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Angelegenheiten der Schulmeister zu Holzhausen
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E 403 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Zentralbehörden in Dillenburg >> 3. (Ober-) Konsistorium mit Geistlichem und Ehegericht >> 3.12. Kirchspiel Niederdresselndorf
(1758, 1761) 1769-1815
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Bericht des Pfarrers Schacht zu Niederdresselndorf über die Anstellung eines zweiten Schulmeisters in der Gemeinde Holzhausen, dessen Besoldung und Erhebung einer Kollekte für den dortigen Schulbau (1769); Atteste der Pfarrer und Gemeinden zu Niederdresselndorf, Emmerichenhain und Klafeld über den Schuldienst des Johann Georg Klappert (1758, 1761, 1765); Bestellung zweier Schulmeister für die Gemeinde Holzklau (1769-1772); Berichte des Pfarrers Schacht zu Niederdresselndorf über die neue Schulverteilung in Holzhausen (1770); Suppliken der Gemeinde Holzhausen wegen des Schullohns und der Verköstigung des zweiten Schulmeisters (1771); Berichte des Vikars Schultheiß zu Niederdresselndorf über Angelegenheiten der Schulmeister zu Holzhausen (1771-1772); Gesuch des Schulmeisters Burkhardt zu Dillbrecht um Besetzung der zweiten Schulstelle in Holzhausen (1771); Bewerbung und Zitation des Schulmeisters Johannes Peter Brächer zu Löhnfeld als zweiter Schulmeister in Holzhausen (1771); Erhebung einer Geldstrafe von Nicolaus Fey und Konsorten zu Holzhausen wegen ihres Vergehens bei der Einsetzung des neuen Schulmeisters (1772); Gesuch der Gemeinde Holzhausen um Abschaffung des Winterschulmeisters (1773); Gesuche der Gemeinde Holzhausen um Besetzung der zweiten Schulstelle und Einziehung einer Schulstelle (1785); Anstellung des Anzhäuser Schulmeisters Daniel Berg zu Wissenbach als Schulmeister in Holzhausen (1785); Gesuch der Gemeinde Holzhausen um Nichtwiederbesetzung der zweiten Schulstelle für den Fall ihrer Vakanz (1795-1796); Abschaffung der Beköstigung des Schulmeisters zu Holzhausen auf der Reihe und Schließung eines Verköstigungskontrakts mit der gemeinde Holzhausen (1800); Wiederbesetzung der zweiten vakanten Schulstelle in Holzhausen (1800); Gesuch des Unterlehrers Anton Nickel zu Holzhausen um eine Unterstützung und Übertragung der ersten schullehrerstelle (1814); Pensionierung des Holzhäuser Schulmeisters Daniel Berg zu Wissenbach aus den Schulgefällen zu Holzhausen (1814); Gesuch des Unterlehrers Anton Nickel zu Nanzenbach um eine beständige Anstellung als Schullehrer in Holzhausen (1815). Korrespondenten u.a.: Pfarrer Schacht (Niederdresselndorf), Pfarrer Tecklenburg (Niederdresselndorf), Pfarrer Jüngst (Burbach), Schuldiener Johann Georg Klappert (Niederdresselndorf), von Erath (Dillenburg), Spanknabe (Dillenburg), Vikar Christian Schultheiß (Niederdresselndorf), Schulmeister Johannes Peter Brächer (Löhnfeld), Weber (Burbach), Inspektor Valentin Arnold (Herborn), Dapping (Dillenburg), Teichmann (Dillenburg), Vorsteher Johann Henrich Teltor (Holzhausen), Pfarrer Leipold (Obernetphen), Pfarrer H. Dilthey (Niederdresselndorf), Heimberger Johannes Moß (Holzhausen), Vorsteher Johann Jörg Höchst (Holzhausen), Pfarrer Wilhelm Jüngst (Niederdresselndorf), Amtmann Krumm (Burbach), Pfarrer Balzar (Höchstenbach), Amtmann Krumm (Burbach), Pfarrer Tilemann (Frohnhausen), Pfarrer Rhodius (Niederdresselndorf).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.