Institut für Umweltschutz (Bestand)
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BArch DK 500
call number: DK 500
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Land-, Forst- und Wasserwirtschaft, Umweltschutz
1952 - 1990
Geschichte des Bestandsbildners: Das Institut für Umweltschutz entstand 1990 aus dem Zentrum für Umweltgestaltung
(ZfU).
Das Zentrum für Umweltgestaltung wiederum wurde zum 1.3.1982 mit Verfügung 1/82
des Ministers für Umweltschutz und Wasserwirtschaft aus entsprechenden
Strukturbereichen des Instituts für Wasserwirtschaft gebildet. Sein Sitz war Berlin.
Das Zentrum war eine ökonomisch und rechtlich selbständige wissenschaftliche
Einrichtung und dem Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft unterstellt.
Zu den Aufgaben und Funktionen des Zentrums gehörten:
- Analyse der langfristigen Entwicklung der Umweltbedingungen in Großstädten,
Industriezentren und anderen Schwerpunktgebieten sowie Herausarbeitung der
sich daraus ergebenden Aufgaben für den Umweltschutz
- Koordinierung und Kontrolle der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie
einzuführender Ergebnisse
- Entwicklung der Umweltüberwachung durch Einsatz rationeller Methoden und
Verfahren, v.a. in Schwerpunktgebieten und Erfüllung internationaler Verpflichtungen
- Wahrnehmung der Aufgaben der Zentralstelle für abproduktarme Technologien
sowie Einführung und Koordinierung der Forschung auf diesem Gebiet
- Entwicklung des Informationsdienstes
- Wahrnehmung von Aufgaben der internationalen wissenschaftlich-technischen
Zusammenarbeit im Rahmen der Programme des RGW, in Spezialorganisatio-nen
der UNO sowie in Erfüllung zwischenstaatlicher Vereinbarungen.
Eine nicht unwesentliche Rolle spielte die Mitwirkung der DDR durch das Zentrum für
Umweltgestaltung am UNESCO-Programm „Mensch und Biosphäre" (MAB) und an der
Durchführung der UN-Umweltprogramm (UNEP)-Kurse in der DDR. Der Vorsit-zende
des MAB-Nationalkomitees der DDR, Prof. Dr. Seidel, war gleichzeitig auch Leiter der
Abt. Umwelterziehung im ZfU.
Zu Beginn des Jahres 1990 wurde mit der Umbildung des ZfU zum Institut für
Umweltschutz begonnen. Mit der Einigung der deutschen Staaten am 3.10.1990
wurde das Institut aufgelöst. Erst 2003 erfolgte die PÜbernahme ins BARCh wegen Umzug der BEhhörde.
Bearbeitungshinweis: Findbuch siehe DK 500
Bestandsbeschreibung: Zusammengefasster Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:
1972 - 1982 Institut für Wasserwirtschaft
1982 - 1990 Zentrum für Umweltgestaltung
Apr. - Okt. 1990 Institut für Umweltschutz
Wiss. Einrichtung des Min. für Umweltschutz und Wasserwirtschaft zur Analyse der Umwelt und Entwicklung der Umweltüberwachung, der Koordinierung und Kontrolle der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, der Entwicklung des Informationsdienstes sowie der internationalen Zusammenarbeit.
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält nur: Internationale Zusammenarbeit, v.a. UNESCO-Programm "Mensch und Biosphäre" und Aus- und Weiterbildung durch UNEP / UNESCO-Postgradualkurse in der DDR.
Zitierweise: BArch DK 500/...
(ZfU).
Das Zentrum für Umweltgestaltung wiederum wurde zum 1.3.1982 mit Verfügung 1/82
des Ministers für Umweltschutz und Wasserwirtschaft aus entsprechenden
Strukturbereichen des Instituts für Wasserwirtschaft gebildet. Sein Sitz war Berlin.
Das Zentrum war eine ökonomisch und rechtlich selbständige wissenschaftliche
Einrichtung und dem Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft unterstellt.
Zu den Aufgaben und Funktionen des Zentrums gehörten:
- Analyse der langfristigen Entwicklung der Umweltbedingungen in Großstädten,
Industriezentren und anderen Schwerpunktgebieten sowie Herausarbeitung der
sich daraus ergebenden Aufgaben für den Umweltschutz
- Koordinierung und Kontrolle der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie
einzuführender Ergebnisse
- Entwicklung der Umweltüberwachung durch Einsatz rationeller Methoden und
Verfahren, v.a. in Schwerpunktgebieten und Erfüllung internationaler Verpflichtungen
- Wahrnehmung der Aufgaben der Zentralstelle für abproduktarme Technologien
sowie Einführung und Koordinierung der Forschung auf diesem Gebiet
- Entwicklung des Informationsdienstes
- Wahrnehmung von Aufgaben der internationalen wissenschaftlich-technischen
Zusammenarbeit im Rahmen der Programme des RGW, in Spezialorganisatio-nen
der UNO sowie in Erfüllung zwischenstaatlicher Vereinbarungen.
Eine nicht unwesentliche Rolle spielte die Mitwirkung der DDR durch das Zentrum für
Umweltgestaltung am UNESCO-Programm „Mensch und Biosphäre" (MAB) und an der
Durchführung der UN-Umweltprogramm (UNEP)-Kurse in der DDR. Der Vorsit-zende
des MAB-Nationalkomitees der DDR, Prof. Dr. Seidel, war gleichzeitig auch Leiter der
Abt. Umwelterziehung im ZfU.
Zu Beginn des Jahres 1990 wurde mit der Umbildung des ZfU zum Institut für
Umweltschutz begonnen. Mit der Einigung der deutschen Staaten am 3.10.1990
wurde das Institut aufgelöst. Erst 2003 erfolgte die PÜbernahme ins BARCh wegen Umzug der BEhhörde.
Bearbeitungshinweis: Findbuch siehe DK 500
Bestandsbeschreibung: Zusammengefasster Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:
1972 - 1982 Institut für Wasserwirtschaft
1982 - 1990 Zentrum für Umweltgestaltung
Apr. - Okt. 1990 Institut für Umweltschutz
Wiss. Einrichtung des Min. für Umweltschutz und Wasserwirtschaft zur Analyse der Umwelt und Entwicklung der Umweltüberwachung, der Koordinierung und Kontrolle der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, der Entwicklung des Informationsdienstes sowie der internationalen Zusammenarbeit.
Inhaltliche Charakterisierung: Enthält nur: Internationale Zusammenarbeit, v.a. UNESCO-Programm "Mensch und Biosphäre" und Aus- und Weiterbildung durch UNEP / UNESCO-Postgradualkurse in der DDR.
Zitierweise: BArch DK 500/...
Institut für Umweltschutz (IfU), 1990-1990
232 Aufbewahrungseinheiten; 5,0 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
24.04.2026, 10:58 AM CEST