbeit für den Seligsprechungsprozess des gebürtigen Pottensteiner Jesuitenpaters Johannes Reus (1868-1947). Er veröffentlichte Andachtsbilder, Fotos und Schriften über P Rens, sicherte Dokumente aus seiner Jugendzeit und stand mit dem Vize Postulator des Seligsprechungsprozesses, P. Reinaldo Wenzel SJ, in Verbindung Pfarrer Michael Schmitt war in Lauf Präses des Arbeitervereines und für Gößweinstein Dekanatsförderer des Päpstlichen Hilfswerkes für Priesterberufe. Er verstarb am 18 Januar 1961 in Pottenstein und wurde dort beerdigt.
3. Literaturhinweise
Herausgeber von: Ein heiligmäßiger Priester unserer Zeit P. Johannes Baptist Reus, S J (1868-1947), Bamberg 1952.
Um die Seligsprechung des P. J B. Reus. In: St. Heinrichsblatt 70 (18. Januar 1959) Nr. 3, S. 13.
Geistl. Rat Schmitt, Pottenstein + In: St. Heinrichsblatt 72 (29. Januar 1961) Nr. 5, S. 18.
90 Jahre Kirche St. Otto Lauf. Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde Lauf a d. Pegnitz, Lauf 1993 S. 83 ff.
4. Quellenhinweise
AEB, Bildarchiv Volksblatt Nr. 2027
5. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NLT 117, Nr. ...
Die privaten Unterlagen von Pfarrer Michael Schmitt (1876-1961) wurden 1988 bei der Deponierung des Pfarrarchivs Pottenstein im Archiv des Erzbistums Bamberg entdeckt und in den Bestand Nachlassteile eingeordnet.
Der Bestand umfasst 98 Nummern und enthält neben der Forschungsarbeit zu P. Johannes Baptist Reus (1868-1947) v.a. Druckschriften und Bücher mit Randbemerkungen aus den Bereichen Schulwesen, Erziehung und Familie sowie Predigtsammlungen und Ansprachen des Papstes. Hingewiesen sei auch auf zwei Darstellungen zur Pottensteiner Ortsgeschichte. Außerdem sind auch Unterlagen zu verschiedenen katholischen Vereinen und Gebetsgemeinschaften überliefert, in denen Pfarrer Schmitt Mitglied war.
Zeitungsbeilagen aus den Jahren 1922 und 1923 ohne Randbemerkungen, z.B. die “Sonntagsbeilage - Religion. Wissenschaft. Kunst Unterhaltung” und die “Literarische Beilage zur Augsburger Postzeitung” wurden kassiert.
Aus dem Nachlassteil wurden die Nachlassteile der Geistlichen Johann Windisch (1873-1947, NLT 253) und Josef Höckmayr (1878-1946; NLT 251) entnommen.
2. Zur Person
Michael Schmitt wurde am 14. April 1876 in Elbersberg geboren. Am 30 Juli 1899 wurde er von Erzbischof Joseph von Schork zum Priester geweiht. An folgenden Stationen wirkte er als Seelsorger: Schönfeld (1899), Lichtenfels (1901), Lauf (1904), Neunkirchen a Sand (1908), Scheßlitz (1910), Hemmersheim (1917) und Etzelskirchen (1925). Seinen Ruhestand verbrachte er seit 1941 in Pottenstein.
Hier leistete er große Arbeit für den Seligsprechungsprozess des gebürtigen Pottensteiner Jesuitenpaters Johannes Reus (1868-1947). Er veröffentlichte Andachtsbilder, Fotos und Schriften über P Rens, sicherte Dokumente aus seiner Jugendzeit und stand mit dem Vize Postulator des Seligsprechungsprozesses, P. Reinaldo Wenzel SJ, in Verbindung Pfarrer Michael Schmitt war in Lauf Präses des Arbeitervereines und für Gößweinstein Dekanatsförderer des Päpstlichen Hilfswerkes für Priesterberufe. Er verstarb am 18 Januar 1961 in Pottenstein und wurde dort beerdigt.
3. Literaturhinweise
Herausgeber von: Ein heiligmäßiger Priester unserer Zeit P. Johannes Baptist Reus, S J (1868-1947), Bamberg 1952.
Um die Seligsprechung des P. J B. Reus. In: St. Heinrichsblatt 70 (18. Januar 1959) Nr. 3, S. 13.
Geistl. Rat Schmitt, Pottenstein + In: St. Heinrichsblatt 72 (29. Januar 1961) Nr. 5, S. 18.
90 Jahre Kirche St. Otto Lauf. Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde Lauf a d. Pegnitz, Lauf 1993 S. 83 ff.
4. Quellenhinweise
AEB, Bildarchiv Volksblatt Nr. 2027
5. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70, NLT 117, Nr. ...
98 VZEs
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
20.08.2025, 12:22 PM CEST