Johann Rentz von Augsburg bekennt: Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm haben ihm als Ältestem der Familie Rentz und damit Patronatsherr der von der Familie Rentz im vormaligen Dominikanerkloster in Ulm [abgegangen, Bereich Grüner Hof 7, Lagerbuch Nr. 6, Adlerbastei 1-3] gestifteten Pfründe auf seine Bitte sowie auf Ansuchen des erwählten Bischofs von Konstanz Johann [von Weeze] erlaubt, die jährlichen Erträge der Pfründe von ihren Besitzungen in Nerenstetten [Alb-Donau-Kreis] und Börslingen [Alb-Donau-Kreis] -es handelt sich dabei um 33 Imi Roggen, 12 Imi Fesen, 34 Imi Hafer, 2 Pfund 19 Schilling und 4 Heller Heugeld, 500 Eier, 6 Hennen und 19 Hühner- sowie den Zins von der Behausung der Pfründe in Ulm im Predigergässlein [heute Grünhofgasse] auf Lebenszeit für seinen Lebensunterhalt und zur Finanzierung des Studiums seines Sohnes zu nutzen. Dafür hat er den Pfarrkirchenbaupflegern in Ulm Jakob Krafft, Augustin Rot und Veit Fingerlin zugesagt, nichts von den Einkünften und Gütern der Pfründe zu veräußern oder zu verpfänden und das Pfründehaus in gutem Bauzustand zu halten. Werden der Pfründe zustehende Einkünfte abgelöst, dann soll er den Ertrag mit Wissen und Zustimmung der Baupfleger in anderen Einkünften und Besitzungen, die der Pfründe zugute kommen, anlegen.