Wilhelm Friderich Markgraf zu Brandenburg, Herzog in Magdeburg, Herzog in Preußen, Stettin, Pommern, der Cassuben und Wenden, in Schlesien, Crossen, Burggraf zu Nürnberg, Fürst zu Halberstadt, Minden und Cammin, Graf zu Hohenzollern, belehnt Erhard Gustav und Erhard von Lendersheim auf Steinbach [Obersteinbach/Scheinfeld], Roßbach [Roßbach/Neustadt a. d. Aisch], Altenmuhr [Altenmuhr/Gunzenhausen] und Neuenmuhr [Neuenmuhr/Gunzenhausen] zu Mannlehen mit dem Schloss Obern Steinbach [Obersteinbach/Scheinfeld], der alten und neuen Kemenate, dem Bräuhaus, Stadeln und Vorhof, Wildbann und hoher und niederer Obrigkeit, ferner allem dazugehörenden Grund und Hofstätten, 100 Morgen Wald, der Schänke des Paul Dieterich, eh. Georg Dorns Witwe, Georg Kraus und Simon Dalheimer, der Obermühle, der Untermühle des Christoph Duiffel, eh. Conrad Linck und Wolf Müller, der Schmiede des Christian Lederer, eh. Hanns Leonhard Keim und Leonhard Keim, der Schäferei, dem Pfarrhaus des Andreas Gerhardt, eh. des Vogts Johann Heinrich Müller, des Pfarrers M. Balthasar Zauscher, der Witwe des Hanns Haas und des Balthasar Culmbacher, den Höfen des Conrad Linck, eh. Andreas Gerhard, des Wolf und Simon Maier und Hanns Pails, des Hanns Wibner, eh. des Maurers Jobst Albrecht, des Andreas Mark, eh. Georg Mark und Fritz Hösch, des Leonhard Trescher, eh. Hanns Denck, Hanns Georg Leidecker, Ambrosius Krezer, Weber, Salome Scham und Friedrich Heinlein, dem Vogthaus des Conrad Allmeslöhner, eh. Leonhard Keim und Sebastian Arnoldt, einem öden Gut und dem öden Badergut des Friederich Kepner. Onoltzbach [Ansbach] freytags den 14. Decembris im eintausendsiebenhundert und dritten jahr.