Best. 61: Provenienzen außer Munizipalverwaltung/Mairie (Bestand)
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Bestände des Stadtarchivs Mainz >> Französisches Archiv 1798-1814 (Best. 60-63)
1798-1814
Nichtstädtische Provenienzen aus französischer Zeit 1798-1814
Bestand 61 enthält ein Sammelsurium an Akten, die eindeutig nicht in der Munizipalverwaltung oder Mairie der Stadt Mainz entstanden sind (vgl. Findbuch "Munizipalverwaltung und Marie der Stadt Mainz", Einführung zum Bestand).
Zu nennen sind v. a.:
- Regierungskommissar in den vier neuen linksrheinischen Departements (Etat des ser-vices...)
- Präfektur bzw. Zentralverwaltung des Departements Donnersberg
- Receveur général des Departements Donnersberg (Drucksachen !)
- Festungsdirektion Mainz (Corps Impérial du Génie, Direction de Mayence)
- Unterpräfektur Mainz
- Notarkammer Mainz
- verschiedene Kantonsverwaltungen
Es handelt sich um die Altsignaturen (oder Teile davon): 60 / 093, 108 II, 028, 093 (Gericht), 098 II, 138, 138,1-3, - (Festung: Projekte - Pläne) und 70 / DDR Pack 595/1; 70/XIV a M Gemäldegalerie (1838-1909, enthielt auch Schriftstücke aus frz. Zeit).
Heute lässt sich leider nicht mehr nachvollziehen, wie diese Akten ins Stadtarchiv Mainz gelangten. Sie haben allerdings (bis auf die unterschiedlichen Kantonsverwaltungen) gemeinsam, dass sich der Sitz der Behörde (des Registraturbildners) in Mainz befand.
Andere Provenienzen, die sehr "stadtnah" erschienen (Kommissar des Exekutivdirektoriums bei der Munizipalverwaltung, Wohltätigkeitsbüros, Hospizienkommission, Schulfonds) wurden im Bestand 60 belassen.
Der Bestand, der 66 Verzeichnungseinheiten umfasst, ist nach der Klassifikation des Bestandes 60 geordnet. Die Klassifikationspunkte, zu denen keine Akten vorliegen, wurden ausgelassen.
Im Anhang befindet sich ein Verzeichnis der Festungspläne, die sich in der Akte 61/20 befinden.
Mainz, im September 2002 Ramona Göbel
verzeichnet
Göbel, Ramona (Bearb.): Munizipalverwaltung und Mairie der Stadt Mainz 1798-1814. Findbuch des Stadtarchivs Mainz. Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Band 103, Koblenz 2004.
Graumann, Sabine: Französische Verwaltung am Niederrhein: Das Roerdepartement 1798-1814. Essen 1990.
Bockenheimer, Karl Georg: Geschichte der Stadt Mainz während der zweiten französischen Herr-schaft (1798-1814). Mainz 1890.
Bockenheimer, Karl Georg: Geschichte der Stadt Mainz in den Jahren 1813 und 1814. Mainz, 1886.
Clemencin, Grégory: Kurmainz-Mayence: De la Capitale electorale à la Prefecture du Departement du Mont-Tonnerre. Evolutions institutionnelles, administratives, judiciaires et sociales. 1774-1814. Mémoire de Maîtrise sous la direction de Madame le Professeur Lamarre et Prof. Rödel. Année uni-versitaire 1999/2000. Session de juin. UFR de Sciences Humaines, Université de Bourgogne-Dijon. Fachbereich Geschichtswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Schütz, Friedrich (Hrsg.): Von Blau-Weiß-Rot zu Schwarz-Rot-Gold. Mainz vom Beginn der Napo-leonischen Herrschaft 1798 bis zur Revolution von 1848. - Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz, Bd. 32, Mainz 1998.
weitere Literaturangaben vgl.:
Speth, Susanne: Auswahlbibliographie zur Mainzer Geschichte. (Punkt 5.8. Französisches Mainz). In: MAINZ - Die Geschichte der Stadt, hrsg. von Franz Dumont, Ferdinand Scherf, Friedrich Schütz; Mainz 1998. S. 1224-1225
Form und Inhalt: Nichtstädtische Provenienzen aus französischer Zeit 1798-1814
Bestand 61 enthält ein Sammelsurium an Akten, die eindeutig nicht in der Munizipalverwaltung oder Mairie der Stadt Mainz entstanden sind (vgl. Findbuch "Munizipalverwaltung und Marie der Stadt Mainz", Einführung zum Bestand).
Zu nennen sind v. a.:
- Regierungskommissar in den vier neuen linksrheinischen Departements (Etat des ser-vices...)
- Präfektur bzw. Zentralverwaltung des Departements Donnersberg
- Receveur général des Departements Donnersberg (Drucksachen !)
- Festungsdirektion Mainz (Corps Impérial du Génie, Direction de Mayence)
- Unterpräfektur Mainz
- Notarkammer Mainz
- verschiedene Kantonsverwaltungen
Es handelt sich um die Altsignaturen (oder Teile davon): 60 / 093, 108 II, 028, 093 (Gericht), 098 II, 138, 138,1-3, - (Festung: Projekte - Pläne) und 70 / DDR Pack 595/1; 70/XIV a M Gemäldegalerie (1838-1909, enthielt auch Schriftstücke aus frz. Zeit).
Heute lässt sich leider nicht mehr nachvollziehen, wie diese Akten ins Stadtarchiv Mainz gelangten. Sie haben allerdings (bis auf die unterschiedlichen Kantonsverwaltungen) gemeinsam, dass sich der Sitz der Behörde (des Registraturbildners) in Mainz befand.
Andere Provenienzen, die sehr "stadtnah" erschienen (Kommissar des Exekutivdirektoriums bei der Munizipalverwaltung, Wohltätigkeitsbüros, Hospizienkommission, Schulfonds) wurden im Bestand 60 belassen.
Der Bestand, der 66 Verzeichnungseinheiten umfasst, ist nach der Klassifikation des Bestandes 60 geordnet. Die Klassifikationspunkte, zu denen keine Akten vorliegen, wurden ausgelassen.
Im Anhang befindet sich ein Verzeichnis der Festungspläne, die sich in der Akte 61/20 befinden.
Mainz, im September 2002 Ramona Göbel
Göbel, Ramona (Bearb.): Munizipalverwaltung und Mairie der Stadt Mainz 1798-1814. Findbuch des Stadtarchivs Mainz. Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Band 103, Koblenz 2004.
Graumann, Sabine: Französische Verwaltung am Niederrhein: Das Roerdepartement 1798-1814. Essen 1990.
Bockenheimer, Karl Georg: Geschichte der Stadt Mainz während der zweiten französischen Herr-schaft (1798-1814). Mainz 1890.
Bockenheimer, Karl Georg: Geschichte der Stadt Mainz in den Jahren 1813 und 1814. Mainz, 1886.
Clemencin, Grégory: Kurmainz-Mayence: De la Capitale electorale à la Prefecture du Departement du Mont-Tonnerre. Evolutions institutionnelles, administratives, judiciaires et sociales. 1774-1814. Mémoire de Maîtrise sous la direction de Madame le Professeur Lamarre et Prof. Rödel. Année uni-versitaire 1999/2000. Session de juin. UFR de Sciences Humaines, Université de Bourgogne-Dijon. Fachbereich Geschichtswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Schütz, Friedrich (Hrsg.): Von Blau-Weiß-Rot zu Schwarz-Rot-Gold. Mainz vom Beginn der Napo-leonischen Herrschaft 1798 bis zur Revolution von 1848. - Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz, Bd. 32, Mainz 1998.
weitere Literaturangaben vgl.:
Speth, Susanne: Auswahlbibliographie zur Mainzer Geschichte. (Punkt 5.8. Französisches Mainz). In: MAINZ - Die Geschichte der Stadt, hrsg. von Franz Dumont, Ferdinand Scherf, Friedrich Schütz; Mainz 1998. S. 1224-1225
Bestand 61 enthält ein Sammelsurium an Akten, die eindeutig nicht in der Munizipalverwaltung oder Mairie der Stadt Mainz entstanden sind (vgl. Findbuch "Munizipalverwaltung und Marie der Stadt Mainz", Einführung zum Bestand).
Zu nennen sind v. a.:
- Regierungskommissar in den vier neuen linksrheinischen Departements (Etat des ser-vices...)
- Präfektur bzw. Zentralverwaltung des Departements Donnersberg
- Receveur général des Departements Donnersberg (Drucksachen !)
- Festungsdirektion Mainz (Corps Impérial du Génie, Direction de Mayence)
- Unterpräfektur Mainz
- Notarkammer Mainz
- verschiedene Kantonsverwaltungen
Es handelt sich um die Altsignaturen (oder Teile davon): 60 / 093, 108 II, 028, 093 (Gericht), 098 II, 138, 138,1-3, - (Festung: Projekte - Pläne) und 70 / DDR Pack 595/1; 70/XIV a M Gemäldegalerie (1838-1909, enthielt auch Schriftstücke aus frz. Zeit).
Heute lässt sich leider nicht mehr nachvollziehen, wie diese Akten ins Stadtarchiv Mainz gelangten. Sie haben allerdings (bis auf die unterschiedlichen Kantonsverwaltungen) gemeinsam, dass sich der Sitz der Behörde (des Registraturbildners) in Mainz befand.
Andere Provenienzen, die sehr "stadtnah" erschienen (Kommissar des Exekutivdirektoriums bei der Munizipalverwaltung, Wohltätigkeitsbüros, Hospizienkommission, Schulfonds) wurden im Bestand 60 belassen.
Der Bestand, der 66 Verzeichnungseinheiten umfasst, ist nach der Klassifikation des Bestandes 60 geordnet. Die Klassifikationspunkte, zu denen keine Akten vorliegen, wurden ausgelassen.
Im Anhang befindet sich ein Verzeichnis der Festungspläne, die sich in der Akte 61/20 befinden.
Mainz, im September 2002 Ramona Göbel
verzeichnet
Göbel, Ramona (Bearb.): Munizipalverwaltung und Mairie der Stadt Mainz 1798-1814. Findbuch des Stadtarchivs Mainz. Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Band 103, Koblenz 2004.
Graumann, Sabine: Französische Verwaltung am Niederrhein: Das Roerdepartement 1798-1814. Essen 1990.
Bockenheimer, Karl Georg: Geschichte der Stadt Mainz während der zweiten französischen Herr-schaft (1798-1814). Mainz 1890.
Bockenheimer, Karl Georg: Geschichte der Stadt Mainz in den Jahren 1813 und 1814. Mainz, 1886.
Clemencin, Grégory: Kurmainz-Mayence: De la Capitale electorale à la Prefecture du Departement du Mont-Tonnerre. Evolutions institutionnelles, administratives, judiciaires et sociales. 1774-1814. Mémoire de Maîtrise sous la direction de Madame le Professeur Lamarre et Prof. Rödel. Année uni-versitaire 1999/2000. Session de juin. UFR de Sciences Humaines, Université de Bourgogne-Dijon. Fachbereich Geschichtswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Schütz, Friedrich (Hrsg.): Von Blau-Weiß-Rot zu Schwarz-Rot-Gold. Mainz vom Beginn der Napo-leonischen Herrschaft 1798 bis zur Revolution von 1848. - Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz, Bd. 32, Mainz 1998.
weitere Literaturangaben vgl.:
Speth, Susanne: Auswahlbibliographie zur Mainzer Geschichte. (Punkt 5.8. Französisches Mainz). In: MAINZ - Die Geschichte der Stadt, hrsg. von Franz Dumont, Ferdinand Scherf, Friedrich Schütz; Mainz 1998. S. 1224-1225
Form und Inhalt: Nichtstädtische Provenienzen aus französischer Zeit 1798-1814
Bestand 61 enthält ein Sammelsurium an Akten, die eindeutig nicht in der Munizipalverwaltung oder Mairie der Stadt Mainz entstanden sind (vgl. Findbuch "Munizipalverwaltung und Marie der Stadt Mainz", Einführung zum Bestand).
Zu nennen sind v. a.:
- Regierungskommissar in den vier neuen linksrheinischen Departements (Etat des ser-vices...)
- Präfektur bzw. Zentralverwaltung des Departements Donnersberg
- Receveur général des Departements Donnersberg (Drucksachen !)
- Festungsdirektion Mainz (Corps Impérial du Génie, Direction de Mayence)
- Unterpräfektur Mainz
- Notarkammer Mainz
- verschiedene Kantonsverwaltungen
Es handelt sich um die Altsignaturen (oder Teile davon): 60 / 093, 108 II, 028, 093 (Gericht), 098 II, 138, 138,1-3, - (Festung: Projekte - Pläne) und 70 / DDR Pack 595/1; 70/XIV a M Gemäldegalerie (1838-1909, enthielt auch Schriftstücke aus frz. Zeit).
Heute lässt sich leider nicht mehr nachvollziehen, wie diese Akten ins Stadtarchiv Mainz gelangten. Sie haben allerdings (bis auf die unterschiedlichen Kantonsverwaltungen) gemeinsam, dass sich der Sitz der Behörde (des Registraturbildners) in Mainz befand.
Andere Provenienzen, die sehr "stadtnah" erschienen (Kommissar des Exekutivdirektoriums bei der Munizipalverwaltung, Wohltätigkeitsbüros, Hospizienkommission, Schulfonds) wurden im Bestand 60 belassen.
Der Bestand, der 66 Verzeichnungseinheiten umfasst, ist nach der Klassifikation des Bestandes 60 geordnet. Die Klassifikationspunkte, zu denen keine Akten vorliegen, wurden ausgelassen.
Im Anhang befindet sich ein Verzeichnis der Festungspläne, die sich in der Akte 61/20 befinden.
Mainz, im September 2002 Ramona Göbel
Göbel, Ramona (Bearb.): Munizipalverwaltung und Mairie der Stadt Mainz 1798-1814. Findbuch des Stadtarchivs Mainz. Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Band 103, Koblenz 2004.
Graumann, Sabine: Französische Verwaltung am Niederrhein: Das Roerdepartement 1798-1814. Essen 1990.
Bockenheimer, Karl Georg: Geschichte der Stadt Mainz während der zweiten französischen Herr-schaft (1798-1814). Mainz 1890.
Bockenheimer, Karl Georg: Geschichte der Stadt Mainz in den Jahren 1813 und 1814. Mainz, 1886.
Clemencin, Grégory: Kurmainz-Mayence: De la Capitale electorale à la Prefecture du Departement du Mont-Tonnerre. Evolutions institutionnelles, administratives, judiciaires et sociales. 1774-1814. Mémoire de Maîtrise sous la direction de Madame le Professeur Lamarre et Prof. Rödel. Année uni-versitaire 1999/2000. Session de juin. UFR de Sciences Humaines, Université de Bourgogne-Dijon. Fachbereich Geschichtswissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Schütz, Friedrich (Hrsg.): Von Blau-Weiß-Rot zu Schwarz-Rot-Gold. Mainz vom Beginn der Napo-leonischen Herrschaft 1798 bis zur Revolution von 1848. - Beiträge zur Geschichte der Stadt Mainz, Bd. 32, Mainz 1998.
weitere Literaturangaben vgl.:
Speth, Susanne: Auswahlbibliographie zur Mainzer Geschichte. (Punkt 5.8. Französisches Mainz). In: MAINZ - Die Geschichte der Stadt, hrsg. von Franz Dumont, Ferdinand Scherf, Friedrich Schütz; Mainz 1998. S. 1224-1225
2 lfm.
Bestand
Wei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 08:02 MESZ